Wissenswertes Erfahrungen mit ShpockGrundsätzlich ist die Idee hinter Shpock richtig gut. Die App ist simpel, einfach und sehr effektiv gedacht. Wir haben zu der App Shpock Erfahrungen und Kritikpunkte zusammen gestellt.

Man kann sehr schnell und mühelos Dinge gebraucht verkaufen und auch Dinge gebraucht erwerben. Das bringt gleich doppelt Geld.

Seit ihrem Start 2012 hat die App des Wiener Unternehmens ein beachtliches Wachstum hingelegt, und auch einiges an echten Fans gewonnen. Daneben gibt es aber auch immer wieder massiv kritische Stimmen. Wie gut Shpock tatsächlich ist, wo Chancen und Risiken liegen und was dran ist, an den negativen Kommentaren, beleuchtet eingehend unser Beitrag.

Was ist Shpock, die Flohmarkt App?

Shpock ist ein Startup eines Unternehmens in Wien, der finderly GmbH. Es ist seit 2012 als App aktiv, die Firma besteht seit 2011. Wenn der Name zu sehr an Raumschiff Enterprise und Star Trek erinnert, ist das Zufall: eigentlich ist die Bezeichnung der App nur eine Zusammenziehung der beiden Worte “Shop” und “Pocket” – also ein Shop für die Hosentasche. Genau so ist Shpock auch gedacht.

Wie funktioniert Shpock?

Shpock ist eine Smartphone App. Sie ist als Handelsplattform gedacht, auf der man sehr schnell Dinge kaufen oder verkaufen kann. Man kann auf dem Handy sehr schnell ein Produkt einstellen, mit der integrierten Kamera Fotos davon machen und auf Käufer warten.

Wer etwas kaufen will, kann das entweder in der regionalen Umgebung oder im Einzugsbereich der gesamten App tun. Wenn man etwas bestimmtes sucht, kann man auch einen Suchauftrag einstellen, und wird automatisch benachrichtigt, wenn von einem Käufer ein solcher Gegenstand angeboten wird.

Ein Handel wird begonnen, indem beide Seiten einander Preisangebote unterbreiten. Einigt man sich auf einen Preis, kommt der Handel zustande, und man muss ihn nur noch bestätigen. Auch bei einer grundsätzlichen Preiseinigung kann man einen Handel aber immer noch vor der Bestätigung abbrechen, wenn von anderer Seite doch noch ein besseres Angebot kommt.

Das sind die Grundfunktionen von Shpock. Sie sind einfach, gut zu bedienen und funktionieren technisch sehr gut. Im Lauf der Zeit wurde die App noch um eine Bewertungsfunktion erweitert, mithilfe derer sich Käufer und Verkäufer sich gegenseitig bewerten können, um ein wenig Transparenz und Sicherheit zu schaffen.

Shpock ist und bleibt wohl auch in Zukunft komplett kostenlos, sowohl für Käufer als auch für Verkäufer. Es gibt keine Abschlussgebühren, Provisionen oder Gebühren beim Einstellen. Gerade dieser Umstand wird von vielen Anhängern von Shpock sehr geschätzt.

Der Nutzen

Shpock ist eine sehr gute und vor allem einfache Möglichkeit, wenn man schnell und unkompliziert Dinge verkaufen möchte. Anders als bei vielen anderen Plattformen oder Auktionshäusern ist kein aufwändiges Einstellen notwendig.

Umgekehrt findet man auf Shpock oft viele Artikel gebraucht und in gutem Zustand zu einem sehr viel günstigeren Preis als bei Neuware. Die Möglichkeit, sich auf einen Preis zu einigen, ist fair: so können sowohl Käufer als auch Verkäufer einen Handel mit gutem Gefühl abschließen.

