Renteneintrittsalter – Infos, Höhe der Rente, Änderungen

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Renteneintrittsalter

©shutterstock – Mascha Tace

Das Renteneintrittsalter beschreibt das Lebensalter, in dem jemand erstmalig gesetzliche Rente beziehen kann.

Wie sieht die Rente mit früherem Renteneintrittsalter aus? Wird die Rente gekürzt?

Wer früher in Rente geht, muss in der Regel einen Abschlag von 0,3 Prozent pro früheren Monat in Kauf nehmen.

So kostet ein Renteneintritt mit 63 Jahren ab dem Geburtsjahrgang 1964 Abschläge von insgesamt 14,4 Prozent. Die Abschläge gelten lebenslang.

Besonders langjährig Versicherte können ohne Abschläge früher in Rente. Das gilt auch für Schwerbehinderte. Für beide Personengruppen gilt ein eigenes Renteneintrittsalter.

Was sind die Voraussetzungen für das Renteneintrittsalter mit 63?

Versicherte müssen die Bedingungen für eine Frührente erfüllen. Eine Möglichkeit ist die Rente für langjährig Versicherte ab 63 Jahren. Sie wird allen gewährt, die 35 Jahre lang Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenkasse gezahlt haben.

Statt der Altersgrenze steigt hier der Abschlag. Der Geburtsjahrgang 1954 kann zum Beispiel 2017 mit 63 und einem Abschlag von 9,6 Prozent in Rente. Für den Jahrgang 1955 sind es 9,9 Prozent.

Auch besonders langjährig Versicherte können mit 63 Jahren in Rente. Das sogar abschlagsfrei, wenn sie 45 Beitragsjahre haben. Hier steigt das Renteneintrittsalter um zwei Monate jährlich an. Ab Jahrgang 1964 gilt ein Eintrittsalter von 65 Jahren.

Warum wird das Renteneintrittsalter angehoben?

Die Lebenserwartung der Deutschen steigt. Alte Menschen sind länger leistungsfähig. So Gleichzeitig steigt die Bezugsdauer von Renten. Im Jahr 1960 lag sie bei etwa zehn Jahren. Bei zwölf Jahren war sie 1980 angekommen. Heute beträgt sie mehr als 17 Jahre.

Gleichzeitig kommen weniger Beschäftigte auf einen Rentner. Während es 1960 acht Beschäftigte waren, sind es jetzt drei Beschäftigte. Das treibt die Rentenbeiträge in die Höhe. Die einzige Lösung, um dem entgegenzuwirken, war die Anhebung des Renteneintrittsalters.

Wovon hängt mein Renteneintrittsalter ab?

Das Rentenalter hängt zunächst vom Geburtsjahrgang ab. Weil das Renteneintrittsalter schrittweise steigt, haben die nächsten Generationen von Arbeitnehmern individuelle Altersgrenzen.

Der zweite Faktor ist die Art der Rente. Für die Regelaltersrente steigt in das Renteneintrittsalter auf 67 Jahre. Für die Rente für langjährig Versicherte liegt es bei 63 Jahren. Für besonders langjährig Versicherte steigt es von 63 auf 65 Jahre. Dafür gibt es diese Rente abschlagsfrei.

Außerdem zählt noch eine eventuelle Krankheit oder Behinderung. Rente wegen voller Erwerbsminderung gibt es ohne Altersgrenze. Dafür muss das Leistungsvermögen dauerhaft unter drei Stunden täglich liegen.

Rente für Schwerbehinderte wird vor der Regelaltersgrenze gezahlt, wenn der Betreffende die Voraussetzungen erfüllt.

Wie sieht das Renteneintrittsalter in Zukunft aus?

Die schrittweise Anhebung des Renteneintrittsalters von 65 auf 67 Lebensjahre ist nach dem Jahr 2030 abgeschlossen. Dann gehen alle Geburtjahrgänge ab 1964 mit ihrem 67. Lebensjahr in die Regelaltersrente. Die Frage ist, was danach geschieht.

Ab dem Jahr 2030 gehen nämlich geburtenstarke Jahrgänge der 1960ger Jahre in ihre Rente. Dafür nimmt die Zahl der jungen Erwerbsfähigen ab.

Rentenexperten und Ökonomen verlangen bereits heute, nach 2030 das Rentenalter parallel zur zunehmenden Lebenserwartung weiter zu erhöhen. Im Gespräch ist das 70. Lebensjahr. Dafür gibt es allerdings keine politischen Mehrheiten.

Wie sieht das Renteneintrittsalter für Schwerbehinderte aus?

Die Altersgrenze für die Schwerbehinderten-Rente ohne Abschlag wird seit 2015 schrittweise vom 63. auf das 65 Lebensjahr angehoben.

Wer 1954 geboren wurde, kann im Jahr 2017 mit 63 Jahren und 8 Monaten in diese Rente.

Dafür muss er 35 Jahren eingezahlt und einen Grad der Behinderung von 50 Prozent haben. Für die vorgezogene Schwerbehinderten-Rente steigt die Altersgrenze seit 2012 schrittweise von 60 auf 62 Jahre. Fällig wird ein Abschlag von maximal 10,8 Prozent.

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2017-12-18T15:58:51+00:00 Leistungen vom Staat|

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