Ist die Haushaltskasse einmal knapp, soll der nächste Urlaub finanziert? Sowohl online als auch offline gibt es Möglichkeiten, um etwas Geld schnell verdienen zu können. Wir haben für Sie 50 Tipps herausgesucht, mit denen Sie relativ schnell Geld verdienen können.

Online Geld verdienen:

1. Bezahlte Online-Umfragen

Im Internet bieten Forschungsinstitute und Umfragen-Dienstleister Befragungen an, deren Teilnahme vergütet wird. Die Umfragen werden direkt im Internet durchgeführt und dauern im Regelfall nicht lange.

Die Vergütung schwankt je nach Anbieter. Teilweise sind aber durchaus bis zu 25 Euro möglich. Das Geld gibt es auf das eigene Konto oder es wird in Form von Gutscheinen ausgezahlt.

Hier geht es zu den bezahlten Online-Umfragen.

2. Produkttester werden

Unternehmen suchen freiwillige Produkttester, die Produkte testen und dann diese bewerten.

Mit einer Geldvergütung ist das meistens nicht verbunden, dafür bekommst du die jeweiligen Produkte gratis und kannst vielleicht noch einen zusätzlichen Gutschein aushandeln.

Selbst wenn dir die Produkte nicht gefallen, kannst du sie weiter verkaufen und damit Geld verdienen.

3. Einen Blog betreiben

Blogs können ebenso wie Webseiten auf unterschiedliche Art und Weise monetarisiert werden. Je bekannter der Blog und je mehr Besucher er erreicht, umso höher auch die späteren Einnahmen.

Besonders lukrativ wird der Blog, wenn Unternehmen für einen Beitrag Geld zahlen. Oftmals muss dieser noch nicht einmal selber geschrieben werden. Solch ein bezahlter Beitrag bringt je nach Größe des Blogs durchaus 20 bis mehrere 100 Euro ein.

Ansonsten ist es ebenso möglich auf dem Blog Werbebanner zu schalten oder Partnerprogramme einzubinden. Selbst bezahlte Links zu anderen Blogs sind denkbar, wenn Webmaster bereit sind, für diesen Backlink etwas zu zahlen.

4. Produkte über einen eigenen Online-Shop vertreiben

Der E-Commerce-Markt blüht. Immer mehr Händler lagern deshalb zumindest Teile von ihrem Geschäft ins Internet aus. Keinesfalls haben aber nur große Händler eine Chance, denn wer selber einen Shop mit eigenen Produkten eröffnen möchte, kann das mittlerweile ohne weiterführende technische Kenntnisse.

In dem Shop wäre es zum Beispiel möglich, DIY-Produkte aus eigener Herstellung zu vertreiben. Umso ertragreicher wird der Shop dann, wenn bereits ein fester Kundenstamm existiert, der immer wieder Umsatz generiert. Die Verdienstmöglichkeiten sind damit nach oben quasi offen.

5. Eigene Webseite erstellen

Der Klassiker im Netz ist die eigene Webseite. Die Besucher dieser lassen sich monetarisieren, beispielsweise indem Bannerwerbung angezeigt wird oder indem Weiterleitungen zu Partnerprogrammen eingebunden werden.

Je mehr Besucher erreicht werden, desto höher auch die Einnahmen. Die Webseite eignet sich vor allem als langfristiger Nebenverdienst. Dafür dauert es erst einmal länger, diese mit einzigartigen Inhalten zu bestücken und zu vermarkten.

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6. Texte schreiben

Wer Rechtschreibung sowie Grammatik beherrscht und die nötige Kreativität mitbringt, kann für Unternehmen und Selbständige im Netz Texte schreiben.

Das sind beispielsweise Produktbeschreibungen oder SEO-Texte. Gezahlt wird üblicherweise pro Wort. Bei Laien und Einsteigern sind so 0,7 bis 1 Cent pro Wort möglich. Wie viel man damit insgesamt verdient, ist sowohl von der Auftragslage als auch der eigenen Schreibgeschwindigkeit abhängig.

Plattform für bezahlte Texte: content.de, textbroker.de

7. Texte übersetzen

Wer mindestens zwei Sprachen gut beherrscht, kann bereits vorhandene Texte von einer Sprache in die andere Sprache übersetzen.

Der Bedarf an Übersetzungen ist bei Unternehmen immer vorhanden. Gute Chancen haben vor allem Personen, die eine in Deutschland seltener gesprochene Sprache können. Wer nur zwischen Englisch und Deutsch übersetzen kann, muss allerdings viele Mitbewerber fürchten.

8. Designaufgaben übernehmen

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©shutterstock – VectorKnight

Wer mit Photoshop und anderen Grafikprogrammen umgehen kann, könnte sich beispielsweise an sogenannten Design-Competitions beteiligen. Hier schreiben Auftraggeber ihre Wünsche aus, während Designer im Gegenzug Entwürfe bereitstellen. Der Entwurf der verwendet wird, bringt nicht selten einen dreistelligen Betrag als Vergütung ein.

Plattform für bezahlte Designaufgaben: fiverr.com

9. Fotos verkaufen

Sogenannte „Stockpics“ sind Bilder, die auf Plattformen verkauft werden. Gekauft werden sie von Unternehmen, die für ihre Webseite bestimmte Bilder von ausgewählten Situationen oder Menschen benötigen, diese aber nicht selber knippsen möchten.

Wer eine gute Kamera und das notwendige fotografische Talent besitzt, kann eigene Bilder als derartige Stockpics verkaufen und damit Geld verdienen. Das geht über ausgewählte Plattformen, die für gewöhnlich rund 20 bis 43 Prozent des erzielten Umsatzes an den Fotografen weiterleiten.

Pro Bild entspricht das einigen Cent bis wenigen Euro. Die Masse der Verkäufe könnte einen guten Nebenverdienst generieren.

Plattform für bezahlte Fotos: shutterstock.com

10. Mit dem Smartphone Microjobs erledigen

Microjobs sind kleine Aufgaben, die genutzt werden können, um die Fahrt im Zug oder die Wartezeit beim Arzt zu überbrücken. Meist sind sie mit regionalen Aufgaben verbunden.

Eine Aufgabe könnte sein, dass die Öffnungszeiten in einem Restaurant abfotografiert werden sollen oder die Telefonnummern von Ärzten überprüft gehören. Solche kleinen Aufgaben werden von den Plattformen mit einigen Euro vergütet.

Da sie sehr leicht sind und keine Erfahrungen oder bestimmtes Fachwissen voraussetzen, eignen sich solche Mikro-Aufgaben für jeden, der etwas Zeit für ein zusätzliches Taschengeld investieren möchte.

Hier geht es zu den Top 5 Microjobs-Anbietern.

11. Usability-Tester werden

Das gleiche Prinzip funktioniert natürlich nicht nur in Apps am Smartphone, sondern auch im Browser. Hier sind es Webseiten, die auf Fehler getestet werden sollen.

