Geld verdienen Altgold verkaufenWer einmal seine Schmuckschatulle ausräumt, wird sicherlich auf Schmuckstücke stoßen, die nicht mehr getragen werden, weil sie nicht (mehr) dem eigenen Stil entsprechen.

Handelt es sich dabei um Altgold, lässt sich dieses gewinnbringend verkaufen.

Neben Schmuck, sind auch Goldmünzen sehr gefragt. Hier kann ein attraktives Gewinnpotential warten.

Wer Altgold ankauft

Die Möglichkeiten, sein Altgold in Geld zu verwandeln, sind vielseitig. Banken und Juweliere sind passende Abnehmer, ebenso wie Scheideanstalten und diverse Ankäufer im Internet. Der Ankauf über das Internet ist besonders bequem, da man sein Altgold einfach an den Ankäufer schicken kann. Wichtig ist es aber dabei, sich vorab ausführlich über den Anbieter zu informieren, um nicht an einen unseriösen Ankäufer zu gelangen.

Wer besonders rare oder antike Wertsachen verkaufen möchte, kann sich auch an ein Auktionshaus oder eine Schmuckbörse wenden. Hier geht es nicht allein um den reinen Materialwert, sondern auch der Liebhaberwert kann berücksichtigt werden, was den Preis erhöhen kann.

Für solche aufwendig verarbeiteten Schmuckstücke, in die viel handwerkliches Geschick gesteckt wurde, finden meist einen Liebhaber als Abnehmer, der auch den ideellen Wert vergütet.

Sich vorab über den Preis informieren

Es ist sinnvoll, sich selbst vorab einen Eindruck darüber zu verschaffen, welchen Wert das Altgold hat, das man zum Verkauf anbieten möchte. Helfen kann hierbei ein Altgold-Rechner, wie er online zu finden ist. Hier wird das Gewicht des Goldes in Gramm in den Rechner eingegeben, zudem wählt man, ob es sich um Dentalgold, Feingold 999,9 oder eine andere Variante handelt. Das Ergebnis der Berechnung ist jedoch nur als Orientierung zu sehen.

Letztlich ermittelt sich der Wert immer nach dem Ankaufkurs des Tages. Interessant ist es jedoch in jedem Fall, gerade für Laien auf diesem Gebiet, einmal einen Überblick zu bekommen, welchen Wert man tatsächlich besitzt.

Ebenso sollte man sich das Goldstück einmal genauer ansehen. Anhand des Stempels, der auf jedem echten Schmuckstück zu finden ist, erfährt man mehr über den Goldanteil. Eine 750 bedeutet hier etwa, dass 75% des Materials aus reinem Gold sind. Die Farbe des Schmuckstücks spielt hingegen bei der Wertermittlung nur eine untergeordnete Rolle.

Altgold vor Ort verkaufen

In vielen Städten findet man kleine Läden, die schon im Schaufenster damit werben, Altgold anzukaufen. Neben diesen Edelmetallankäufern kann man sich auch an seine Bank wenden. Oft werden dort sogenannte Tafelgeschäfte angeboten. Mittels diesen können Goldmünzen und Goldbarren angekauft werden. Entscheidend ist hierbei der Tageskurs. Üblicherweise wird zudem noch eine Gebühr abgezogen.

Wer in seiner Stadt auf der Suche nach einem passenden Ankäufer ist, sollte sich auch an einen Juwelier wenden. Diese sind in der Regel sehr geübt und erfahren, was eine exakte Wertermittlung angeht. Auch werden beispielsweise eingearbeitete Steine o.ä. bei der Preisfindung berücksichtigt. Bei einem Juwelier lassen sich also mitunter Gewinne erzielen, die über dem eigentlichen Wert des Edelmetalls liegen.

Und dann gibt es noch die Scheideanstalten, die mitunter auch Altgold von Privatpersonen ankaufen, auch wenn der Fokus hier hauptsächlich auf dem Ankauf aus Industrie und Recyclingunternehmen liegt. Scheideanstalten werden das Altgold zunächst eingehend prüfen und dann den ermittelten Gegenwert auszahlen.

Anders als bei einem Juwelier oder einer Schmuckbörse, wird eine Scheideanstalt bei der Wertermittlung ideelle Werte nicht berücksichtigen. Außergewöhnlich und sehr aufwendig verarbeitete Schmuckstücke bei einer Scheideanstalt zum Ankauf anzubieten, lohnt sich daher kaum.

Positiv bei einer Scheideanstalt hervorzuheben ist hingegen, dass hier keine Zwischenhändler zum Tragen kommen. Bei Juwelieren und diversen Edelmetallhändlern muss mit Abzügen gerechnet werden. Diese sollten jedoch 20% nicht übersteigen. Die Abzüge sind für Analyse-, Schmelz- und Scheidekosten. Bei der Wahl des Ankäufers sollte also auch darauf geachtet werden, wie hoch dessen Marge ausfällt.

Altgold online verkaufenAltgold online verkaufen

Auch Online-Ankäufer können sich lohnen. Hier sollte jedoch einmal mehr auf die Seriosität des Anbieters geachtet werden.

Ein Trusted Shop Zertifikat kann u.a. darüber Aufschluss geben, dass man an einen vertrauenswürdigen Ankäufer geraten ist. Natürlich sollte auch ein rechtlich einwandfreies Impressum vorhanden sein.

Was noch beachtet werden sollte

Verkäufer sollten sich über den aktuellen Markt informieren und auch etwas Zeit in die Recherche bezüglich der Seriosität des Ankäufers investieren. Wer sein Altgold an einen Online-Käufer verkauft, sollte einen Blick darauf werfen, wie sicher der Goldversand ist.

Mitunter kann hier eine Transportversicherung sinnvoll sein. Nie sollte gleich das erstbeste Angebot angenommen werden. Vielmehr lohnt es sich, die Preise diverser Goldankäufer miteinander zu vergleichen und sich dann für das lohnendste, aber auch sicherste Angebot zu entscheiden.

: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...
jetzt Teilnehmen!

Proband werden und Geld verdienen:

Einladungen zu Studien und Produkttests