SCHUFA Auskunft beantragen – schnell und kostenlos.

Schufa Auskunft

©shutterstock – hvostik

Eine Auskunft von der Schufa gibt oft den Ausschlag, ob jemand ein Darlehen von der Bank bekommt oder nicht. Auch beim Anmieten einer Wohnung spielt die Schufa-Auskunft meist eine wichtige Rolle.

Ist SCHUFA Auskunft kostenlos?

Ja. Seit dem Jahr 2010 ist die Schufa gesetzlich verpflichtet, jedem Bundesbürger einmal pro Jahr auf Nachfrage die Schufa-Selbstauskunft zu gewähren. Das ist nach Paragraph 34 des Bundesdatenschutzgesetzes kostenlos.

Verbraucher können darüber hinaus weitere Informationen anfordern. Das allerdings kostet pro Bonitätsauskunft 29,95 Euro.

Wie beantrage ich die kostenlose SCHUFA Auskunft?

  • Schritt 1: kostenlosen Antrag online ausfüllen
  • Schritt 2: Kopie vom Personalausweis beifügen
  • Schritt 5: Auskunft abwarten (Bearbeitung dauert bis zu sechs Wochen)

Eine Schufa-Auskunft wird schriftlich angefordert. Das Formular für die kostenlose Selbstauskunft gibt es auf der Webseite meineSCHUFA.de. Diese Seite zeigt alle Angebote, sowohl kostenlose als auch kostenpflichtige.

Jeder Interessent muss genau hinsehen und auf das Stichwort “Paragraph 34 Bundesdatenschutzgesetz” achten. Mit allen anderen Links ist der Verbraucher schnell bei einem kostenpflichtigen Angebot. Das können etwa die Online-Auskunft oder eine Schufa-Bonitätsauskunft sein.

Was steht in der SCHUFA Auskunft?

  • Infos über die Bonität
  • Infos über die Konten
  • Kreditkarten
  • Handyverträge
  • Kredite
  • Zahlungsausfälle

In der Schufa-Auskunft stehen alle Informationen über die Bonität des Betreffenden. Das können zum einen positive Informationen sein, etwa zu Konten, Kreditkarten, Festnetz- und Handyverträgen, laufenden oder bereits zurückgezahlten Krediten.

Dazu kommen Daten über nicht vertragsgemäßes Verhalten, wie etwa von der Bank gekündigte Kredite oder Konten, Mahnverfahren, Zahlungsausfälle sowie Informationen und Daten aus öffentlichen Schuldnerverzeichnissen, zum Beispiel des Amtsgerichtes.

Wer hat Zugriff auf meine SCHUFA Daten?

  • Kreditinstitute
  • Kreditkartenanbieter
  • Leasingfirmen
  • Telekommunikationsunternehmen

Grundsätzlich hat jeder, der Daten an die Schufa gibt, auch das Recht, Informationen von dort zu bekommen. Beim Abschluss von Verträgen mit Banken, Versandhäusern oder Telekommunikationsanbietern unterschreibt der Verbraucher die Schufa-Klausel. Damit berechtigt er das Unternehmen dazu, Daten bei der Schufa einzuholen.

In welchem Umfang Daten herausgegeben werden, hängt vom Unternehmen ab, das die Anfrage stellt. Kreditinstitute, Kreditkartenanbieter und Leasingfirmen bekommen alle über den Verbraucher gespeicherten Informationen.

Andere Vertragspartner, wie Versandhändler oder Telekommunikationsunternehmen, erhalten nur die Information, ob es einen Negativeintrag gibt.

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2018-05-29T17:37:26+00:00Finanzen|

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