Gern werden noch authentische Kritiken/Rezessionen von Auftraggebern verlangt. Ein großer Nebenverdienst ist damit nicht möglich, dafür sind diese Micro-Tasks leicht und können am heimischen Schreibtisch erledigt werden.

12. Mit Paidmails Geld verdienen

Schnell Geld verdienen Emails

©shutterstock – Alexei Belozersky

Paidmailer sind Dienste, die den Erhalt und das Lesen von E-Mails mit einem kleinen Betrag vergüten. Dieser bewegt sich für gewöhnlich unter einem Euro, dafür ist es auch keine große Hürde, wenn Werbung im eigenen Mail-Postfach nicht stört.

Wer sein eigentliches Mail-Konto nicht damit „verstopfen“ möchte, könnte sich eine separate Mailadresse dafür anlegen. Wichtig ist im Zuge dessen nur, dass die Mails gelesen werden. Mitunter setzt der Paidmailer noch voraus, dass ein weiterführender Link angeklickt werden muss.

Hier geht es zum Test von Paidmailer-Plixad.

13. Für Internetsurfing Geld erhalten

Eine der Methoden, um im Internet schnell Geld verdienen zu können, ist das bezahlte Browsing. Hierfür muss ein Browser-Plugin beziehungsweise eine Extension installiert werden, die dann das Surfverhalten am PC oder Laptop überprüft.

Für angesurfte Webseiten gibt es jeweils einen kleinen Centbetrag, der sich bei regelmäßigem Browsing aber zumindest zu einem kleinen Nebenverdienst summieren dürfte.

Meist sorgt das Plugin noch für zusätzliche Werbung, zudem müssen sogenannte „AdBlocker“ natürlich ausgestellt werden. Eine Möglichkeit für alle, die gern neue Seiten im Internet entdecken und Werbung dabei nicht scheuen.

14. Browser-Spiele testen

Spielend leicht Geld verdienen? Auf diesen Top-Tipp trifft das zu, denn als Spiele-Tester lässt sich Geld verdienen.

Getestet werden meist Browser-Spiele oder Slotmaschinen, die später in Online-Casinos zum Einsatz kommen. Bevor diese Spiele vermarktet werden und damit in die „Massenproduktion“ gehen, müssen sie auf unterschiedliche Kriterien hin getestet werden. Das sind unter anderem Bugs, der Spielspaß oder gegebenenfalls die Übersetzung der Texte.

Am Ende von einem Test muss dann ein Fazit an den Anbieter übermittelt werden, wo die Stärken und Schwächen liegen, ob Fehler gefunden wurden oder was unbedingt verbessert werden muss.

15. YouTube Videos drehen

Die größten und bekanntesten YouTuber verdienen mit ihren Videos Millionen. Sie haben sich ihre Abonnenten aber auch über Jahre aufgebaut und diese mitunter täglich mit interessanten Inhalten versorgt.

Kleinere YouTuber können aber ebenfalls Geld verdienen, denn bei jedem Video auf YouTube lassen sich optional Werbeanzeigen einblenden. Einen Teil des Verdiensts erhält dann der „Content Creator“.

Wer am Ball bleibt und weiter Videos hochlädt, seinen Abonnentenstamm aufbaut und Videos monetarisiert, verdient mit Hilfe von YouTube durchaus eine stolze Summe. Rund 1.000.000 Klicks werden mit etwa 1.000 Euro vergütet.

16. Auf Twitch zum Streamer werden

Wer lieber live Menschen unterhalten möchte, kann das beispielsweise auf Twitch tun. Das ist die größte Streaming-Gaming-Plattform auf der Welt.

Geld verdienen diese Streamer beispielsweise über ihre Abonnenten, wobei jeder Abonnent ungefähr 2 bis 2,5 Euro pro Monat einbringt. Zusätzlich könnte man noch über „Spenden“ beziehungsweise „Donations“ Geld verdienen.

Einen Haken gibt es aber auch hier: Wer viele Zuschauer haben möchte, muss im jeweiligen Spiel entweder sehr gut sein oder auf andere Art und Weise die Zuschauer unterhalten.

17. E-Books schreiben

Wer bestimmtes Fachwissen in einem ausgewählten Bereich hat, könnte das zum Beispiel über eigene E-Books vermarkten. Da diese nicht gedruckt werden müssen, ist keine Anfangsinvestition notwendig.

Den Betrag, der mit jedem verkauften E-Book erzielt werden soll, darf eigenmächtig bestimmt werden. Das können 1 bis 25 Euro sein. Die Länge und Qualität spielt hierbei natürlich eine Schlüsselrolle. Die Vermarktung könnte über eine eigene Webseite oder über soziale Kanäle stattfinden.

18. In Kryptowährungen investieren

Schnell Geld verdienen mit bitcoin

©shutterstock – WindAwake

Bitcoin, Ethereum, Elastos, Jibrel und Co.: Es gibt mehr als 1.500 Kryptowährungen, welche 24/7 am Tag gehandelt werden. Speziell bei frühen Bitcoin-Investoren hat dessen Kursverlauf längst dafür gesorgt, dass manche von ihnen Millionären geworden sind.

Wer etwas Geld über hat und investieren möchte, kann seine Euros gegen solche Kryptowährungen tauschen. Durch Daytrading würden sich sofort Gewinne erzielen lassen.

Die Verdienstmöglichkeiten sind vom eigenen Trading-Können, den richtigen Investitionen und dem Kursverlauf abhängig.

19. Daytrading an klassischen Märkten

Ebenso wie sich Kryptowährungen handeln lassen, können auch klassische Aktien, Fonds online gehandelt werden. Dafür werden Depots eröffnet, wo mit dem eigenen Geld spekuliert wird. Beim Daytrading geht es darum, kurzfristig Gewinne zu erzielen.

Wer erfahrener ist, kann auch Margin-Trading nutzen und hiermit „Short“ oder „Long“ Wetten auf den Kursverlauf ablegen. Jeder sollte sich bewusst sein, dass sich mit Daytrading zwar sehr schnell sehr viel Geld verdienen lässt, man dafür aber auch das nötige Wissen über die Märkte mitbringen sollte. Sonst kann ein Totalverlust der eigenen Investition im Raum stehen.

20. Domains kaufen und später wieder verkaufen

Der Domainhandel blühte vor allem in der Zeit der Jahrtausendwende auf, hier lässt sich aber immer noch sehr viel Geld machen. Die frei verfügbaren Domains kosten nur einige wenige Euro im Jahr, wenn sich ein Käufer findet, der diese Domains aus dem eigenen Besitz abkaufen möchte, sind starke Renditen möglich.

