Teilzeit- und Befristungsgesetzt

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Geld verdienen Teilzeitbefristungsgesetz und BefristungsgesetzViele Arbeitnehmer haben im Laufe ihres Berufslebens den Wunsch, ihre Arbeitszeit den Lebensumständen anzupassen.

Dazu gehört auch der Wille, in Teilzeit zu arbeiten. Den rechtlichen Rahmen dafür schafft das Teilzeit- und Befristungsgesetz, abgekürzt TzBfG.

Mit seinen gesetzlichen Regelungen unterstützt es alle Arbeitnehmer, die die Erziehung der Kinder und ihren Job besser unter einen Hut bringen wollen.

Auch für Menschen, die Angehörige pflegen, ist das Teilzeit- und Befristungsgesetz eine gute Variante. Es schafft für sie einen gesetzlichen Anspruch auf Teilzeitarbeit.

Unternehmen müssen Voraussetzungen für die Teilzeit schaffen

Ein Recht, in Teilzeit zu arbeiten, gibt es unter ganz bestimmten Voraussetzungen. Der Arbeitnehmer, der seine Arbeitszeit verkürzen will, muss länger als sechs Monate in seinem Unternehmen gearbeitet haben. Das Unternehmen selbst muss mehr als 15 Arbeitnehmer sozialversicherungspflichtig beschäftigen. Nicht gezählt werden dabei Auszubildende oder Praktikanten.

Außerdem muss der Arbeitnehmer seinen Wunsch rechtzeitig anmelden. Mindestens drei Monate vor dem gewünschten Beginn der reduzierten Zeit sollte der Chef mündlich oder schriftlich informiert werden. Dabei teilt der Arbeitnehmer am besten auch gleich mit, wie er sich die Verteilung seiner dann reduzierten Stunden vorstellt.

Das Teilzeitgesetz berücksichtigt auch die Interessen der Unternehmen. Bei der Gestaltung der Arbeitszeit hat der Chef nämlich ein Wort mitzureden. Deshalb sollten sich Arbeitnehmer und Arbeitgeber einigen, an welchen Tagen in der Woche für wie viele Stunden gearbeitet werden soll. Im Mittelpunkt stehen dabei die betrieblichen Interessen.

Ein wichtiger Punkt bei der Gesetzgebung ist das Verbot der Diskriminierung. Deshalb untersagt das Gesetz Chefs ausdrücklich, Mitarbeiter zu benachteiligen, die von ihrem Teilzeitrecht Gebrauch machen. Sie dürfen zum Beispiel nicht am beruflichen Aufstieg gehindert werden. Auch die Kündigung wegen reduzierter Arbeitszeit ist grundsätzlich ausgeschlossen.

Teilzeitbefristungsgesetz und Rechte des Arbeitgebers

Dafür können Arbeitgeber unter bestimmten Umständen die Teilzeit auch ablehnen. Zu den betrieblichen Gründen, die eine Absage stützen, gehört das Funktionieren der betrieblichen Organisation. Würde diese durch einen Teilzeitmitarbeiter eingeschränkt, darf der Arbeitgeber nein sagen. Auch unverhältnismäßig hohe Kosten darf Teilzeit nicht verursachen. Alle Gründe für ein Nein müssen hieb- und stichfest sein. Sonst gelten sie nicht.

Hat der Chef nicht spätestens einen Monat vor dem gewünschten Beginn der Teilzeit diese schriftlich abgelehnt, beginnt die reduzierte Arbeitszeit. Das gleiche gilt für die Verteilung der Stunden. Kommt vom Chef kein alternativer Vorschlag, gelten die Wünsche des Mitarbeiters.

Ein Arbeitnehmer kann erst nach zwei Jahren einen erneuten Antrag auf Teilzeit stellen. Das gilt nicht nur für den Fall, dass der Arbeitgeber einen solchen Antrag abgelehnt hat. Auch eine weitere Verringerung der Arbeitszeit ist erst nach Ablauf von 24 Monaten möglich.

