Nebenbei Geld verdienen

©shutterstock – Inspiring

Geld zu verdienen ist nebenbei durchaus möglich. Wer sich dafür entscheidet, sollte jedoch wissen, dass nebenberufliche Tätigkeiten auch immer harte Arbeit sind. Es bedeutet eben nicht, dass das Geld nebenbei, praktisch im Vorübergehen, verdient werden kann.

Nebenher oder von zu Hause aus zu arbeiten, heißt meist, neben dem ausgeübten Beruf tätig zu werden. Damit ist zwar verbunden, dass zusätzliche Arbeit und Verdienst flexibel organisierbar sind.

Der dafür investierte Zeitaufwand lässt sich also gut gestalten. Er muss jedoch nebenher auch bewältigt werden. Deshalb muss man auch für einen Nebenjob Zeit und Arbeitsaufwand fest einplanen. In der Wahl des Nebenjobs ist jeder frei, der Geld nebenbei verdienen möchte.

Viele Nebentätigkeiten erfordern keine besondere Ausbildung und kein außergewöhnliches Geschick. Andere Nebenjobs wiederum sind nur für Menschen geeignet, die eine spezielle Ausbildung oder Begabung mitbringen. Die können dann ihr Talent zu Geld machen. Manche Nebenjobs lassen sich sogar kombinieren. Die Möglichkeiten eines flexiblen Verdienstes von zu Hause aus oder im Nebenjob sind als vielschichtig.

Kriterien für einen Nebenverdienst

Da die Auswahl an Nebenverdiensten sehr groß ist, wird sicherlich jeder die passende Tätigkeit für sich finden können. Wichtig ist es dabei, dass diese nicht so viel Zeit und Kraft in Anspruch nimmt, dass der Hauptjob darunter leidet. Wer beispielsweise nebenberuflich nachts arbeitet riskiert, am nächsten Tag unausgeschlafen und unkonzentriert zu sein. Den eigentlichen Arbeitgeber wird dies nicht erfreuen.

Zudem macht man es sich einfach, wenn man für seine Nebentätigkeit einen Arbeitsbereich wählt, an dem man Spaß hat und der sich vielleicht sogar mit persönlichen Interessen überschneidet. So wird der Zweitjob weniger als Arbeit angesehen und man hat Spaß daran, auf diese Art die Haushaltskasse noch etwas mehr zu füllen.

Natürlich spielt auch die Seriosität eine wichtige Rolle. Gerade wenn es um Nebenverdienste geht, tummeln sich viele schwarze Schafe, die wenig realistische Verdienstmöglichkeiten für wenig Arbeit in Aussicht stellen. Daher sollte man stets gut prüfen, auf welche Angebote man sich einlässt. Dank des Internets ist es leicht möglich, bei Firmen und Auftraggebern einen Background-Check durchzuführen und eventuell sogar schon Erfahrungen anderer Nebenjobber nachzulesen.

Nebenbei Geld verdienen: Nebenjobliste

Mit Umfragen zu regelmäßigen Einnahmen

Eine der gängigsten Möglichkeiten, Geld nebenbei zu verdienen, ist die Teilnahme an Umfragen. Die Zahl der Anbieter dieser Umfragen ist sogar recht groß. Viele seriöse und renommierte Unternehmen sind bereits seit Jahren auf dem Gebiet der Marktforschung tätig.

An den Umfragen kann man online über das Internet teilnehmen. Auch offline ist die bezahlte Teilnahme an Befragungen von Marktforschungsunternehmen möglich. Sie stellen dafür dann Räume, zum Beispiel in ihren Einrichtungen, zur Verfügung.

Die Marktforschungsinstitute bekommen ständig Aufträge von großen Firmen, Unternehmen, Organisationen oder Verbänden. Meist sollen die Institute eine statistisch relevante Gruppe von Personen zu einem vorher fest bestimmten Thema befragen.

Die Auftraggeber stellen den Instituten dafür ein Budget zur Verfügung. Aus diesem Etat wird das Institut selbst für seine Dienstleistungen bezahlt. Ein Teil des Budgets geht außerdem an die Umfrageteilnehmer.

Um in die engere Wahl für Online- oder Offline-Umfragen zu kommen, muss man sich als Mitglied bei den Forschungsinstituten registrieren lassen. Das geht direkt bei den Umfrageinstituten. Im Internet gibt es Webauftritte der Marktforschungseinrichtungen.