Besonders nachgefragte Domains zu beliebten Suchbegriffen werden teilweise für vier-, fünf- oder sechsstellige Beträge an neue Besitzer übergeben. Ob damit Geld verdient wird, hängt also von der Qualität der zuvor erworbenen Domains und der damit verbundenen Nachfrage ab.

21. Geld durch Kontoeröffnungen verdienen

Selbst in Zeiten von Kontoführungsgebühren und Co. lässt sich durch Girokonten noch Geld verdienen. Den Wechsel „vergolden“ die jeweiligen Banken meist mit attraktiven Prämien oder einer direkten Einzahlung auf das neue Konto.

Voraussetzung hierfür ist in der Regel, dass das Konto tatsächlich aktiv genutzt wird, beispielsweise für den Gehaltseingang und einige Abbuchungen. Es ist also nicht möglich, diese Boni zu erhalten, indem nur Konten eröffnet und dann nie wieder benutzt werden. Je nach Wechsel sind rund 50 bis 300 Euro drin.

22. Gebrauchte Sachen bei eBay verkaufen

Das Internet ist ein riesiger Marktplatz, auf dem ständig alte Sachen einen neuen Besitzer und damit Käufer finden. Wer sowieso viel alte, aber noch gut in Schuss erhaltene Sachen in Schränken und Kommoden hat, kann diese über Marktplätze verkaufen.

Dafür empfiehlt sich eBay, das lokalere eBay Kleinanzeigen, Kleiderkreisel für Kleidung. Wie viel damit verdient wird, ist von den verkauften Artikeln abhängig. Besser als sie wegzuwerfen, ist es aber allemal.

23. Reduzierte Artikel von Amazon Prime Day weiterverkaufen

Ebenso empfiehlt sich Amazon Prime Day, um gezielt nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Wer hier günstig kauft, kann die gleichen Artikel später mit einer Gewinnmarge weiterverkaufen.

24. Affiliate Marketing

Eine weitere Möglichkeit, die für die eigene Webseite als auch über soziale Netzwerke und Co. funktioniert. Indem ein Affiliate Programm beworben wird, erhalten Werber für jeden erfolgreich vermittelten Kunden eine Provision.

Mit erfolgreichem Affiliate Marketing lässt sich eigenes Online-Business mit dauerhaften Erträgen aufbauen. Die Verdienstmöglichkeiten sind auch hier nach oben offen. Vorteilhaft ist an dieser Stelle auch, dass die Affiliate Programme meist schon alle Werbemittel und Co. mitliefern.

25. Freunde für Shops und Co. werben

Wer schon bei einem Händler, Dienstleister oder einer anderen Seite ein Konto hat, sollte immer wieder einmal nach einem Freunde-werben-Programm schauen.

Werden Familienmitglieder, Kollegen oder Freunde angeworben, gibt es meist einen Bonus. Es ist außerdem auf bestimmte Klauseln zu achten. Viele Händler schließen beispielsweise angeworbene Personen aus dem eigenen Haushalt aus, so dass nicht der Partner oder die Kinder „geworben“ werden können.

Offline Geld verdienen:

26. Blut und Plasma spenden

Schnell Geld verdienen Blut spenden

©shutterstock – Abscent

Bezahlte Blut- und Plasmaspenden werden keinesfalls nur von Studenten genutzt. Unabhängig der beruflichen Stellung empfehlen sich die Spenden für alle, die sich einerseits regelmäßige Bluttests wünschen und andererseits für Menschen in Not etwas Gutes tun möchten.

Angst vor Nadeln oder Blut sollte man natürlich nicht mitbringen, ebenso empfiehlt sich ein starker Kreislauf. Die Vollblutspende wird bei den meisten Organisationen mit rund 15 bis 25 Euro je Spende vergütet, die Plasmaspende bringt rund 25 bis 40 Euro.

Ob man dafür geeignet ist, wird im Vorfeld bei einer Untersuchung in der Institution überprüft.

27. Zeitungen austragen

Mit dem Zeitungen austragen lässt sich ein kleiner Spaziergang mit einem attraktiven Nebenverdienst kombinieren.

Nachteil ist, dass man früh aufstehen muss, selbst wenn das Wetter draußen unangenehm ist. Wie viel verdient wird, hängt maßgeblich von der Zeitung (oder Werbung) ab, die ausgetragen wird.

28. Auf dem Flohmarkt Sachen verkaufen

Selbst in Zeiten des Internets sind Flohmärkte noch sehr beliebt. Gerade in Großstädten haben sie sogar einen Kultstatus erreicht. Auf großen Flohmärkten wird man eigentlich alles irgendwie los.

Mögliche Artikel sind beispielsweise alte DVDs, Videospiele, Figuren und Sammlerstücke, kleinere Accessoires oder ganze Möbelstücke. Etwas Arbeit ist das ganze Unterfangen dennoch. Denn es bedarf einer Anmeldung des Standes, Aufbau und Transport der Artikel.

29. Secondhand-Shop als Einnahmequelle

Wesentlich unkomplizierter ist es bei Kleidung, denn diese könnte in einen Secondhand-Shop gebracht werden. Die Vergütung ist mitunter geringer, als wenn man alle Sachen separat im Internet verkauft. Dafür ist man sie aber direkt „auf einen Schlag“ los.

Secondhand-Shops haben meist unterschiedliche Stile, bedingt durch ihr gängiges Klientel, weshalb sie mitunter nicht jedes Kleidungsstück nehmen. Die Qualität der Kleidung ist ein Schlüsselfaktor.

30. Mystery-Shopper werden

Wer sowieso gern unterwegs ist und/oder shoppen geht, könnte sich als geheimer Einkäufer versuchen. Das sind Mystery-Shopper, die von Unternehmen angeheuert werden, um eigene Verkaufsstellen zu überprüfen.

Als Mystery-Shopper wird die Freundlichkeit der Mitarbeiter geprüft oder geschaut, ob der Laden aufgeräumt und gepflegt erscheint. Die Ergebnisse werden in einem umfangreichen Bericht festgehalten und zurück an den Auftraggeber geschickt. Für solch eine Mystery-Shoppingtour gibt es eine Vergütung und natürlich eine Rückerstattung möglicher Einkäufe.

31. Fürs Feiern bezahlt werden

Dieser Tipp ist für Auslandsstundenten geeignet. Der Trend ist unter anderem in China verbreitet. Gefragt sind Menschen mit europäischem Aussehen. Es sind meist junge Leute, die von Veranstaltern gebucht werden, um bei Events oder in Clubs zu erscheinen. Sind viele Westeuropäer im Club oder in der Bar, scheint dieser gut und angesagt zu sein. Hundert Euro pro Abend als Vergütung sind keine Seltenheit. Anmelden kann man sich bei Model-Agenturen vor Ort.

