Geld verdienen Nachhilfe gebenNachhilfe zu geben, ist eine gute Möglichkeit, nebenher Geld zu verdienen. Die Nachfrage an qualifiziertem Unterricht boomt. Viele Eltern warten nicht mehr, bis ihre Kinder ohne qualifizierte Hilfe den Unterrichtsstoff nicht mehr schaffen. Unterstützender Unterricht setzt heute viel früher ein. Manche Schüler begleitet ein guter Nachhilfelehrer über Jahre.

Persönliche Eignung ist wichtig

Wer gekonnt Nachhilfe geben möchte, muss unbedingt über eine entsprechende fachliche Qualifikation verfügen. Eltern zahlen zum Teil viel Geld, um ihre Sprösslinge fit zu machen. Zwischen 750 und 1.550 Euro im Jahr lassen sie es sich kosten, die Wissenslücken ihrer Kinder zu schließen und ihnen einen guten Start in das Leben zu gewähren. Für diese Preise erwarten Eltern und Nachhilfeschüler selbstverständlich eine gute, effektive und nachhaltige Unterstützung beim außerschulischen Lernen.

Neben dem Beherrschen des Stoffs, den man an den Schüler im Rahmen des Nachhilfeunterrichts vermittelt, gehört auch Spaß an der Sache zu den Erfolgsfaktoren. Gute Nachhilfelehrer müssen die Methodik kennen, mit der Unterrichtseinheiten wirksam an die Schüler weitergegeben werden können. Pädagogisches Geschick ist für diese nebenberufliche Tätigkeit eine Voraussetzung, Spaß an der Sache ebenfalls. Als Erfolgsfaktoren zählen außerdem die eigene Motivation, ein guter Draht zu dem Schüler und ihren Eltern, Geduld und Einfühlungsvermögen.

Dafür sind die Erfolge beim nebenberuflichen Nachhilfeunterricht schnell messbar. Ob sich die Nebentätigkeit lohnt, merken Nachhilfelehrer, wenn sich die Leistungen ihrer Schüler zunehmend verbessern. Nicht in jedem Fall fruchtet der Unterricht so, wie es sich beide Seiten vorstellen. Wer nebenher Schülern Unterrichtsstoff in Nachhilfe vermittelt, kann unter Umständen auch scheitern. Hier hilft Geduld und der Wille, nicht gleich aufzugeben. Manchmal ist es besser, es mit einem anderen Schüler zu versuchen.

Die richtige Gestaltung der Nebentätigkeit

Die Nebentätigkeit als Nachhilfelehrer kann auf verschiedene Arten ausgeübt werden. In Deutschland gibt es über 3.000 Institute, die gewerblich Nachhilfe anbieten. Wer sich nicht selbst um Schüler kümmern möchte, kann sich als freier Nachhilfelehrer von einem dieser Institute beschäftigen lassen. Das geht relativ einfach, wenn man die entsprechenden Qualifikationen und Nachweise mitbringt. Auch einen Job zu finden, ist relativ einfach. Die Institute suchen ständig begabte Nachhilfelehrer. Dort nachzufragen, lohnt sich also.

Eine andere Möglichkeit, mit Nachhilfe Geld zu verdienen, ist die Arbeit als Privatlehrer. In diesem Fall kümmert sich der Nachhilfelehrer selbstständig um Schüler. Privater Nachhilfeunterricht hat Vorteile. Denn die Eltern und Schüler können die Abläufe selbst organisieren. Eltern müssen keine Verpflichtungen in Bezug auf Verträge und Laufzeiten eingehen. Sie sparen bei der in Instituten fälligen Aufnahmegebühr. Außerdem zahlen sie den Privatlehrer nur für die Stunden, die er wirklich gibt. Wann und wie lange er unterrichtet, entscheidet der Nachhilfelehrer individuell nach Absprache.

So stellt sich der Erfolg ein

Um den Nebenjob als Nachhilfelehrer lange ausüben zu können, muss er erfolgreich gestaltet werden. Dieser Erfolg lässt sich organisieren. Als nebenberuflicher Nachhilfelehrer heißt es, ständig an der eigenen Methodik zu arbeiten und sich immer vollständig auf seine Schüler einzustellen. Deren Fortschritte machen den Erfolg des Nachhilfelehrers und seinen Ruf aus. Das wirkt sich auch auf die Zahl neuer Schüler aus.

Eine detaillierte Absprache im Vorfeld mit den Eltern und dem Nachhilfeschüler ist wichtig. Beide Seiten müssen sich kennenlernen. Dabei verschafft sich der Nachhilfelehrer einen Überblick über den Wissenstand seines Schülers und deckt die Wissenslücken auf. Dann weiß er auch, wo er ansetzen muss. Abgesprochen wird auch, wo der Unterricht stattfindet. Die Nachhilfe in den Räumen des Nachhilfelehrers hat Vorteile. Hier wird der Schüler nicht abgelenkt. Zu den wichtigen Absprachen gehört die Zahl der Stunden und natürlich deren Bezahlung.

Das kann ein Nachhilfelehrer verdienen

Nachhilfe VerdienstEin Nachhilfelehrer legt seine Entlohnung selbst fest. Wie viel er pro Stunde verlangen kann, hängt von seiner Qualifikation ab und vom Fach, in dem er seine Nachhilfe abhält. Außerdem wird das Honorar von der Jahrgangsstufe bestimmt, in der sich der Nachhilfeschüler befindet. Für Schüler der unteren Jahrgänge, wie etwa Grundschüler, die in gängigen Fächern, wie Rechnen, Lesen, Muttersprache oder andere Fächer unterrichtet werden, sind Stundensätze zwischen 10 und 20 Euro möglich.

Nachhilfelehrer, die selbst ausgebildete Lehrer oder auf andere Weise hoch qualifiziert sind, können höhere Sätze verlangen. Das gilt vor allem beim Unterricht für Nachhilfeschüler der Oberstufe oder für Gymnasiasten. Handelt es sich um schwierigen Lernstoff, sind die Wissenslücken groß und die Ziele dementsprechend hoch, sind Honorare zwischen 20 und in einigen Fällen auch bis zu 50 Euro für die Stunde durchaus möglich. Nebenberufliche Nachhilfelehrer sollten bei solchen Stundensätzen allerdings wissen, dass auch eine entsprechende Leistung von ihnen erwartet wird.

Wo Nachhilfelehrer ihre Schüler finden

Wer sein Geld im Nebenjob als Nachhilfelehrer verdienen möchte und seine Leistungen privat anbietet, muss sich auf die Suche nach Schülern begeben. In den Kleinanzeigen der Stadtmagazine suchen Eltern engagierte Helfer. Auch im Bekanntenkreis kann die Suche lohnen. Schwarze Bretter in den Schulen oder an Universitäten sind eine weitere Möglichkeit. Verstärkt helfen Plattformen im Internet dabei, Eltern, Schüler und Nachhilfelehrer zusammenzubringen. Hier gibt der potenzielle Nachhilfelehrer die eigene Qualifikation und Erfahrung ein und das Fach ein, in dem er unterrichtet.

: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...
jetzt Teilnehmen!

Proband werden und Geld verdienen:

Einladungen zu Studien und Produkttests