Sie laden ihre registrierten Mitglieder dann regelmäßig ein, an neuen Umfragen teilzunehmen. Ob man an der jeweiligen Befragung teilnimmt, wird einem selbstverständlich freigestellt, Behagt ein Thema nicht, kann man auch absagen.

Hat man an der Umfrage teilgenommen, zahlen die Anbieter die Vergütung. In der Regel sind das 15 Euro pro Umfrage. Das Geld gibt es bei den meisten Instituten sehr schnell und ohne große Umstände. Allerdings gibt es auch die Möglichkeit, dass Umfrageunternehmen, je nach Art der Umfrage und nach Auftraggeber, den Teilnehmer mit einem Geschenk oder einem Gutschein honoriert. Das wird jedoch dem Mitglied vor der Umfrage mitgeteilt.

Produkte testen und etwas verdienen

Nebenbei Geld verdienen Produkttester

©shutterstock – Betelgejze

Auch die Tätigkeit als Produkttester ist bei allen beliebt, die nebenher ein wenig verdienen möchten. Nicht immer gibt es Geld. Das stellen vor allem Einsteiger fest. Häufig wird mit Gutscheinen honoriert oder der Teilnehmer darf das getestete Produkt behalten.

Vielen Profi-Testern gelingt es jedoch, regelmäßig lukrative Aufträge für den Test von Produkten zu ergattern. Wer auf dem hohen Niveau testet, kann tatsächlich in seinem Nebenjob gutes Geld verdienen.

Gutes Geld bekommen Tester von Apps, Software oder Webseiten. Für diesen Job braucht man unbedingt technisches Wissen und Verständnis über die Materie. Auch Testkäufer werden bar vergütet. Dafür mischen sie sich dann inkognito unter die normale Kundschaft und testen zum Beispiel den Service, die Qualität bei der Beratung der Kunden oder die Freundlichkeit beim Personal.

Eine besondere Stellung nehmen Medikamententester ein. Hier winken Teilnehmern an Testreihen besonders hohe Verdienste. Eine solche Nebentätigkeit ist jedoch nicht für jeden geeignet.

Ansonsten lässt sich praktisch alles testen. Die Servicequalität prüft man als Werkstatt-Tester. Viel Glück braucht man, um als Autotester Aufträge zu erhalten. Es gibt sogar Reise- und Urlaubstester. Unter normalen Umständen beschäftigen sich Tester sonst mit Kosmetik oder Drogerieartikeln, Lebensmitteln, Haushaltsgeräten und vielen anderen Dingen des täglichen Lebens. Oft handelt es sich bei den getesteten Artikeln um neue Produkte kurz vor der Markteinführung.

Meist bewirbt man sich als Tester für ausgeschriebene Aufträge. Informationen darüber gibt es bei Agenturen, die sich auf Vermittlung von Testern spezialisiert haben. Wird man für einen der begehrten Aufträge genommen, bekommt man das entsprechende Produkt nach Hause geliefert. Innerhalb eines bestimmten Zeitraums soll man es dann gründlich testen.

Dafür schicken der Auftraggeber oder die Agentur dem Tester meist noch die ausführlichen Instruktionen mit. Anschließend muss der Tester das Produkt schriftlich bewerten. Auch dafür gibt es Vorgaben und Fragebögen. Viel falsch machen kann man als Tester also nicht.

Mit Schreiben als Texter Nebenverdienst erschließen

Sehr flexibel, spannend und ordentlich bezahlt ist eine Nebentätigkeit als Texter. Sie eignet sich besonders für Menschen, die gezielt recherchieren können, viele Informationsquellen und das Internet kennen und einen ansonsten guten Schreibstil haben.

Als Texter verdient man sein Geld in der Regel auf speziellen Seiten im Internet. Über diese Portale kommen die Aufträge für den Texter herein.

Der Hintergrund ist einfach: Das Netzt schläft nicht. Jeden Tag, ja beinahe jede Stunde, produziert es Informationen und Artikel. Dieser so genannte Content muss von fähigen Menschen verfasst werden. Für technischen Content zum Beispiel braucht man besondere Kenntnisse und Verständnis.