32. Als Tiersitter Geld verdienen

Tiersitter und Gassigeher sind weitere Möglichkeiten für einen attraktiven Nebenverdienst. Tiere werden gehütet und versorgt, wenn deren Besitzer in den Urlaub oder auf Geschäftsreise müssen. Perfekt für alle, die Tiere mögen. Die Vergütung wird meistens mit dem Kunden ausgehandelt.

Plattform für Tiersitter: betreut.de

33. Als Haushaltshilfe Geld verdienen

Nicht jeder hat die Zeit den Haushalt in Ordnung zu halten. Solche Menschen greifen nicht unbedingt auf eine professionelle Putzfrau zurück, sondern schauen sich stattdessen nach Menschen um, die die Aufgaben für einen Nebenverdienst übernehmen.

Der Verdienst wird hier ebenfalls privat ausgehandelt. Es ist mit rund 10 Euro pro Stunde zu rechnen. Eine Anfahrtspauschale gibt es nicht, weshalb man sich in der unmittelbaren Nähe umschauen sollte.

Plattform für Haushaltshilfe: betreut.de

34. Für Seniorenbetreuung bezahlt werden

Im hohen Alter lässt sich ein Einkauf kaum noch eigenmächtig bewerkstelligen. Zu weit die Wege, zu schwer die Einkaufstüten. Wer Senioren unter die Arme greifen möchte, kann sich als Einkaufshilfe betätigen. Entweder man tritt den Einkauf dann zusammen mit der Rentnerin oder dem Rentner an oder es wird eigenständig eine Einkaufsliste abgearbeitet.

Plattform für Seniorenbetreuung: betreut.de

35. Als Babysitter schnell Geld verdienen

Schnell Geld verdienen Babysitter

©shutterstock – tynyuk

Babys oder Kleinkinder sitten ist wohl der älteste Nebenjob für Schüler und Studenten. Möchten sich die Eltern einmal eine Verschnaufpause gönnen, springt der Babysitter ein.

Bei Babysittern ist zudem wichtig, dass die Chemie zwischen den Eltern, dem Babysitter und natürlich dem Kind stimmt. Eine verantwortungsvolle Arbeit, die von den Eltern meist gut entlohnt wird, mit etwa 10 Euro pro Stunde.

Plattform für Babysitter: betreut.de

36. Goldschmuck verkaufen

Edelmetalle wie Gold und Silber sind seit jeher stabile Wertanlagen. Wer noch genügend alten, nicht mehr benutzten Schmuck in Kommoden und Schatullen verstaut hat, könnte diesen an Fachhändler verkaufen.

Aufpassen sollte jeder bei der Wahl des Goldankäufers. Am besten informiert sich jeder im Vorfeld im Internet anhand von unabhängigen Bewertungen.

37. Mitfahrgelegenheiten anbieten

Immer mehr Menschen meiden die Fahrt mit dem eigenen Auto oder dem Zug, da sie stattdessen lieber als Mitfahrgelegenheit mitfahren.

Wer sowieso eine lange Strecke fahren möchte, könnte diese vorab im Internet einschließlich dem Datum und der Zeit ausschreiben. Theoretisch kann jeder freie Sitz im Auto mit Hilfe solcher Mitfahrer gefüllt werden.

Bei den Preisen orientiert man sich am besten an schon vorhandenen Angeboten. Nach oben hin könnte abgewichen werden, wenn Mitfahrer in einem großen, komfortablen oder sogar Luxus-Wagen mitfahren dürfen.

Plattform für Mitfahrgelegeheiten: blablacar.de

38. Nicht mehr benötigte Tages- oder Wochentickets verkaufen

Speziell im Ausland ist es gang und gäbe, dass Wochen- und Tagestickets direkt am Bahnhof unter Privatleuten verkauft werden.

Ein dauerhafter Nebenverdienst ist das natürlich nicht, dafür kann man sich aber einiges an Geld zurückholen, wenn ein Wochenticket beispielsweise lediglich zwei Tage im Einsatz war und nicht länger benötigt wird. Wie hoch der Preis bemessen sein sollte, hängt davon ab, wie viele Tage (oder Stunden) noch auf dem Ticket sind.

39. Das eigene Fahrzeug vermieten

Für Fahrzeughalter ist ein Auto mitunter recht teuer, angefangen bei den Unterhaltungskosten bis hin zu den notwendigen Versicherungen. Diese Kosten fallen selbst dann an, wenn das Fahrzeug nicht mehr oder zumindest für einige Wochen und Monate benötigt wird.

Möglich ist, das Fahrzeug dann an andere zu vermieten. Ist das getan, könnte die Vermietung einen dreistelligen Betrag im Monat einspielen.

Plattform für Fahrzeugvermietung: drivy.de

40. Wohnung oder Zimmer bei Airbnb anbieten

Temporärer Wohnraum ist besonders in Großstädten sehr begehrt. Ähnlich wie bei dem Carsharing, hat sich in den vergangenen Jahren auch das Homesharing als ein neuer Trend etabliert.

Immer mehr Menschen neigen deshalb dazu, nicht benötigten Wohnraum über AirBnB zu vermieten. Interessenten bevorzugen die Option, da es wesentlich günstiger als ein Hotel ist.

Wer also Wohnraum hat, der aktuell nicht mehr benötigt wird, kann diesen untervermieten. In einem Haus ist das kein Problem, in einer Mietwohnung muss zuerst die Einstimmung vom Vermieter eingeholt werden.

Je nach Lage, Größe und Attraktivität des Angebots sind die Verdienstmöglichkeiten ganz unterschiedlich. Beim Couchsurfing handelt es sich meist um wenige Euro, wer hingegen eine Wohnung oder ein freies Zimmer vermietet, kann durchaus einen dreistelligen Betrag im Monat damit erzielen.

Plattform für Wohnungs- oder Zimmervermietung: airbnb.de

41. Medizinischer Proband werden

Ein lukrativer Tipp, mit dem sich durchaus vierstellige Beträge pro Studie erzielen lassen. Medizinische Probanden stellen ihren Körper Ärzten und Wissenschaftlern zur Verfügung, um beispielsweise neue Wirkstoffe zu testen.

Absolut unbedenklich ist das natürlich nicht. Andererseits testen Ärzte auch nicht blind am Menschen, sondern immer unter medizinischer Aufsicht. Wer gewillt ist, so etwas zu machen, muss sich auf klinische Studien an Forschungsinstituten, in Krankenhäusern oder an Universitäten bewerben. Meistens müssen Probanden ganz bestimmte Voraussetzungen erfüllen, um überhaupt in die engere Auswahl zu gelangen.

42. Selbstgemachte-Produkte verkaufen

Wer besonders kreativ ist, gern bastelt oder einfach Dinge eigenhändig kreiert, könnte die fertigen Erzeugnisse verkaufen. Selfmade-Waren sind speziell bei der jüngeren Generation ausgesprochen beliebt und versprühen einen ganz eigenen Charme.

