Überblick von Mutterschaftsleistungen

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Mutterschaftsleistungen

©shutterstock – Teneresa

Schwangere Frauen und Mütter stehen in Deutschland unter besonderem Schutz.

Deutlich wird das an den finanziellen Leistungen, die ihnen unmittelbar vor und nach der Geburt eines Kindes zustehen, die Mutterschaftsleistungen.

Am bekanntesten sind das Mutterschaftsgeld der gesetzlichen Krankenversicherung )GKV) sowie der Arbeitgeberzuschuss zum Mutterschaftsgeld.

Die gesetzliche Basis für die Leistungen ist das Mutterschutzgesetz (MuSchG).

Mutterschaftsleistung 1: Mutterschaftsgeld

Frauen, die Mitglied in der GKV sind, steht das Mutterschaftsgeld von der Krankenkasse zu.

  • Dafür müssen sie sechs Wochen vor dem errechneten Termin der Entbindung dort pflichtversichert sein.
  • Somit erhalten Arbeitnehmerinnen sowie Frauen in Bezug von AlG I Mutterschaftsgeld.
  • Gezahlt werden 13 Euro am Tag.
  • Das Geld gibt es für insgesamt sechs Wochen vor der Geburt des Kindes und für acht Wochen danach.

Den gleichen Anspruch haben freiwillig in der GKV versicherte Frauen. Für insgesamt sechs Wochen vor der Entbindung und für acht Wochen danach gibt es 13 Euro täglich.

Mutterschaftsleistung 2: Mutterschaftsgeld des Bundesversicherungsamtes

Nicht alle Frauen sind Mitglied in der GKV. Für viele von ihnen gibt es einen finanziellen Ausgleich durch das Bundesversicherungsamt.

Das ist eine Bundesbehörde, die den gesetzlichen Krankenkassen, den sozialen Pflegekassen sowie der gesetzlichen Renten- und Unfallversicherung übergeordnet ist.

  • Auf Antrag zahlt die Mutterschaftsgeldstelle dort Frauen, die in der Privaten Krankenkasse (PKV) sind, einen einmaligen Betrag von 210 Euro.
  • Sind Frauen über ihren Ehemann in der GKV familienversichert, erhalten auch sie diese 210 Euro Mutterschaftsgeld vom Bundesversicherungsamt als Einmalbetrag.
  • Voraussetzung: Sie sind geringfügig beschäftigt.

Mutterschaftsleistung 3: Arbeitgeberzuschuss

Während des gesetzlichen Mutterschutzes stehen Arbeitnehmerinnen insgesamt Leistungen zu, die ihrem bisherigen Nettogehalt entsprechen müssen.

Da dies nicht allein durch die GKV gewährleistet werden kann, muss der Arbeitgeber einen Zuschuss zahlen. Die Höhe: Bisheriges Nettogehalt minus 13 Euro pro Arbeitstag.

Bei Müttern, die in der PKV sind, berechnet der Arbeitgeber den Zuschuss auf die gleiche Weise. Er zahlt den Ausgleich so, als wäre die Mutter gesetzlich versichert und erhielte den üblichen Satz von der Kasse. Somit bekommt die privat versicherte Frau im Mutterschutz das Nettogehalt vom Arbeitgeber abzüglich 13 Euro pro Arbeitstag.

Ebenfalls Anspruch auf den Arbeitgeberzuschuss haben familienversicherte Frauen. Das gilt aber nur, wenn sie vor der Geburt geringfügig arbeiteten und monatlich mehr als 390 Euro netto verdienten.

Mutterschaftsleistung 4: Mutterschaftslohn

In besonderen Fällen unterliegen werdende Mütter einem allgemeinen oder einem individuellen Beschäftigungsverbot. Dann müssen sie für eine gesetzlich vereinbarte Zeit ganz oder zum Teil mit der Arbeit aussetzen.

  • Als Mutterschutzlohn steht ihnen mindestens ihr Durchschnittsverdienst zu.
  • Für dessen Berechnung zählen die letzten drei Monate vor der Schwangerschaft.

Nicht berücksichtigt werden Lohneinbußen wegen Kurzarbeit. Lohnerhöhungen dagegen, die für alle Mitarbeiter dauerhaft sind, werden einberechnet.

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2017-11-23T19:25:12+00:00 Leistungen vom Staat|

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