Wer sich berufen fühlt, als Texter nebenbei Geld zu verdienen, registriert sich auf einer der Plattformen. Dort gibt er die von ihm gut beherrschten Themengebiete vor und nimmt die Aufträge an, die ihm über die Plattform vermittelt werden.

Texter werden nach der Zahl der Worte bezahlt. Im Schnitt gibt es zwei bis fünf Cent pro Wort. Längere Aufträge lohnen also, genau so wie eine große Zahl von in Auftrag gegebenen Artikeln. Das Geld ist sicher verdient. Bei den meisten Plattformen zahlen die Auftraggeber im Voraus. Wird der Auftrag nach der Erledigung durch den Texter vom Auftraggeber abgenommen, gibt es das vereinbarte Honorar.

Mit wissenschaftlichen Artikeln Geld verdienen

Nebenbei Geld verdienen Schreiben

©shutterstock – SkillUp

Diese Möglichkeit, Geld nebenbei zu verdienen, eignet sich für alle, die wissenschaftliche Zusammenhänge einfach und klar darstellen können. Im Internet haben sich Portale darauf spezialisiert, wissenschaftliche Artikel und Fachberichte zu veröffentlichen. Meist zahlt der Betreiber des Portals direkt für die Artikel.

Auch das Zusammenbringen von Aufraggebern mit Textern mit wissenschaftlichem oder technischem Hintergrund ist möglich. Meist sind das Studenten oder Doktoranden. Als Lektorern arbeiten im Nebenjob aber auch Menschen, die mitten in einem entsprechenden Beruf stehen. Viele von ihnen haben eine besondere Begabung beim Schreiben.

Wissenschaftliche und technische Autoren können gut von zuhause aus arbeiten. Das ermöglicht es ihnen, Texte bei flexibler Zeiteinteilung zu verfassen. Nicht nur Artikel für bestimmte Webseiten sind sehr gefragt.

Auch Fachbücher müssen von begabten Autoren verfasst werden, die ein Grundverständnis für wissenschaftliche oder technische Zusammenhänge mitbringen. Solche Fachlektüre zu schreiben, ist nicht jedermanns Sache. Deshalb ist die Konkurrenz hier auch nicht so groß. Autoren von Büchern verdienen am Manuskript und an jedem verkauften Buch.

Wer mit wissenschaftlichen oder technischen Artikeln Geld nebenbei verdienen möchte, sollte sich über entsprechende Plattformen im Netz informieren. Möglich ist es auch, sich direkt an einen wissenschaftlichen Verlag zu wenden. Ratgeber mit technischem oder wissenschaftlichem Inhalt können auch sehr gut in Eigeninitiative publiziert werden. Das geht ebenfalls sehr gut über das Internet. Der entscheidende Vorteil dabei ist, dass Autoren den Preis für ihre Werke selbst bestimmen können.

Als Plasma-Spender Gutes leisten und damit Geld verdienen

Plasmaspender werden ständig gesucht. Anders als Blutspender, die in der Regel unentgeltlich spenden, bekommen sie von der medizinischen Einrichtung eine Aufwandsentschädigung.

Plasma ist der Trägerstoff der roten Blutkörperchen. Es zu gewinnen, erfordert direkt bei der Entnahme etwas Zeit. Der Plasmaspender muss bis zu zwei Stunden an ein spezielles Gerät angeschlossen bleiben. Für diesen zeitlichen und den körperlichen Aufwand gibt es meist ab 20 Euro aufwärts.

Um als Plasmaspender Geld zu verdienen, muss man sich bewerben und registrieren lassen. Das geht bei den Einrichtungen und Instituten, die gewerblich für die Gewinnung und Weiterverarbeitung von Blutplasma zuständig sind. Auch Krankenhäuser und Kliniken, medizinische Forschungsinstitute und Universitäten arbeiten mit Spendern von Blutplasma. Bevor man Blutplasma spenden und damit Geld nebenbei verdienen kann, wird man jedoch erst einmal gründlich untersucht.

Voraussetzung für das erfolgreiche Spenden von Plasma gegen Geld ist eine gute körperliche Konstitution. Außerdem muss der Spender kerngesund sein. Beim Eignungstest achten die Institute unter anderem auf die Beschaffenheit der Venen. Aus diesen wird das Blut zur Gewinnung von Plasma genommen und wieder in den Blutkreislauf zurückgeführt. Deshalb brauchen die Venen eine bestimmte Größe und Elastizität.

