GEZ im Todesfall abmelden – Das müssen Sie dabei beachten!

GEZ abmelden Todesfall

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Kann man GEZ im Todesfall abmelden?

Das geht nur, wenn der Verstorbene zuletzt allein lebte und sein Haushalt nach dem Versterben aufgelöst wird.

Wegen einem Todesfall kann man die GEZ heute nicht mehr so einfach abmelden. Das liegt an den Veränderungen bei der Rundfunkgebühr.

Diese traten im Jahr 2013 ein. Bis dahin wurde der Beitrag für jedes einzelne Radio und jedes Fernsehgerät extra gezahlt. Seit der Umstellung gilt die GEZ jetzt pro Haushalt.

Der Pflichtbeitrag für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk – das sind das ZDF, die Anstalten der Bundesländer im Verbund der ARD und Deutschlandradio – kann deshalb nicht mit dem Tod eines Beitragspflichtigen erlöschen.

Wie meldet man GEZ im Todesfall ab?

Hier finden Sie das benötigte Formular, um GEZ im Todesfall abzumelden.

Die Abmeldung der GEZ müssen im Todesfall die Hinterbliebenen in die Wege leiten. Sie kündigen zusammen mit der Wohnung auch das Beitragskonto des Verstorbenen für den Rundfunkbeitrag. In dem Schreiben an die GEZ teilen sie mit, dass die Wohnung aufgelöst wurde, weil der Beitragszahler verstorben ist. Eine Kopie der Sterbeurkunde sollte beigefügt werden.

Übernimmt dagegen der Ehepartner oder ein Mitbewohner des Verstorbenen die Wohnung oder zieht ein Nachmieter ein, muss die Wohnung auf den jeweiligen Namen angemeldet werden. Damit wird der neue Mieter auch gleichzeitig der neue Beitragszahler.

Die Ummeldung der GEZ im Todesfall funktioniert online. Gebraucht wird lediglich die neunstellige Beitragsnummer. Sie steht auf dem Kontoauszug zur GEZ oder auf einer der Zahlungsaufforderungen.

In welchen Fällen kann man GEZ sonst noch abmelden?

Menschen mit geringem Einkommen können heute nicht mehr so einfach die GEZ abmelden. Doch Empfänger von Hartz IV oder BAföG dürfen darauf hoffen, einen geringeren Beitrag zu zahlen. Das Gleiche gilt für alle, die Pflege-Hilfe bekommen oder zu 80 Prozent behindert sind.

Darüber hinaus können Menschen die GEZ abmelden, wenn sie:

  • in eine WG ziehen
  • einem Partner zusammenziehen
  • eine Zweitwohnung aufgeben
  • in eine Einrichtung für behinderte Menschen oder Pflegeeinrichtung ziehen
  • in das Ausland wechseln
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2018-02-15T12:47:56+00:00 Finanzen|

Ein Kommentar

  1. Leuchs Angelika-Maria 4. Mai 2018 um 18:47 Uhr - Antworten

    Mich nervt ganz gewaltig, dass ich bis jetzt keine Telefonnummer gefundenhabe, wo ich persönlich mit einem GEZ-Mitarbeiter sprechen kann und mein anliegen vorbringen. Ich werde niemals meine Kontonummer im Netzt angeben.!!!auch dass ich das Formular mir selber aus dem internet herunterladen soll, finde ich megaärgerlich. Wo bleibt da die Dienstleistung für mich? Ich brauche das Abmeldeformular und dann das anmeldeformular und ich will es nicht mir selber aus dem Netzt herunterladen müssen. Punkt!
    Mit unwirschen Grüßen
    A-M Leuchs

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