Job als PolitesseLeben Sie in einer Stadt, in der Sie nur schwer einen Parkplatz finden? Wie wäre es mit einem Job als Politesse?

Die Politesse wird häufig gehasst. Trotzdem handelt es sich um einen sehr beliebten Nebenjob, für den sich sehr viele Interessenten bewerben.

Was gehört zum Aufgabengebiet einer Politesse?

Meist sieht man die Politesse beim Verteilen von Knöllchen an Parksünder. Wer seine Parkzeit überzieht, Einfahrten oder Feuerwahrzufahrten zuparkt, der muss mit einem Ticket rechnen.

Die meiste Zeit befindet sich die Politesse im Außeneinsatz. Sie hat jedoch auch einige Arbeitszeit in der Verwaltung zu verbringen. Die Protokolle, die sie im Außendienst erstellt hat, müssen erfasst und intern zur Bearbeitung weitergeleitet werden. Übrigens ist die Politesse zu ihrem eigenen Schutz meist mit einer Kollegin im Einsatz.

Bevor eine Politesse für den Außeneinsatz fit ist, muss sie eine 1 bis 2 monatige Ausbildung absolvieren. Es werden Erste-Hilfe-Maßnahmen, Deeskalationsstrategien, Verkehrsrecht, Dienstkunde und psychologische Kenntnisse vermittelt.

Was muss eine Politesse für Voraussetzungen mitbringen?

Da sie sehr häufig angefeindet wird, sollte sie auch in solchen Situationen ruhig bleiben können. Von Vorteil ist ein ruhiger und schlichtender Charakter für diesen Job. Eine Politesse sollte sehr gut mit Menschen umgehen können. Für die Verwaltungsaufgaben schließlich sind Konzentration und Sorgfalt gefragt.

Da sich die Politesse hauptsächlich im Außendienst befindet und sehr viel zu Fuß unterwegs ist, sollte sie körperlich fit sein. Ein einwandfreier Leumund wird ebenfalls gefordert.

Wie viel verdient eine Politesse?

Der Verdienst für Politessen kann sich von Stadt zu Stadt unterscheiden. Durchschnittlich liegt der Verdienst aber bei etwa 12€ pro Stunde. Der Job kommt als Minijob meist nicht in Frage. Sie können mit einem Durchschnittsgehalt von ca. 1500€ im Monat rechnen.

Als versicherungspflichtiger Teilzeitjob kann er aber durchaus erledigt werden. Die Arbeitskleidung einer Politesse wird selbstverständlich gestellt.

Für wen ist der Job geeignet?

Auch wenn der Job meist von Frauen erledigt wird und die Berufsbezeichnung auch eher weiblich ist, muss eine Politesse nicht unbedingt weiblichen Geschlechts sein. Eine weniger sexistische Bezeichnung für diesen Job ist deshalb auch „Polizeiangestellter im Verkehrseinsatz“. Als Minijob ist der Job meist nicht vorgesehen. Man sollte also schon die Zeit für einen Teilzeitjob einplanen.

Eine Politesse ist im Schichtdienst tätig und arbeitet auch am Samstag. Geeignet ist dieser Job also für Studenten, Hausfrauen und alle, denen genug Zeit zur Verfügung steht. Wenn Sie jedoch alle Voraussetzungen erfüllen und es Ihnen nichts ausmacht bei jedem Wind und Wetter draußen Streife zu gehen, dann steht Ihrer Karriere als Politesse nichts mehr im Weg.

Wie komme ich an einen Job als Politesse?

Die Jobs sind sehr begehrt und die Fluktuation ist recht gering. Das heißt, dass diejenigen, die einen solchen Job bekommen haben, diesen sehr lange machen. Bewerben kann man sich beispielsweise in der Stadtverwaltung.

Häufig existieren Wartelisten auf denen sich Interessierte eintragen können. Es lohnt sich also durchaus für diesen Job Initiativbewerbungen zu schicken und nicht auf Anzeigen in der Zeitung oder in Online Stellenbörsen zu warten. Denn meist sind die Jobs dann schon wieder weg.

In einigen großen Städten werden Politessen jedoch händeringend gesucht. Wer sich für den Job als Politesse interessiert, sollte sich ein wenig umsehen. Wenn Sie Glück haben, dann können Sie sich einen krisensicheren Job angeln.

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