Insgesamt aber belastet das Spenden von Blutplasma den Körper nicht so stark wie eine Blutspende.

Plasma zu spenden ist nur in bestimmten Zeitintervallen ratsam. Zwischen den einzelnen Entnahmen sollten mindestens drei bis vier Tage liegen. In dieser Zeit regeneriert sich der Körper. Kräftige Spender schaffen es, sich zweimal in der Woche als Plasmaspender zu betätigen. In diesem Sinn kann mit einer bezahlten Abgabe von Blutplasma mit Sicherheit ein kleineres regelmäßiges Nebeneinkommen erzielt werden.

Als Trader mit sicherer Hand Geld verdienen

Für einige Möglichkeiten, Geld nebenher zu verdienen, braucht man Kenntnisse, ein gewisses Geschick und ein wenig Glück. Das trifft vor allem für nebenberufliche Trader zu. Sie handeln mit Wertpapieren, wie zum Beispiel mit Aktien. In der Regel setzen Trader auf fallende oder steigende Kurse.

Wer mit seinem Einsatz an den Börsen der Welt richtig liegt, macht Gewinne. Mit jedem Trade lässt sich also tatsächlich gutes Geld verdienen. Allerdings gibt es keine vollkommene Garantie, dass ein Trade das gewünschte Ergebnis bringt. Plattformen, für Trader, die nebenher Geld verdienen wollen, gibt es zahlreich.

Bevor man sich dort registriert, sollte man sein Fachwissen und seine Kenntnisse auffrischen. Außerdem gilt es, sich die Bedingungen für den Handel über die Plattform genau anzusehen.

Eine gute Möglichkeit, als Trader nebenher Geld zu verdienen, sind Plattformen, die parallel auch als Informationsnetzwerke dienen. Sie machen es sich zur Aufgabe, über die Anlagestrategien von erfolgreichen Tradern zu informieren. Diese Strategien kann man dann als Trader übernehmen und für den eigenen Trade nutzen.

Geld verdienen in der Filmbranche

Um an einem Filmset arbeiten zu können, muss man kein professioneller Schauspieler sein. Für alle Filme und Serien werden auch Statisten und Komparsen benötigt. Diese arbeiten im Hintergrund und füllen die Szenen mit Leben. Texte müssen Komparsen und Statisten dabei in aller Regel nicht lernen.

Die Verdienstspanne mag hier nicht sehr groß sein, dafür jedoch erlebt man einen Film- oder Serien-Dreh hautnah mit. Wer Interesse an dieser Art von Nebentätigkeit hat, kann sich an spezielle Vermittlungsagenturen wenden und sich dort eine eigene Karteikarte anlegen. Sobald passende Dreh-Angebote eingehen, wird man informiert.

Nebenberuflich Hunde- oder Babysitter werden

Baby- und Hundesitting ist nicht nur bei Teenagern sehr beliebt. Nebenjobber jeder Altersklasse verdienen sich auf diese Weise etwas dazu. Da vor allem Babysitter meist in den Abendstunden benötigt werden, lässt sich diese Tätigkeit in der Regel auch gut mit dem Hauptjob vereinen.

Geduld und ein Händchen für Kinder bzw. Tiere sowie Zuverlässigkeit, sind hier die einzigen Kriterien, die erfüllt werden müssen. Da der Stundenlohn selbst bestimmt werden kann, legt man seine Verdienstmöglichkeiten zudem selbst fest.

Erledigungen für ältere Menschen tätigen

Oftmals benötigen ältere Menschen Hilfe und Unterstützung bei alltäglichen Dingen wie dem Einkauf oder Behördengängen. Wer hier unterstützend tätig wird, kann sich im Bereich der Seniorenbetreuung einen lukrativen Nebenverdienst aufbauen. Oftmals wünschen Senioren auch nur etwas Gesellschaft. In diesem Fall erfolgt die Bezahlung dafür, dass man ihnen vorliest, mit ihnen spielt oder spazieren geht.

