Studium finanzieren – Möglichkeiten, Vorteile und die wichtigsten Infos!

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Studium finanzieren

©shutterstock – SkyPics Studio

Ein Studentenleben kostet natürlich auch Geld, angefangen bei den Lebenshaltungskosten bis hin zu Lernmaterialien und Studiengebühren, summiert sich hier monatlich ein stolze Summe.

Zum Glück gibt es eine große Auswahl verschiedener Finanzierungsmöglichkeiten.

Angefangen beim klassischen Nebenjob bis hin zum Studienkredit kann hier jeder Student ganz individuell für sich die beste Möglichkeit heraussuchen.

Kann ich mein Studium mit Stipendien finanzieren?

Das Studium kann auch mit einem Stipendium finanziert werden und so schwer wie viele zunächst vermuten, ist es nicht leicht ein Stipendium zu erhalten.

Bei den Vergabekriterien handelt es sich nämlich nicht immer nur um gute Noten oder um soziales Engagement.

Je nach gewähltem Stipendium sind auch die Kriterien ganz unterschiedlich, angefangen bei Durchschnittsnoten bis hin zu guten sportlichen Leistungen.

Grundsätzlich werden Voll- und Teilzeitstipendien vergeben. Anders wie beim BAföG muss das Geld nicht zurückgezahlt werden, es wird einem komplett geschenkt.

Auch wenn es sich nur um ein Teilzeitstipendium mit zum Beispiel 400 Euro monatlich handelt, besteht immer noch die Möglichkeit die restlichen Lebenshaltungskosten mit einem Nebenjob zu finanzieren.

Bietet BAföG eine gute Finanzierung für mein Studium?

Wer die Anspruchsvoraussetzungen erfüllt, für den kann BAföG eine gute Alternative sein.

Schließlich muss nur die Hälfte der Förderung zurückgezahlt werden und die Rückzahlungsdauer beträgt im Normalfall 20 Jahre.

Des Weiteren beträgt die maximale Verschuldung 10.000 Euro, alles was darüber geht, schenkt einem der Staat.

Hinzu kommt, dass keine Zinsen anfallen und die Rückzahlung erst 5 Jahre nach der Förderungshöchstdauer startet.

Ist es möglich Studium mit Nebenjobs zu finanzieren?

Eine weitere sehr beliebte Möglichkeit unter Studenten ist der Nebenjob.

Hier unterscheidet man zwischen einem klassischen Mini-Job in dem man maximal 450 Euro monatlich verdient und einer Werkstudententätigkeit. Es besteht sogar die Möglichkeit BAföG mit einem 450 Euro Job zu kombinieren.

Grundsätzlich ist die Werkstudententätigkeit die bessere Wahl, da man hier bis zu 20 Stunden pro Woche arbeiten darf ohne dass man selbst eine Werkstudent Pflegeversicherung und Krankenversicherung bezahlen muss. Lediglich die Rentenversicherung wird vom Verdienst abgezogen.

Werkstudenten arbeiten zum Beispiel als studentische Hilfskraft an der Uni selbst oder in einem Unternehmen. In den Semesterferien kann sogar Vollzeit gearbeitet werden ohne dass Versicherungsbeiträge anfallen. Im Kalenderjahr dürfen nicht mehr als 26 Wochen über 20 Stunden pro Woche gearbeitet werden. Auch der Job als Werkstudent kann mit einem Minijob kombiniert werden.

Kann ich durch bezahlte Praktika mein Studium finanzieren?

Viele Studenten finanzieren ihr Studium lieber mit bezahlten Praktika. Aufgrund des Mindestlohns lässt sich der Lebensunterhalt mit bezahlten Praktika und zum Beispiel einer 40 Stunden Woche wunderbar finanzieren.

Ein weiterer Vorteil besteht darin, dass reduzierte Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden müssen und die Lohnsteuer über die Einkommenssteuererklärung sogar zurückgeholt werden kann.

Nicht zu unterschätzen ist hier, dass gleichzeitig wichtige Berufserfahrung gesammelt werden kann. Zu empfehlen sind bezahlte Praktika während der Semesterferien, so dass man sich danach wieder voll und ganz auf sein Studium konzentrieren kann.

Was bietet mir ein Studienkredit für mein Studium?

Kommen alle bereits vorgeschlagenen Möglichkeiten nicht in Frage kann ein Studium auch mit einem Studienkredit finanziert werden.

Vom Prinzip her handelt es sich bei einem Studienkredit um einen klassischen Kredit, allerdings zu speziellen Konditionen. Der Darlehensbetrag wird unabhängig vom eigenen Einkommen und der Eltern gewährt.

Die Auszahlung vom Studienkredit erfolgt monatlich und wie beim BAföG muss der Kreditbetrag erst nach Beendigung des Studiums zurückgezahlt werden.

Studienkredite werden entweder von privaten Banken oder von der KfW, der Kreditanstalt für Wiederaufbau, angeboten. Auch hier besteht die Möglichkeit der Kombination mit anderen Finanzierungsmöglichkeiten zum Beispiel mit einem Mini-Job.

Welche Möglichkeiten gibt es sonst, um ein Studium zu finanzieren?

Durch Bildungskredit Studium finanzieren

Neben BAföG, Nebenjob, Studienkredit und bezahlte Praktika kann das Studium auch über einen sogenannten Bildungskredit finanziert werden. Dieser kann aber erst im Hauptstudium oder Masterstudium beantragt werden. Hier beläuft sich die monatliche Auszahlungsrate zwischen 100 bis 300 Euro.

Durch Studienbeitragsdarlehen Studium finanzieren

Dann gibt es noch das Studienbeitragsdarlehen, welches ausschließlich der Deckung der Studiengebühren dient. Der weitere Unterschied zu einem klassischen Kredit besteht darin, dass es nur einmal im Semester ausgezahlt wird, um damit die Studiengebühren zu bezahlen.

Mit Kindergeld und Wohngeld Studium finanzieren

Weitere wichtige Finanzspritzen, auf die Studenten in der Regel einen Anspruch haben ist das Kindergeld und Wohngeld.

Wenn kein Anspruch auf BAföG besteht kann Wohngeld beantragt werden. Die Höhe vom Wohngeld richtet sich zum einen nach der Miete der Wohnung und dem Einkommen der Personen, die mit dem Wohngeldbezieher zusammenleben. Ergänzend dazu besteht bis zum 25. Lebensjahr ein Anspruch auf Kindergeld.

Die Höhe hängt dabei für wie viele Kinder die Eltern Kindergeld beziehen. Für die ersten beiden Kinder beträgt die Kindergeldhöhe 192 Euro, für das dritte Kind 198 und für jedes weitere Kind 223 Euro.

Beantragen müssen das Kindergeld die Eltern, wobei das Geld auch auf das Konto der Eltern fließt. Trotzdem sind sie dazu verpflichtet es an das Kind auszuzahlen, wenn der Student nicht mehr zu Hause wohnt. Des Weiteren besteht ein Anspruch auf Kindergeld nur für das Erststudium und für eine Erstausbildung.

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2017-12-11T19:22:51+00:00 Leistungen vom Staat|

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