Erfahrungen mit Shpock

Sieht man sich Shpock Erfahrungen von Nutzern an, erkennt man, dass sich die Kritikpunkte der einzelnen Nutzer weitestgehend decken. Es werden im Großen und Ganzen immer wieder die gleichen Punkte bemängelt. Auf die wichtigsten und häufig genannten Punkte wollen wir deshalb hier einmal im Detail eingehen.

Um Shpock zu nutzen, muss man sich anmelden. Das geht entweder über Email oder über Facebook. Sehr häufiger Kritikpunkt ist, dass es nicht möglich ist, seinen Account oder getätigte Käufe und Verkäufe komplett zu löschen. Was einmal eingerichtet ist, bleibt. Viele bezeichnen Shpock daher als “Datenkrake”, die nur Daten sammelt. Das muss man allerdings ein wenig differenziert betrachten.

Die Möglichkeit, seine Aktivität auf Shpock nicht völlig beenden oder löschen zu können, ist sicherlich kritikwürdig. Auf der anderen Seite gibt es eigentlich keinen wirklichen Nachteil beim Weiterbestehen der Mitgliedschaft in der App. Es fallen keine Gebühren an, und es besteht kein Aktivitätszwang.

Wer nicht mehr handeln will, muss das auch nicht. Zudem kann man einen immer weiterbestehenden Account durchaus auch als Mittel sehen, Betrügereien im Zaum zu halten. Die sind nämlich viel einfacher, wenn man Accounts einfach so löschen und wieder neue erstellen kann.

Das ist auch der nächste, sehr häufige Kritikpunkt. Betrügerische Aktivitäten, nicht versendete Ware oder Verkauf beschädigter Artikel. Genau genommen kann man diesen Kritikpunkt aber nicht Shpock anlasten. Daran kann auch Shpock nichts ändern. Dass auf einer Plattform wie Shpock, wo vieles ungeregelt ist, solche Dinge noch häufiger passieren, kann durchaus sein. Die relative Offenheit verleitet dazu.

Kritikwürdig ist vielleicht, dass Shpock selbst sich nur sehr wenig einmischt, und wenn dann sehr oft zum Finden einer einvernehmlichen Lösung rät. Hier könnte ein wenig mehr gezielte Aktivität vielleicht durchaus nützlich sein, dieser Kritikpunkt ist durchaus berechtigt.

Gelegentlich wird auch bemängelt, dass die Hotline von Shpock nur sehr spärlich besetzt ist, und man nie jemanden ans Telefon bekommt. Auch dieser Kritikpunkt mag zutreffen. Wahrscheinlich würden viele Kommentare deutlich weniger negativ ausfallen, wenn man auf Probleme und Beschwerden auch umfassend von Seiten Shpocks reagieren würde.

Allerdings kostet so etwas eine Menge personelle Kapazitäten und damit auch Geld. Für eine kostenlose App, die um ihre Finanzierung besorgt sein muss, ist so etwas immer eine große Herausforderung.

Laut diesen Umfragen und Erfahrungen erhält man den Eindruck, dass User sich in den meisten Fällen einfach unsicher und allein gelassen fühlen, wenn es Probleme gibt. Technische Probleme (beispielsweise, dass bereits abgeschlossene Verkäufe noch länger sichtbar bleiben und nicht als abgeschlossen markiert sind) sind dagegen eher die Randkritikpunkte.

Fazit

Aus diesen Shpock Erfahrungen kann man ausgehen, dass die Idee sehr gut ist. Die Umsetzung ist in weiten Teilen auch gut gelungen. Die Sicherheit ist für viele Nutzer bedenklich. Allerdings kann man sich auch selbst schützen. Übergabe vor Ort oder an einem Treffpunkt, Barzahlung und ein Quäntchen Vorsicht haben noch keinem geschadet.

Wer sich zu sehr auf den Betreiber verlässt, und sich nicht selber schützt, erleidet auch auf anderen Plattformen Schaden.

: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...
jetzt Teilnehmen!

Proband werden und Geld verdienen:

Einladungen zu Studien und Produkttests