Was ist Mutterschaftsgeld?

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MutterschaftsgeldDas Mutterschaftsgeld und der Arbeitgeberzuschuss dienen als Ersatz für das Einkommen während der Mutterschutzfrist.

Was ist Mutterschaftsgeld?

Beim Mutterschaftsgeld handelt es sich um eine Entgeltersatzleistung, die berufstätige Frauen während einer Schwangerschaft finanziell absichern soll.

Einen Anspruch haben werdende Mütter auf diese Leistung während der Mutterschutzfristen. Diese beginnen sechs Wochen vor dem errechneten Geburtstermin und einmal acht Wochen nach der Geburt.

Eine Ausnahme bilden hier Frühgeburten oder Mehrlingsgeburten. Hier verlängert sich die Frist auf 12 Wochen. Aber was gilt es noch zu beachten? Und welche Voraussetzungen müssen für den Bezug erfüllt sein?

Was sind die Voraussetzungen für Mutterschaftsgeld?

Ob ein Anspruch auf Mutterschaftsgeld besteht hängt vom Arbeitsverhältnis ab und in welcher Form man krankenversichert ist.

Wer gesetzlich krankenversichert und während des Zeitraums angestellt ist, der hat Anspruch auf Mutterschaftsgeld. Dies ist auch bei Frauen der Fall, die selbstständig tätig sind und dadurch freiwillig gesetzlich versichert sind. Einzige Voraussetzung ist hier, dass der volle Beitragssatz gezahlt wurde.

Wer über eine studentische Krankenversicherung versichert ist, erhält ebenfalls Mutterschaftsgeld.

Private Krankenkassen zahlen leider kein Mutterschaftsgeld. Allerdings haben Privatversicherte einen Anspruch auf einen einmaligen Betrag in Höhe von 210 Euro. Dieser muss bei der Mutterschaftsgeldstelle des Bundesversicherungsamtes beantragt werden.

Wer arbeitslos ist und Arbeitslosengeld bezieht, der erhält Mutterschutzgeld in der Höhe des Arbeitslosengeldes. In dieser Zeit ist das Arbeitsamt nicht mehr für einen zuständig, da das Geld von der Krankenkasse bezahlt wird.

Wie hoch ist das Mutterschaftsgeld?

Sechs Wochen vor und 8 bis 12 Wochen nach der Geburt erhält man zusätzlich zum Arbeitgeberzuschuss das Mutterschaftsgeld, wobei beide Zahlungen zusammen dem monatlichen Nettogehalt entsprechen.

Als Richtwert für die Höhe wird das Nettogehalt der letzten drei komplett abgerechneten Kalendermonate zu Grunde gelegt. Ausgeschlossen sind davon Einmalzahlungen, wie zum Beispiel Weihnachtsgeld.

Berücksichtigt wird die Lohnsteuer in dem Zeitraum, wie sie vom Arbeitgeber berechnet und eingehalten wurde. Wird in der Mutterschutzfrist die Steuerklasse gewechselt, hat dies keinen Einfluss auf den Zuschuss.

Wann besteht kein Anspruch auf Mutterschaftsgeld?

Wie bereits erwähnt, besteht kein Anspruch für Personen, die privat krankenversichert sind. Des Weiteren haben folgende Personengruppen keinen Anspruch:

  • wenn der ermäßigte Beitragssatz gezahlt wird, sprich wer freiwillig gesetzlich versichert ohne Anspruch auf Krankengeld
  • wer gar keinen Lohn bezieht
  • wer trotz Mutterschutz seiner Arbeit im vollen Umfang nachgeht
  • wer nicht arbeitet und über seinen Ehemann familienversichert ist

Wie wird Mutterschaftsgeld beantragt?

Diese Leistung erhalten werdende Mütter nicht automatisch. Den für den Antrag notwendigen Beleg, stellt der behandelnde Frauenarzt oder die Hebamme frühestens ab der 33. Schwangerschaftswoche aus. Mit diesem Beleg kann das Mutterschaftsgeld dann bei der jeweiligen Krankenkasse beantragt werden.

Das weitere Formular, welches für den Antrag benötigt wird, wird vom Arbeitgeber ausgefüllt. Beide Formulare müssen dann bei der Krankenkasse abgegeben werden. Den Rest regeln Arbeitgeber und Krankenkasse untereinander, so dass man sich um nichts mehr kümmern muss.

Vorsicht bei Mutterschutz und Elterngeld

Das Mutterschutzgeld und der Arbeitgeberzuschuss werden auf das Elterngeld angerechnet. Dies bedeutet im Detail, dass Frauen, die 8 bis 12 Wochen nach der Entbindung Mutterschutzgeld erhalten haben, nur noch einen Anspruch auf 10 Monate Elterngeld haben.

Sonst wird Elterngeld für 12 Monate ausgezahlt plus der zwei Partnermonate. Auch Arbeitslosengeld II wird auf das Elterngeld im vollen Umfang angerechnet.

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