Wie viel sich damit verdienen lässt, hängt vor allem vom zeitlichen Aufwand und den Materialkosten ab. Diese sollte der Verkaufspreis mindestens decken, alles weitere Geld ist dann der Profit. Besonders nachgefragte Produkte können sogar einen recht hohen Preis abrufen.

Plattform für selbstgemachte Produkte: etsy.com

43. Als Statist oder Komparse schnell Geld verdienen

Einmal im Fernsehen oder Kino sein und sich wie die großen Stars fühlen? Kleine Rollen als Statisten oder Komparse machen es möglich. Das sind Personen, die in Serien und Filmen im Hintergrund agieren.

Für solche Jobs braucht man nicht einmal schauspielerisches Talent, sondern nur etwas Zeit. Meistens müssen Komparsen und Statisten ihren gesamten Tag für den Dreh zur Verfügung stellen und erhalten dann eine pauschale Vergütung dafür.

Pro Drehtag gibt es zwischen 50 und 300 Euro, zeitlich und örtlich muss man flexibel sein. Einige Produktionen suchen nach Statisten auf Facebook, oftmals werden diese aber aus der Kartei einer Agentur gewählt.

Plattform für Statisten: stagepool.de

44. Als „Abräumer“ im Club arbeiten

Abräumer sind in Discotheken meist junge Leute, die dafür sorgen, dass nicht überall verstreut Gläser und Flaschen stehen. Etwas Muskelkraft und Ausdauer sollte man mitbringen, denn die Arbeitsbedingungen unter lauter Musik sind nicht jedermanns Sache. Meist gibt es dafür rund 10 Euro die Stunde.

45. Sich als Hobby-Fotomodel ablichten lassen

Schnell Geld verdienen Model

©shutterstock – Millena

Wer sich vor der Kamera wohlfühlt, könnte auf verschiedenen Internetseiten nach interessierten Fotografen suchen oder diese direkt anschreiben. Die Vergütung ist dabei sehr unterschiedlich . Erfahrene Models können natürlich mehr abrufen. Es ist aber durchaus möglich, dass auch nur die Bilder als Gegenleistung übermittelt werden.

Plattform für Hobby-Models: model-kartei.de

46. Nachhilfe geben

Besondere Kenntnisse in Schulfächern wie Deutsch, Mathematik oder Englisch können in bares Geld umgesetzt werden. Nachhilfelehrer werden immer gesucht.

So hält man sich nicht nur selber in dem Bereich fit, sondern hilft auch Schülern weiter. In diesem Bereich wird ebenso langfristig gesucht, weshalb sich die Nachhilfe zum dauerhaften Nebenverdienst entwickeln könnte. Das bringt rund 10 bis 20 Euro pro Stunde.

Plattform für Nachhilfe: erstenachhilfe.de

47. Auto mit Werbung folieren lassen

Zum fahrenden Werbeträger auf Deutschlands Straßen werden: Mit einer Folierung des Autos ist das möglich. Wem die Optik seines Wagens nicht so wichtig ist, kann diesen großflächig folieren lassen. Die Verträge hierfür sind üblicherweise auf ein Jahr bemessen und werden dann bei Bedarf verlängert.

Mitunter ist eine Voraussetzung, dass eine bestimmte Anzahl von Kilometern im Jahr zurückgelegt wird. Vorsicht bei Anbietern, die eine Gebühr im Voraus verlangen.

48. Flyer verteilen

Besonders beliebt bei Studenten! Wer gern draußen ist, kann sich beauftragen lassen, um in Einkaufspassagen oder auf offener Straße Flyer zu verteilen oder einen Informationsstand zu betreuen. Unternehmen heuern immer wieder Interessierte an, um vor Ort Werbung zu machen.

49. Eigene Stärken bei eBay-Kleinanzeigen anbieten

Eine helfende Hand wird immer einmal benötigt. Wer sich beispielsweise besonders gut mit Computern auskennt, könnte einen Reparaturservice anbieten. Selbiges gilt für jede andere Tätigkeit, in der besondere Kenntnisse existieren.

Bei eBay-Kleinanzeige können Sie für jede erdenkliche Hilfe Anzeigen erstellen. Wie gut sich diese zu Geld machen lassen, hängt vor allem von der jeweiligen Expertise und der Nachfrage ab. Jeder, der damit Geld verdienen möchte, muss langfristig aber über eine Gewerbeanmeldung nachdenken, damit steuerlich ebenfalls alles in Ordnung ist.

Plattform für Ihre Stärken: ebay-kleinanzeigen.de

50. Bei Umzügen helfen

Handwerklich begabte Studenten oder solche, die kräftig zupacken können, werden bei einem Aufbau, der Montage oder bei Umzügen immer gern gesehen. Wer einen Umzug nicht selber abwickeln möchte, sucht im Internet nach bezahlten Helfern.

Ebenso werden handwerklich Begabte immer wieder gern von Veranstaltern oder Unternehmen gesucht, die vor Ort etwas aufbauen und diese Arbeit dann mit einem fixen Stunden- oder Tagessatz entlohnt bekommen. Je nach Schwere der Arbeit sind zwischen 8 und 15 Euro drin.

Plattform für Umzugshelfer: studiwork.com

Viel Geld verdienen

Viel Geld verdienen

©shutterstock – ImageTeam

Bei Geld ist es ganz einfach: Mehr davon ist besser. Das bewegt viele Menschen dazu, sich ständig nach Möglichkeiten umzusehen, möglichst viel Geld zu verdienen.

Was es dafür an Möglichkeiten gibt, haben wir in diesem Beitrag einmal umfassend zusammengestellt.

Legale und illegale Möglichkeiten

Natürlich gibt es auch (sehr viele) illegale Möglichkeiten, schnell an viel Geld zu kommen. Aus verständlichen und hoffentlich nachvollziehbaren Gründen werden wir in diesem Beitrag auf solche Möglichkeiten nicht eingehen.

Auch wenn die Zahl der Suchabfragen im Internet zu „illegal Geld verdienen“ sich auf einem Niveau bewegt, das einem schon fast Angst machen könnte.

Alles, was wir hier beschreiben ist zu 100% legal und erlaubt. Sie bewegen sich mit allen Methoden völlig im legalen Bereich.

Wie viel ist „viel Geld“?

Das hängt naturgemäß vom Einzelnen, seiner finanziellen Situation und vom (gefühlten) persönlichen Bedarf ab. Für jemanden, der in einem armen asiatischen Land mit einem Tagesverdienst von 50 Cent groß geworden ist, mögen schon 10.000 Euro „viel Geld“ sein. Menschen in westlichen Industrienationen sehen dagegen oft Millionen als viel Geld an, für viele Millionäre sind erst Milliarden „richtig viel Geld“.

Wichtig und ausschlaggebend sind in diesem Fall einfach die persönlichen Ziele. Hier lohnt es sich, das zunächst einmal festzulegen. Das oft gehörte „Alles kaufen zu können“ ist nicht sehr präzise und in der Praxis auch nicht praktikabel.