Dafür darf der Arbeitnehmer nicht automatisch zur Vollzeit zurückkehren. Selbst wenn er den ausdrücklichen Wunsch vorbringt, muss der Chef diesen nicht berücksichtigen.

Gibt es jedoch freie Stellen im Unternehmen, hat die Teilzeitkraft einen bevorzugten Anspruch darauf. Dennoch ist es sehr schwer, aus der Teilzeit heraus in die Vollzeit zu gehen. Viele Arbeitnehmer hält das davon ab, Arbeitszeit zu reduzieren.

Dafür darf der Arbeitgeber unter Umständen Teilzeitarbeit rückgängig machen. Auch hier gelten die genannten betrieblichen Gründe. Ändern sich Betriebsabläufe oder steigen Kosten für Teilzeitplätze unverhältnismäßig an, darf der Chef die Notbremse ziehen.

Sonderformen der Teilzeitarbeit

Das Teilzeit- und Befristungsgesetz birgt noch andere interessante Inhalte. So gibt es Sonderformen bei der Gestaltung der Arbeitszeit. Eine davon ist die Arbeit auf Abruf. Sie bringt vor allem für den Arbeitgeber große Vorteile.

Denn in diesem Fall darf der Chef bestimmen, wann der Arbeitnehmer seine Leistung zu erbringen hat. Vorteilhaft ist das, wenn im Unternehmen plötzlich viele Aufträge anfallen. Dann kann der Arbeitgeber seine Mitarbeiter gezielt einsetzen.

Allerdings muss er auch Rücksicht auf Belange seines Mitarbeiters nehmen. Kann dieser aus wichtigen Gründen zu bestimmten Zeiten nicht am Arbeitsplatz erscheinen, muss der Arbeitgeber das akzeptieren.

Für eine sehr kurze Arbeitszeit darf der Chef seinen Mitarbeiter übrigens nicht rufen. Mindestens drei Stunden am Tag muss der Einsatz dauern. Gibt es vernünftige Gründe für kürzere Einsätze, sollte sich der Mitarbeiter darauf jedoch einlassen.

Auch das Teilen eines Arbeitsplatzes ist durch das Teilzeit- und Befristungsgesetz möglich. Meist sind es zwei Teilzeitarbeiter, die am gleichen Arbeitsplatz aber zu verschiedenen Zeiten arbeiten. Sie müssen sich einigen, wie sie Abläufe gestalten. Laut Umfragen geschieht das in der Regel in Eigenregie. Klappt die Verteilung der Arbeit unter den Kollegen problemlos, haben Chefs auch nichts dagegen.

Sozialversicherungen und Urlaub in der Teilzeit

Arbeitnehmer, die in Teilzeit arbeiten, werden bei der Pflicht zur Sozialversicherung wie ihre vollbeschäftigten Kollegen behandelt. Sie sind deshalb in der gesetzlichen Rentenkasse, in der Kranken- und Pflegeversicherung und in der Arbeitslosenversicherung abgesichert. Die Höhe der Beiträge wird nach dem Anteil der Arbeitszeit berechnet. Steuerfrei sind die Gehälter in Teilzeit nicht.

Auch beim Urlaub bleiben die Ansprüche der Teilzeitkräfte nicht außen vor. Wie jeder andere sozialversicherungspflichtig Beschäftigte haben sie das Recht auf freie Tage. Auch hier wird die Anzahl der Urlaubstage entsprechend der Teilzeit ermittelt. Zahlt der Arbeitgeber Urlaubsgeld, entsteht für Teilzeitarbeiter ein anteilsmäßiger Anspruch.

Nicht zuletzt gilt für Teilzeitkräfte das Recht auf betriebliche Mitbestimmung. Teilzeitarbeiter wählen den Betriebsrat mit und unterliegen seinem Schutz. Sie können in das Gremium gewählt werden und dort die Interessen ihrer Kollegen vertreten.

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