Auch hier ist natürlich Geduld sowie eine liebevolle und verständnisvolle Art gefragt. Eine ausgeprägte soziale Ader ist bei dieser Nebentätigkeit von Vorteil. Achten sollte man dabei darauf, dass man sich nicht verpflichtet, medizinische Aufgaben zu erfüllen, wenn man in diesem Bereich nicht über entsprechende Kenntnisse verfügt.

Die besten Nebenjobs von zuhause

Geld verdienen, ohne das Haus zu verlassen? Ein Nebenjob von zuhause – diesen Traum hegen durchaus viele, und dafür gibt es auch genügend Möglichkeiten.

Sie können dabei nicht nur von zuhause aus arbeiten, sondern von jedem Ort aus, wo Sie möchten. In unserem Beitrag stellen wir einmal die Top-Nebenjobs vor, die Sie von zuhause aus machen können.

Nebenjob von zuhause: Voraussetzungen

Grundsätzlich machen es PC und Internet heute für viele sehr leicht möglich, Nebenjob von zuhause aus zu betreiben. Voraussetzungen sind dafür aber ein stabiler Internetzugang und ein moderner PC. Gute Kenntnisse im Umgang mit dem PC sind Voraussetzung, in den meisten Fällen sollte man einigermaßen flott tippen können.

Wenn Ihre PC- und Internet-Kenntnisse noch mangelhaft sind, oder Sie nicht im Zehnfingersystem tippen können, wäre es eine gute Gelegenheit, das nachzuholen. Sie machen sich damit wesentlich leichter, von zuhause aus zu arbeiten. Sie arbeiten deutlich effektiver und verdienen dadurch auch mehr Geld.

Alternativ können Sie auch Spracherkennung verwenden, die aber beinahe ebenso viel Einarbeitungszeit erfordert wie das Erlernen des Zehnfinger-Systems. Die heute gebräuchlichen Systeme für Windows sind durchaus leistungsfähig und haben eine sehr hohe Erkennungsgenauigkeit, wenn Sie das Diktieren etwas üben.

Produkttester

Zahlreiche Plattformen, wie etwa Mingle oder Nielsen bezahlen ihre Mitglieder für Produkttests und Testkäufe. Die Vergütungen können sehr unterschiedlich sein, sind in der Regel aber lukrativ. Bei Nielsen gilt die Einschränkung, dass man nur mit einem Alter von weniger als 29 Jahren teilnehmen darf.

Die Testaufgaben können dabei recht unterschiedlich ausfallen, auch die Auftragslage schwankt recht deutlich.

Online-Umfragen

Der Markt für Online-Umfragen wächst immer weiter. Mittlerweile stehen zahlreiche Anbieter zur Verfügung, bei denen man gegen Bezahlung Umfragen und somit den Nebenjob von zuhause absolvieren kann. Dabei bleibt man selbstverständlich anonym, die erhobenen Daten werden nicht der Person zugeordnet.

Die Verdienstmodelle und Vergütungen können sehr unterschiedlich sein, nicht alle Anbieter sind gleich lukrativ. Auch die Zahl der möglichen Umfragen, für die man infrage kommt, kann von Anbieter zu Anbieter stark wechseln.

Top-Anbieter in diesem Bereich sind etwa GlobalTestMarket oder Mysurvey, auch Swagbucks geniesst einen guten Ruf und bietet daneben noch weitere Möglichkeiten, online Geld zu verdienen. Bei manchen Umfragen sind bis zu 15 € Vergütung möglich.

Übersetzer

Übersetzer brauchen in Deutschland grundsätzlich nicht zwingend eine Ausbildung. Wenn Sie eine Fremdsprache ausreichend beherrschen, oder gar zweisprachig aufgewachsen sind, können Sie sich als Übersetzer durchaus bewerben. Zumal im professionellen und meist auch im halbprofessionellen Bereich ausschließlich in die eigene Muttersprache (also Fremdsprache -> Deutsch) übersetzt wird und nicht umgekehrt.

Auch im Sprachpaar Englisch -> Deutsch werden sehr viele Übersetzer gesucht, meist für kurze Gebrauchstexte, Anleitungen oder kurze Artikel. Wenn Sie es schaffen, ein paar gute Referenzen zu bekommen, und sich überzeugend darstellen können, haben Sie auch auf dem freien Übersetzermarkt gute Chancen, Fuß zu fassen. Für einen Nebenjob reicht das in den meisten Fällen aus.

