Weiterbewilligungsantrag Alg II (Hartz 4)

Tipps WeiterbewilligungsantragBraucht der Empfänger der Leistung am Ende der Bewilligungsphase die Unterstützung noch immer, muss ein Weiterbewilligungsantrag gestellt werden.

In der Regel laufen die Hilfen nur für einen bestimmten Zeitraum. Ganz gleich, ob Hartz IV, Wohngeld oder Bafög.

Hilfe zur Selbsthilfe

Finanzielle und soziale Hilfen sollen Menschen in bestimmten Situationen helfen. Oft sollen sie aktivieren und den Empfänger dazu anregen, sich mit seiner Situation auseinanderzusetzen. Natürlich können sich die Umstände ändern. Sie können sich verschlechtern, dann braucht der Empfänger die Leistung weiter.

Sie können sich aber auch verbessern. Dann ist der Leistungsempfänger selbst in der Lage, für sich zu sorgen. In diesem Fall braucht er die Hilfe nicht mehr. Die staatlichen Stellen, die für die Vergabe der Leistungen zuständig sind, möchten sicher gehen, dass Leistungen immer nur an Menschen gezahlt werden, die sie wirklich brauchen. Deshalb prüfen sie regelmäßig nach.

Das geht ganz einfach: Ist der Bewilligungszeitraum zu Ende, läuft die Leistung einfach aus. Wer sich nicht meldet und seinen Antrag erneuert, so der Gedanke dabei, der braucht die Hilfe aus Sicht der Behörde nicht mehr. Die Bewilligungszeiträume für Leistungen wie Hartz IV, Wohngeld oder Bafög beträgt zwischen sechs und 12 Monate. Wer das Geld danach dringend weiter benötigt, muss sich also kümmern.

Informationen und Unterlagen beim Weiterbewilligungsantrag

Bei AlG II, auch als Hartz IV bekannt, schickt die Arbeitsagentur dem Empfänger der Leistung den Weiterbewilligungsantrag unaufgefordert zu. Das liegt daran, dass Hartz IV-Empfänger oft feste Ansprechpartner bei der Agentur für Arbeit haben, die über die persönlichen Umständen bescheid wissen.

Wer als Hartz IV Empfänger etwa keine Arbeit findet, braucht ganz sicher seine Leistung auch über den Bewilligungszeitraum hinaus. Deshalb kommen die Unterlagen meist automatisch ins Haus. Schickt die Arbeitsagentur die Formulare nicht, muss sich der ALG II Empfänger selbst kümmern. Darüber muss ihn die Agentur informieren und ihm die Möglichkeit geben, den Antrag vor Ort abzuholen oder ihn auszudrucken.

In den Weiterbewilligungsantrag werden alle relevanten Umstände eingetragen, die dazu führen, dass es weiter staatliche Unterstützung gibt. Wer in seinem Fortzahlungsantrag Auskünfte über fehlendes Vermögen oder ausbleibendes Einkommen machen muss, sollte natürlich auch entsprechende Nachweise erbringen.

Bei den Anträgen finden sich deshalb meist Hinweise, welche Unterlagen mit eingereicht werden sollten. Am besten ist es, im Zweifel noch einmal nachzufragen, mit welchen Dokumenten man den Weiterbewilligungsantrag versehen sollte.

Übrigens kann die Agentur für Arbeit diese Nachweise auch vom Hartz IV Empfänger anfordern. Deshalb ist es immer besser, die Unterlagen geordnet und übersichtlich abzulegen.

Wohngeld oder Bafög weiter beantragen

Auch für zwei weitere bekannte Leistungen gibt es Bewilligungszeiträume. Bafög für Schüler und Studenten und Wohngeld für Menschen, die sich die teure Miete nicht leisten können, gibt es jeweils für zwölf Monate. Manche Bundesländer machen beim Wohngeld Ausnahmen und bewilligen es nur für sechs Monate. Nach Ablauf dieser Fristen wird deshalb notwendig, einen Weiterbewilligungsantrag zu stellen.

Für die Berechnung und Bewilligung von Bafög wird das Einkommen der Eltern oder eventueller Lebenspartnern herangezogen wird. Über wichtige Veränderungen muss durch einen Aktualisierungsantrag informiert werden. Nur dann kann das aktuelle Einkommen bei der Berechnung berücksichtigt werden.

Beim Wohngeld spielt ebenfalls Einkommen eine wichtige Rolle. Den Zuschuss zur Miete und zu den Nebenkosten gibt es nur bis zu einer bestimmten Einkommensgrenze. Wer mehr Geld verdient, etwa weil er einen neuen Job hat, verliert unter Umständen den Anspruch. Im Weiterbewilligungsantrag spielt deshalb das Einkommen eine große Rolle. Es muss durch Bescheinigungen nachgewiesen werden.

Immer auf die Fristen achten

Weiterbewilligungsanträge gelten meist rückwirkend für den Monat, in dem sie gestellt wurden. Das heißt, selbst wenn man den Antrag am letzten Tag gestellt hat, gibt es das Geld ab dem ersten des Monats. Allerdings gilt es, Anträge zügig einzureichen. Denn viele Behörden lassen sich Zeit bei der Bearbeitung.

Am sichersten ist es, sich den Antrag rechtzeitig, das heißt mindestens 6 Wochen vor Fristende, zu besorgen. Darauf, dass ein Amt die Anträge schickt, sollte man sich nicht verlassen. Spätestens 4 Wochen vor Ablauf des Bewilligungszeitraums wird dann der Weiterbewilligungsantrag gestellt. Dann hat die Behörde einen entsprechenden Spielraum zur Bearbeitung.

Viele Weiterbewilligungsanträge dürfen sogar formlos gestellt werden. Es ist also nicht unbedingt nötig, auf die Formulare der Behörden zurückzugreifen. Sicher geht der Antragsteller, wenn er es trotzdem tut. Das vereinfacht den Aufwand der Mitarbeiter in der Genehmigungsstelle.

Werden Kontoauszüge verlangt, dürfen alle Angaben über die Ausgaben unkenntlich gemacht werden. Der Betrag jedoch muss erkennbar bleiben. Bei den Einnahmen muss der Antragsteller dagegen alles angeben.

Ganz gleich, an wen der Weiterbewilligungsantrag geht: Ein Nachweis, dass er abgegeben wurde, ist wichtig. Weil er nicht immer persönlich vor Ort abgelegt werden kann, hilft ein Einschreiben mit Rückschein. Dann bestätigt der Empfänger per Unterschrift, dass er den Antrag bekommen hat. Gleichzeitig können mit dem Rückschein auch Fristen nachgewiesen werden.

Persönliche Nachfragen sind oft hilfreich, wenn man ein Problem hat. Allerdings lässt sich besser mit schriftlicher Kommunikation arbeiten. Denn ob jemand etwa tatsächlich gesagt hat, lässt sich schwer nachweisen. Ein Schreiben dagegen ist ein Dokument, dass vor jedem Gericht Bestand hat.

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