In vielen Fällen ist mit dem Begriff ganz einfach finanzielle Unabhängigkeit gemeint. Das ist aber ein völlig anderes Thema, und auch auf anderen Wegen zu erreichen. Dafür brauchen Sie nicht mal unbedingt Millionär zu sein. Passive oder teilweise passive Einkommen spielen hier eine wichtige Rolle.

Erste Aufgabe also: Legen Sie Ihre Ziele konkret fest. Wie viel Geld wollen Sie in welcher Zeit verdienen, und bis wann wollen Sie das erreicht haben? Damit fällt es Ihnen leichter, eine passende Zielstrategie festzulegen, um dieses Geld zu erreichen.

Eine gute Möglichkeit, um seine persönlichen Erwartungen zu definieren, sind auch Stundenlöhne. Was soll eine Stunde Arbeit, die sie irgendwo investieren für Sie netto (nach Abzug aller Steuern, Gebühren und Aufwände) bringen? Wo liegt Ihre Zielgrenze? Ganz ohne Arbeit geht es nämlich klarerweise nirgendwo. Einen Stundenlohn festzusetzen, kann Ihnen helfen zu definieren, ob Ihre Arbeit das gewünschte finanzielle Ergebnis einbringt.

Grundlagen um viel Geld zu verdienen

Viel Geld verdienen Grundlagen

©shutterstock – subarashii21

Dazu müssen wir zunächst einmal drei Arten von „Geld verdienen“ unterscheiden:

  • Hohe Einnahmen
  • Passives Einkommen
  • Finanzielle Unabhängigkeit

Hohe Einnahmen

Hohe Einnahmen entstehen aus Geschäften mit dauerhaft sehr vielen Kunden, oder weniger Geschäften mit einer sehr hohen Profitspanne. Beides ist nicht leicht zu erreichen: Sie brauchen ein entsprechendes Produkt, das viele Menschen kaufen wollen, sich leisten können, und das sie gut vervielfältigen können.

Beachten müssen Sie dabei auch, dass Sie für eine große Menge an Produkten auch entsprechend Ressourcen brauchen.

Wie oft man ein Produkt verkaufen kann, wird gerade von Anfängern oft weit überschätzt. Der Bedarf an Dingen wird häufig nicht realistisch eingeschätzt. Und auch bei typischen Verbrauchsgütern kostet eine Menge Aufwand, Werbung und Geld um Menschen dazu zu bewegen, etwas immer wieder zu kaufen.

Oft gibt es Konkurrenz auf dem Markt. In vielen Fällen werden sie preislich unterboten, oder von alternativen Produkten werbemäßig ausgebootet. Dann müssen Sie reagieren, Ihre Kunden halten und wieder zurückgewinnen. Das bedeutet ebenfalls hohen Aufwand. Daneben müssen Sie Ihr Produkt zeitgemäß halten, weiterentwickeln und modernisieren.

Dafür sind Forschung und Entwicklung notwendig, die einen Teil der Gewinne aufzehren. So einfach, wie viele sich das vorstellen, ist es also auf dem klassischen Weg nicht.

Passives Einkommen

Ein passives Einkommen beschert Ihnen Einnahmen aus einer bereits geleisteten Tätigkeit immer wieder. Ein Beispiel dafür sind Bücher. Wenn ein Buch geschrieben ist, hat der Autor keine Arbeit mehr, verdient aber an einem verkauften Buch immer noch mit.

Als Beispiel für ein echtes passives Einkommen ist das aber nur wenig tauglich. Der Autorenanteil liegt bei klassischen Verlagsprodukten ungefähr im Bereich von 10%, beim Selbstverlag bei rund 20 – 40 %, dafür muss man sich aber selbst um Marketing und Werbung für das Buch kümmern.

Andere Möglichkeiten sind beispielsweise Musikstücke. Jeder Musiker verdient mit, wenn sein Song gespielt wird, und wenn Tonträger verkauft werden. Ein gewisser Bekanntheitsgrad ist dafür aber schon notwendig, und der kostet auch einiges an Zeit, Mühe und Geld, um ihn zu erreichen.

Erfolg fällt nicht vom Himmel, und erfordert eher harte Arbeit als Talent. Die Verdienste an Tonträgern sind zudem deutlich rückläufig, seitdem Musik immer öfter gestreamt und gedownloadet wird. Für den Künstler bleibt davon leider kaum Geld oder oft gar kein Geld übrig.

Auch Affiliate Marketing wird vielfach als passive Einkommensstrategie betrachtet. Das hat seine Berechtigung, da eine einmal eingerichtete Seite und eine Trafficstrategie auch automatisch durch die Besucher Geld bringt.

In bestimmten Zeitabständen ist es aber notwendig, den Traffic zu sichern, mit neuer Werbung für frischen Traffic zu sorgen und die Seite zu aktualisieren. Ein Dauerläufer ist ein solches System nicht, und nur sehr sehr wenige Systeme schaffen es, auch tatsächlich automatisch neuen Traffic hinzuzugewinnen und zu erzeugen.

Finanzielle Unabhängigkeit

Finanzielle Unabhängigkeit steht bei sehr vielen Menschen ganz oben auf der Liste der Träume. Das bedeutet, dass Sie Ihre täglichen Aufwendungen leicht bestreiten können, ohne dass Sie dafür überhaupt einer Arbeit nachgehen müssen. Daneben bleibt auch noch etwas Geld übrig, um sich Rücklagen zu schaffen oder für höhere Aufwendungen im Alter vorzusorgen.

Erstaunlicherweise ist finanzielle Unabhängigkeit sogar in den meisten Fällen deutlich leichter zu erreichen, als ein dauerhaftes hohes Einkommen zu erreichen. Von vorneherein viel Geld zu verdienen ist dafür gar nicht immer nötig – und auch keine besondere Ausbildung oder ein besonderer Beruf. Für die finanzielle Unabhängigkeit gibt es mehrere Strategien, die wir dann später ebenfalls beschreiben wollen.

Strategien um viel Geld zu verdienen

Viel Geld verdienen Strategie

©shutterstock – IconBunny

Viel Geld durch Arbeit zu verdienen

Natürlich gibt es Jobs, bei denen man ansehnliche Gehälter verdient.

Ärzte verdienen teilweise auch recht viel Geld – den Stress im Beruf, die Verantwortung und den teilweise sehr hohen und kräftezehrenden Arbeitsaufwand sollte man dort aber nicht unterschätzen. Dafür ist nicht jeder gemacht.

Alle diese Jobs mit hohem Einkommen haben allesamt etwas gemeinsam: die Ausbildung und die Befähigung. Das ist in sich auch nur logisch: Ein Arbeitgeber bezahlt immer nur das, was Sie wert sind und auch einbringen. Naturgemäß gibt es hier immer eine obere mögliche Grenze. Nämlich das Einkommen, das ein Arbeitgeber durch Ihre Leistung überhaupt erwirtschaften kann.