Wenn Ihnen die Arbeit gefällt, und Sie Aufträge finden, können Sie sich später auch nebenberuflich weiterqualifizieren, etwa mit einer entsprechenden Ausbildung. Das ist aber keineswegs Pflicht, viele Profis haben bis heute keine Ausbildung und schon lange einen Vollzeitjob als Übersetzer.

Die Arbeit können Sie jederzeit ortsunabhängig erledigen, die meisten Kunden verlangen nur eine übersetzte Datei.

Als Übersetzer CAT-Tools nutzen

Wenn Sie anfangen wollen zu übersetzen, sollten Sie sich von Anfang an mit dem Thema CAT-Tools (Computer Aided Translation) auseinandersetzen. Das sind keine „automatischen“ Übersetzer wie Google Translate, sondern Software-Produkte, die Ihnen helfen, Übersetzungen deutlich schneller und besser durchzuführen.

Sie müssen Dinge damit immer nur einmal übersetzen. Was Sie schon einmal übersetzt haben, und in einem neuen Text auftaucht (Phrasen, bestimmte Begriffe, etc.), erkennt die Software automatisch.

Es wird sofort ohne Ihr Zutun übersetzt (sogenanntes Translation Memory). Da viele Phrasen sehr häufig vorkommen, erleichtert das Ihre Arbeit enorm und macht Sie deutlich produktiver. Mit der Zeit steigt Ihre Datenbasis so weit, dass Sie nur noch wenig Neues übersetzen müssen.

Der Markt an CAT-Tools ist beinahe unüberschaubar groß. Eine Vielzahl von Systemen in ganz unterschiedlichen Preisklassen konkurrieren hier miteinander. Viele Kunden wollen dann oft auch noch ein eigenes, mit anderen Systemen nicht kompatibles System verwendet haben, um eigene Translation Memories einspielen zu können.

Für den Anfang liegen Sie am besten mit einem offenen, kostenlosen System wie OmegaT, das die meisten gängigen Formate verarbeiten kann und sehr einfach und dabei leistungsfähig ist.

Eine gute Alternative bieten auch Online-Tools wie Wordbee, die ebenfalls kompatibel mit fast allen Systemen sind. Sie können sie für sehr geringe monatliche Kosten (SaaS – Software as a Service, ab rund 20 EUR monatlich) nutzen und auch Ihre gesamte Übersetzungsarbeit damit recht professionell managen.

Verdienstmöglichkeiten als Übersetzer

Als Übersetzer erhalten Sie Aufträge in der Regel ab rund 3 – 4 Cent pro Wort, je nach Professionalität, Erfahrung und Auftraggeber sind auch bis zu 8 Cent oder 9 Cent pro Wort durchaus möglich.

Wenn Sie mit CAT-Tools übersetzen und einigermaßen flüssig arbeiten sind 300 – 400 Wörter pro Stunde problemlos möglich, das entspricht in jedem Fall einem Stundenlohn von rund 12 – 15 €.

Die Suche nach Aufträgen ist auf entsprechenden Plattformen möglich, oft auch über andere Dienste wie etwa bei Clickworker-Services. Achten Sie darauf, dass Sie als Übersetzer selbständig arbeiten und deshalb die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen müssen. In der Regel verursacht das aber nur geringen bürokratischen Aufwand, gerade als Nebenjob.

Transkriptionist

Transkriptionisten übertragen Tonbandaufnahmen und Diktate in schriftliche Form. Da in vielen Fällen heute Diktiersoftware (Spracherkennung) auch professionell eingesetzt wird, sind Diktate wesentlich seltener geworden.

In der Regel handelt es sich heute bei den Aufträgen um aufgezeichnete Marktforschungs-Interviews mit Privatpersonen oder um Mitschnitte von Konferenzen, bei denen ein Protokoll angefertigt werden soll.

Sie erhalten in der Regel die Aufträge als Audio-Datei und müssen sie innerhalb einer bestimmten Zeit in schriftliche Form übertragen. Dafür können Sie sich entsprechend Hilfsmittel zulegen.

Sinnvoll ist in der Regel eine professionelle Steuerung für die Audio-Datei wie etwa „f4transkript“, mit der sich das Sprechtempo ohne Verzögerung verlangsamen lässt, und sich auch einzelne Sprecher markieren lassen.

