Werkdienst Hamburg – Seriös oder leere Versprechen?

Werkdienst Hamburg

©shutterstock – Lorelyn Medina

Wer sich für Heimarbeit und einen kleinen Nebendienst interessiert, wird bei seinen Recherchen im Internet schnell auf den Werkdienst Hamburg stoßen, der seinen Kunden lukrative Bezahlungen für kleine Hausarbeiten in Aussicht stellt.

Immer häufiger taucht der Name Werkdienst Hamburg jedoch auch in Kombination mit Wörtern wie „Betrug“ oder „unseriös“ auf. Stimmt das wirklich? Unser nachfolgender Artikel verrät es Ihnen.

Wie kann man bei Werkdienst Hamburg (www.heimarbeit-von-zuhause.de) Geld verdienen?

Werkdienst Hamburg wirbt mit einer Vielzahl an augenscheinlich leichten Aufgaben, die man bequem von Zuhause aus erledigen kann: Dazu gehören beispielsweise das Zusammenbauen von Kugelschreibern, das Befüllen von Wundertüten, das Erstellen von Briefmarkenschaupackungen sowie das Kopieren und Brennen von DVD’s und CD’s.

Welche Verdienstmöglichkeiten verspricht Werkdienst Hamburg?

Wirft man einen Blick auf die Homepage von Werkdienst Hamburg, so wird man hier direkt auf die hohen Verdienste hingewiesen, die man mithilfe der oben genannten Arbeiten erzielen kann.

So soll das Zusammenbauen von 150 Kugelschreibern pro Woche etwa einen Verdienst von 114 Euro einbringen, bei 1.200 Stück in einem Monat darf man sich sogar auf stolze 912 Euro freuen.

Mit 1.200 gefüllten Wundertüten pro Monat kann man hingegen 1.176 Euro verdienen, 1.200 erstellte Briefmarkenschaupackungen sind dem Unternehmen sogar 1.800 Euro wert.

Ist Werkdienst Hamburg seriös?

Wie bereits eingangs erwähnt, wird der Name Werkdienst Hamburg häufig mit unseriösen Machenschaften in Verbindung gebracht. Offenbar verbirgt sich hinter dem verlockend klingenden Angebot der entspannten Heimarbeit eine systematische Abzocke, die einem immer gleichen Muster folgt – das berichten jedenfalls mehrere Nutzer im Internet.

Startersumme in Höhe von 80 Euro

Um überhaupt für den Werkdienst Hamburg arbeiten zu dürfen, muss man dem Unternehmen erst einmal eine Startersumme in Höhe von 80 Euro überweisen – quasi als Privileg dafür, dass man mit an Bord sein darf. Für dieses Geld erhält man dann ein kleines Starter-Set, in dem u.a. eine Anleitung zum Zusammenbauen von Kugelschreibern enthalten ist. Mal ganz ehrlich: Wer das nicht schafft, sollte sich vielleicht fragen, ob er überhaupt für irgendeinen Job geeignet ist.

Zu hohe Versprechen vom Werkdienst Hamburg

Auch ein Blick auf die angepriesenen Verdienstmöglichkeiten sollte eigentlich bereits stutzig machen: So wirbt man hier etwa damit, dass man als Mitarbeiter pro zusammengebautem Kugelschreiber stolze 76 Cent verdient. Behält man nun jedoch im Hinterkopf, dass ein Kugelschreiber im Handel etwa 30 Cent kostet, muss man sich einfach fragen, wie der Werkdienst Hamburg hier überhaupt Gewinn machen kann.

Zudem kommt hinzu: Wenn man fast 1.200 Euro pro Monat damit verdienen kann, dass man in seinem Wohnzimmer Wundertüten befüllt oder für 1.800 Euro monatlich Briefmarkenschaupackungen anfertigt, würde vermutlich eine Vielzahl von Menschen gar nicht mehr einem echten Beruf nachgehen – und das hätte sich dann garantiert schon herumgesprochen.

Generell gilt: Wenn ein Arbeitgeber Versprechen macht, die einfach zu schön klingen, um wahr zu sein, sollte man definitiv skeptisch sein. Und wenn dann auch noch Kosten für den Arbeitnehmer anfallen, obwohl dieser doch eigentlich Geld verdienen möchte, sollten auch bei der letzten Person die Alarmglocken schrillen.

: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3,96 von 5 Punkten, basieren auf 27 abgegebenen Stimmen.
Loading...
2018-06-21T14:23:29+00:00Geld verdienen, Heimarbeit|

Ein Kommentar

  1. Polona 25. Oktober 2018 um 14:43 Uhr - Antworten

    Finger weg!!!!!!

Hinterlassen Sie einen Kommentar

* Die Checkbox für die Zustimmung zur Speicherung ist nach DSGVO zwingend.

Ich akzeptiere