Nur wenn Sie eine besondere und für das Unternehmen lukrative Befähigung haben, die noch dazu selten ist, können Sie viel Geld verdienen.

Die Möglichkeiten sind hier also beschränkt. Das heißt grundsätzlich nicht, dass es nicht möglich ist, auch als Angestellter viel Geld zu verdienen. Sie müssen sich aber zunächst um einen Job umsehen, der auch Ihren echten Fähigkeiten entspricht und in so gut wie allen Fällen einen recht langen Ausbildungsweg in Kauf nehmen.

Unternehmen gründen

Wer als Selbständiger anstatt als Angestellter arbeitet, kann einen guten Teil der Gewinne eines Unternehmens einstreichen. Dafür brauchen Sie zunächst eine geeignete Geschäftsidee. Diese marktgerecht umzusetzen, erfordert einiges an Investitionen, Sachkenntnis und Ausdauer.

Längst nicht alle Unternehmensgründungen glücken, und längst nicht alle Unternehmer werden Millionäre. Sehr viele davon kommen gerade einmal so angenehm über die Runden, bei vollem Risiko, der Verantwortung für eine hohe Zahl von Arbeitsplätzen und einem Arbeitsaufwand, der deutlich jenseits der üblichen Grenzen eines Jobs liegt. Das entspricht weit eher der Realität als das Bild des „Senkrechtstarters“, der eine geniale Idee hat und mit ein bisschen lockerem Management Millionen verdient.

Internet-Systeme

Die Zahl der angebotenen Systeme ist beinahe unüberschaubar und alle Versprechen unglaublichen finanziellen Erfolg bei gleichzeitig wenig bis gar keiner Arbeit.

Die weitaus meisten Systeme beruhen auf Affiliate Marketing, dessen schwacher Punkt schnell einleuchtet: Sie brauchen genug Traffic, also einen hohen Besucherstrom, um durch Werbung Geld zu verdienen. Und Sie müssen Produkte bewerben, die Menschen auch tatsächlich in großer Zahl haben wollen.

Um eine Webseite auf die vorderen Platze der Suchmaschinenergebnisselisten zu bringen, ist heute einiges an Geld und Arbeit möglich. Auch über soziale Medien kann man Traffic generieren, das erfordert aber ein wenig Sachkenntnis und Erfahrung. Viele Menschen reagieren zudem ablehnend auf nicht hunderprozentig professionell wirkende Angebote.

Das bedeutet nicht, dass diese Systeme allesamt nicht funktionieren. Es bedeutet, dass Sie durchaus einen beträchtlichen Aufwand treiben und einiges an Arbeit investieren müssen. Das ist unvermeidbar. Zudem müssen Sie sich auch anstrengen und ein wenig auf die Qualität achten. Ganz abgesehen davon, dass Sie zunächst einmal Ihre profitable „Nische“ finden müssen.

Dazu kommt, dass Sie Ihre Seite laufend bewerben müssen, um den Trafficstrom konstant hoch zu halten.Selbstläufer sind die meisten Systeme in der Regel nicht – so etwas zu erreichen ist nur sehr schwer möglich. Der Pflegeaufwand für Seiten und einmal eingerichtete Systeme kann recht niedrig ausfallen, wenn man es geschickt anstellt und etwas optimiert.

In vielen Fällen scheint das System für den Anbieter selbst immer noch das beste Geschäft zu sein. Angesichts der Zahl von Menschen, die ständig auf der Suche nach Wegen sind, mit wenig Arbeit viel Geld zu verdienen, und dafür auch gern bereit sind, Geld auszugeben. Wenn Sie also etwas Erfahrung und Fachkenntnis haben, könnte dieser Weg also durchaus eine Möglichkeit sein, Geld zu verdienen.

Strategien für passives Einkommen

Um ein passives Einkommen zu erwirtschaften, gibt es durchaus auch Möglichkeiten. Musik und Bücher haben wir schon eingangs erwähnt. Die Möglichkeiten werden hier aber häufig auch überschätzt.

Wer es mit seinem Buch (Ebook) in die mittleren Verkaufsränge bei Amazon schafft, erlöst bei den aktuellen Ebook-Preisen ungefähr ein Einkommen von durchschnittlich 600 Euro monatlich, wie Untersuchungen zeigen. Das ist eine realistische Erwartung – der Weg dorthin ist aber knifflig, da man in die Verkaufsränge nur kommt, wenn man eine entsprechende Menge verkauft hat.

Zudem bleiben Bücher selten über viele Jahre hinweg Top-Seller. Nur sehr wenige Autoren mit viel Glück schaffen es, mit ihren Büchern über die Jahre tatsächlich zu Millionären zu werden. In Deutschland gibt es beispielsweise keinen einzigen.

Eine andere Möglichkeit für ein passives Einkommen sind Stammkunden, die ein bestimmtes Verbrauchsprodukt immer wieder beziehen (etwa in einem Abo). Mit einer gewissen Anzahl an Stammkunden kann man sich dann schon etwas zurücklehnen. Notwendig ist dafür natürlich auch wiederum das passende Produkt, und die sehr mühselige Arbeit Stammkunden zu gewinnen, zu überzeugen und bei Laune zu halten.

Strategien für finanzielle Unabhängigkeit

Hier sollten Sie auf jeden Fall Ihre persönlichen Ziele sehr genau definieren und einen sehr detaillierten Plan haben. Wohnen verursacht einen großen Teil unserer laufenden Kosten, ein kostengünstig zu erhaltendes und bezahltes Haus ist deshalb ein Grundpfeiler für finanzielle Unabhängigkeit.

Sie können dann darauf setzen ein passives oder nahezu passives Einkommen zu erwirtschaften. Wenn die Einkommenshöhe dem entspricht, was Sie vorhaben, auszugeben, sind Sie finanziell unabhängig.

Eine andere Möglichkeit, passiv Kapital zu erwirtschaften, sind Zinsgewinne. Das kann durch entsprechende Anlage mit Zinsen und Dividenden geschehen. Wenn Sie entsprechendes Kapital aufgebaut haben, können Sie aber auch auf entsprechenden Plattformen Geld verleihen, und damit Ihr Geld „arbeiten lassen“.

Derartige Plattformen sind in den letzten Jahren immer zahlreicher geworden, und bei vielen kann man sich recht ausgiebig mit den Kreditnehmern auseinandersetzen, um sich so wenigstens ein Mindestmaß an Sicherheit zu verschaffen. Beteiligungen an gut laufenden Unternehmen (auf dem Aktienmarkt) sind aber wahrscheinlich in der Praxis durchaus risikoärmer.