Eine solche Software ist nicht allzu teuer, in der Regel müssen Sie rund 70 – 90 € dafür aufwenden. Zwingend notwendig ist sie nicht, sie macht sich aber durch die deutlich höhere Effizienz beim Arbeiten sehr schnell bezahlt. Die Software lässt sich zusätzlich auch mit Fußschaltern noch bedienen, so dass Sie die Hände nicht von der Tastatur nehmen müssen.

Solche Fußschalter, die sich auch mit anderen Funktionen programmieren lassen (etwa Stop und Rückspulen einer Audiodatei) erhalten Sie ab rund 30 € im Handel. Der Vorteil liegt darin, dass Sie für einzelne Aktionen die Hände nicht von der Tastatur nehmen müssen, was sich meistens lohnt.

Wenn Sie Spracherkennung verwenden und damit entsprechend gut umgehen können, können Sie sogar fast in Echtzeit transkribieren. Das erhöht Ihren Stundenlohn deutlich. Dafür braucht man aber schon etwas Übung.

Verdienstmöglichkeiten als Transkriptionist

Branchenüblich sind rund 30 bis 40 € pro Stunde Aufnahme. Geübte Transkriptionisten benötigen bei flottem Tippen dafür rund 1,5 Stunden. Wenn Sie sehr dringende Aufträge kurzfristig erledigen, können Sie teilweise auch deutlich höhere Preise verlangen.

Die Auftragslage ist erstaunlicherweise noch immer relativ gut. Oft kann Sie ein Auftraggeber sogar dauerhaft und laufend mit Aufträgen versorgen.

Wenn Ihre Arbeit qualitativ hochwertig ist, können Sie sich so mit der Zeit ein sehr stabiles „zweites Standbein“ aufbauen. Ihre Fähigkeiten können Sie dann oft auch noch in anderen Bereichen ebenfalls zu Geld machen.

Je effizienter Sie arbeiten, desto höher ist Ihr Stundenlohn. An den eigenen Fähigkeiten zu arbeiten und die eigene Arbeitsweise zu optimieren, lohnt sich hier also auch finanziell sehr deutlich, ebenso wie der Einsatz von Spracherkennung (Kosten für den PC ab rund 130 €).

Lektorat und Korrektorat

Ein großer Teil unserer Informationsgesellschaft wird von schriftlicher Information bestimmt. Internetseiten, Online-Journale, Textdateien. Wo viel geschrieben wird, werden auch viele Fehler gemacht. Als Lektor/Korrektor kümmern Sie sich nicht nur um Rechtschreibung und Grammatik, sondern auch um Aufbau, Stil und die optimale Gestaltung von allen Arten von Texten.

Als Lektor oder Korrektor braucht man nicht unbedingt eine entsprechende Ausbildung. Wer ausreichende Kenntnisse von Rechtschreibung und Grammatik mitbringt, kann als Korrektor problemlos arbeiten.

Wer sich mehr Wissen erwerben möchte kann eine zertifizierte dreiteilige Ausbildung bei der Akademie der Medien absolvieren, die auch deutlich bessere Chancen bei der Arbeit bietet. Die Wissensgrundlagen kann man hier für rund 500 € bereits erwerben und schafft sich so eine solide Basis für die Arbeit.

Verdienstmöglichkeiten als Lektorat und Korrektorat

Welche Preise verlangt werden, hängt vor allem von der Art des Lektorats ab. In der Regel beginnen professionelle Preise im Bereich von rund 1 Cent pro Wort für reines Korrektorat, Fachlektorate können auch teurer sein. In anderen Bereichen wird nach sogenannten Normseiten (grob ca. 250 Wörter) gestaffelt abgerechnet, wobei die Preise hier bei rund 5 € pro Normseite beginnen.

Der Preis, den man verlangen kann, ist hier allerdings immer Verhandlungsgegenstand, und richtet sich vielfach auch nach dem Schwierigkeitsgrad und den Bedürfnissen des Auftraggebers.

Die Auftragslage ist durchaus gut, allerdings muss man schon etwas Kundenakquise betreiben und seine Fähigkeiten gut vermarkten können.

Potenzielle Aufträge gibt es aber nahezu überall, und das Beheben von Fehlern ist heute nicht mehr nur für das Image nötig, sondern im Internet durchaus auch wichtig für die Suchmaschinenoptimierung.

Clickworker

Clickworker Plattform zählt zum Nebenjob von zuhause, bei der Auftraggeber kleine Jobs einstellen, die sich vom PC aus erledigen lassen. Das kann das Überarbeiten von Ebay-Einträgen sein, aber auch eine kleine Recherche, das Verfassen von einem Erfahrungsbericht oder das freie Übersetzen von kleinen Textteilen oder Tabellen oder Ähnliches.

Die Auswahl an Jobs ist in der Regel sehr gut, die meisten Jobs lassen sich problemlos von fast jedem innerhalb weniger Minuten erledigen.

Die Verdienstmöglichkeiten sind manchmal etwas gering. Für den Aufwand, den man treiben muss, bleiben aber meist im Rahmen. Wer gute Bewertungen erreicht, hat es in der Regel deutlich leichter, an Aufträge zu kommen.

Stundenlöhne von knapp unter 10 € pro Stunde sind durchschnittlich möglich, wenn man etwas flott zu Werke geht und ein bisschen Übung im Umgang mit dem Internet hat. Die Auszahlung erfolgt immer zeitnah und pünktlich.

Geld verdienen mit Apps

Streetspotr

Das Startup aus Bayern ermöglicht nicht nur Nebenjob von zuhause aus sondern sogar von unterwegs aus – nämlich auf dem Handy. Ähnlich wie bei Clickworker stehen bei Streetspotr verschiedene kleine Aufträge zur Wahl, die man meist schnell erledigen kann.

Jobs in der näheren Umgebung werden angezeigt – etwa Fotos von bestimmten Gebäuden zu machen, oder eine Pizza zu testen, nachzusehen, ob an einer bestimmten Station die Fahrkartenautomaten alle funktionieren.

Auf diese Weise kann man einige Euro zusätzlich verdienen, während man unterwegs ist. Der Aufwand beträgt meist lediglich einige Minuten.

Appjobber

Auch Appjobber verfolgt einen ähnlichen Ansatz wie Streetspotr, ist aber vielfach sogar noch lukrativer. Auch hier lassen sich die meisten Jobs problemlos von unterwegs aus erledigen, und summieren sich am Monatsende oft sogar auf mehrere hundert Euro, wie viele Tests von Nutzern und Plattformen beweisen.

Das ist also durchaus eine lukrative Möglichkeit, sein Einkommen aufzubessern und sehr spontan mit wenig Aufwand Geld zu verdienen.

Eigene Webprojekte

Ganz sicher zu den Top Ten der Verdienstmöglichkeiten am PC gehören eigene Webprojekte. Eine eigene Webseite aufzubauen, ein wenig Suchmaschinenmarketing zu betreiben und mit Affiliate-Einnahmen Geld zu verdienen erfordert heute keine allzu großen Fähigkeiten mehr, die nur wenige besitzen.

Zwar muss man etwas Vorlaufzeit mit einkalkulieren, danach sinkt der Arbeitsaufwand allerdings meist auf ein sehr geringes Niveau. Viele Top-Blogs werfen heute Werbeeinnahmen im niedrigen vierstelligen Bereich ab – sind also fast Hauptjobs, allerdings mit dem Zeitaufwand von Nebenjobs. Es lohnt sich, sich während und vor der Arbeit ein wenig Wissen anzueignen, und Best Practices in diesem Bereich zu studieren.

Virtueller Assistent

Viele können oder wollen sich heute keine Sekretärin mehr leisten – brauchen aber dennoch Unterstützung bei vielen Kleinigkeiten des Alltags. Als virtueller Assistent erledigt man diese Dinge schnell und zuverlässig und wird dafür mit einem ausgehandelten Stundenlohn bezahlt.

Die Aufgaben können hier sehr unterschiedlich sein und richten sich nach den Bedürfnissen des Kunden. Wer aber ein wenig Sekretariatserfahrung hat, zuverlässig und flexibel verfügbar ist, der kann hier durchaus auch solides Geld verdienen.

Der Bedarf wächst laufend, in den meisten Fällen muss man seine Kunden allerdings selbst suchen – und sie auch selbst von den eigenen Leistungen überzeugen.

: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 3,50 von 5 Punkten, basieren auf 4 abgegebenen Stimmen.
Loading...