Voraussetzung dafür ist in jedem Fall, ein Kapital von mehreren Hunderttausend Euro anzusparen. Mit einer guten Kapitalaufbaustrategie und etwas Disziplin und eventuell einem Nebenjob schafft man das durchaus in überschaubaren Zeiträumen.

Microjobs

Mikrojobs

©shutterstock – venimo

Microjobs eignen sich hervorragend, um nebenbei Geld zu verdienen. Sie lassen sich unkompliziert ausüben und sind recht lukrativ. Interessenten können diese Jobs flexibel annehmen, ohne dabei Verpflichtungen einzugehen. Denn Microjobs lassen sich praktisch im Vorübergehen ausüben.

Was Microjobs so besonders macht

Doch nicht nur die Tatsache, dass Microjobs schnell und unverbindlich sind, macht sie so besonders. Die Aufträge sind einfach und leicht verständlich. Deshalb können Interessenten auch schnell auf sie zugreifen. Microjobs sind beinahe an jedem Ort verfügbar. Das macht sie so einmalig. Eine Voraussetzung gibt es jedoch, um die Jobs ausführen zu können. Es muss eine Infrastruktur vorhanden sein.

Notwendig sind ein unbeschränkter Zugang zum Internet und ein stabiles Netz. Um mit ihnen Geld zu verdienen, braucht man einen Computer oder ein Smartphone.

Microjobs als Clickworker von zu Hause

Ein Beispiel dafür ist das Clickworken. Diese Art von Microjob geht nur über das Internet. Click ist das Geräusch, wenn man am Computer die Taste Enter drückt. Und mit jedem mal Enter ist ein Auftrag abgeschlossen. So jedenfalls verstehen sich die Clickworker. Sie holen sich ein Auftrag aus dem Netz, führen ihn aus und kassieren.

Gibt es eine Internetverbindung, lässt sich der Job an jedem Platz ausüben. Zugang zum Netz hat man heute an jeder Ecke. Und wer zuhause in das Internet geht, der kann auch im Homeoffice als Clickworker arbeiten. Die einfache Anmeldung in die Welt des Clickworking erfolgt über www.clickworker.de. Auf der Seite gibt es einen guten Überblick darüber, wie dieser Job funktioniert.

Auf dem Portal finden sich zahlreiche unterschiedliche Projekte. Sie werden von Firmen dort eingestellt. Die Aufgaben sind variantenreich. Es können Übersetzungen sein oder die Kategorisierung von Daten. Auch redaktionelle Tätigkeiten, wie das korrigieren und ergänzen von Texten, ist möglich.

Meist handelt es sich um kleine Aufträge, die problemlos über das Netz an Clickworker vergeben werden. Große Projekte können ebenfalls in eine kleine Zahl von Microjobs geteilt werden. Je nach der Art des Auftrags steht ein Honorar fest. Ist das Projekt erledigt, wird das Geld gutgeschrieben.

Streetspotr bietet Microjobs an

Im Vorübergehen Geld zu verdienen geht mit der App Streespotr. Diese App steht typisch für alles, was mit einem Microjob erledigt werden kann. Die App enthält eine Karte der Umgebung, in der sich der Nutzer gerade befindet. Auf Wunsch zeigt sie an, wo sich gerade ein Auftrag ergibt. Den kann der Benutzer der App annehmen und schon hat er die Möglichkeit, einen Nebenverdienst zu realisieren.

Auch bei Streetspotr sind die Aufträge vielfältig. Typisch sind zum Beispiel Tests der Servicequalität oder kleine Aufträge zur Marktforschung. Auch Aufgaben zur Erfassung von Öffnungszeiten werden über die App verteilt. Viele Zeitungen und Verlage brauchen solche Dienstleistungen. Andere Varianten, mit denen man schnell und unkompliziert Geld verdienen kann, sind Produkttests sowie Preisvergleiche.

Die Aufgaben erwarten den Interessenten förmlich an jeder Ecke. Damit der eine oder andere lukrative Job angenommen werden kann, sollten Nutzer der App gelegentlich einen Blick auf die Karte werfen. Dann geht ihnen auch keine Aufgabe durch die Lappen.

Microjobs bei AppJobber sorgen für schnelles Taschengeld

Microjobs über AppJobber sind, genau wie bei Streetspotr, ortsbezogen. Die App funktioniert also ganz ähnlich. Man installiert sie auf sein Handy und bekommt spontan den einen oder anderen Auftrag. Ist er angenommen und zur Zufriedenheit erledigt, gibt es Geld.

Ein typische Auftrag an einen Nutzer von AppJobber ist die Beschreibung eines Zustandes in der Umgebung, in der er sich gerade aufhält. Einen Euro etwa zahlte die App an einen User, der angab, wie hoch die erlaubte Geschwindigkeit an seinem aktuellen Aufenthaltsortt ist. Ein Foto des entsprechenden Schildes musste angehängt werden. Für die kurze Mühe gab es das kleine Taschengeld.

Scoopshot für Hobbyfotografen

Diese Form der Microjobs ist genau das richtige für Menschen, die gern fotografieren. Sie nehmen bei Scoopshots Fotos auf und laden sie einfach hoch. Mit etwas Glück lässt sich so etwas Geld hinzuverdienen. Dafür muss ein Unternehmen das hoch geladene Foto so bemerkenswert und nützlich finde, dass es dieses kauft.

Auf Scoopshot hat der Microjobber zwei Möglichkeiten. Er kann frei etwas fotografieren, was er für gut hält. Dann muss er nach dem Hochladen auf einen Käufer hoffen. Oder er nimmt einen Auftrag nach einer bestimmten Art von Schnappschüssen an. Eine Sicherheit, dass die Fotos gekauft werden, gibt es in keinem der beiden Fälle.

Workhub funktioniert auch zu Hause

Workhub funktioniert wie Clickworking. Auch hier reichen die Aufträge vom Redigieren über Beschreibung von Bildern bis hin zu Übersetzungen. Gezahlt wird in Credits. Diese werden später im Verhältnis 1 Credit gleich 1 Cent in Geld umgewandelt. Wer viele Credits sammelt, hat noch einen anderen Vorteil. Er bekommt zunehmend attraktivere Jobs.

Fazit

Geld ohne Arbeit gibt es nicht. Um viel Geld zu verdienen, muss man immer etwas tun. Und noch viel wichtiger: Man muss das Richtige tun. Unsere digitale und globalisierte Welt schafft uns mehr Möglichkeiten, und ermöglicht auch mehr Menschen, finanziell unabhängig zu werden oder ein Unternehmen zu gründen.

Wer es mit dem Geldverdienen ernst meint, sollte sich daher ein wenig auf unserer Seite umschauen und eine für sich passende Strategie finden, und konsequent umsetzen. Wenn alles gut läuft, kann man damit durchaus auch viel Geld verdienen, oder finanziell unabhängig werden.

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