Minijob-Zentrale – Ansprechpartner für Minijobs in Deutschland

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Geld verdienen mit MinijobsImmer mehr Bundesbürger kommen mit ihrem Gehalt allein nicht über die Runden. Auch wenn wir mittlerweile einen geltenden Mindestlohn haben, reicht es vielerorts – und auch bei vielen Rentnern – an allen Ecken und Enden nicht. Aus diesem Grund ist die Nachfrage nach Nebenjobs so groß wie nie.

Dazu kommen auch noch viele Hartz-4-Empfänger, die sich gerne auch wenigstens im kleinen Rahmen etwas dazuverdienen möchten.

Minijob-Zentrale und Haushaltsbörse bieten hier oft, was viele suchen. Wie das funktioniert und ob das lohnt, lesen Sie in diesem Beitrag.

Was sind überhaupt Minijobs?

In fast allen Ländern Europas gibt es das Konzept einer geringfügigen Beschäftigung. In Deutschland sind solche Jobs für geringfügig Beschäftigte auch unter der Bezeichnung 450-Euro-Job bekannt – nach der Gehaltsgrenze, die dafür gilt.

Sobald der Lohn 450 Euro nicht übersteigt, handelt es sich um einen Minijob. Dabei ist unerheblich, wie oft und wie viel gearbeitet wird. Minijobs sind nicht sozialversicherungspflichtig. Das heißt, als Arbeitnehmer ist man nicht krankenversichert und auch nicht arbeitslosenversichert, wenn man nur einen Minijob ausübt, unfallversichert ist man im Rahmen der Tätigkeit aber schon.

Vom Arbeitgeber wird man in der Minijob-Zentrale und bei der Unfallversicherung angemeldet, sobald man seine Tätigkeit beginnt. Pauschale Beiträge muss der Arbeitgeber noch zusätzlich leisten, das betrifft den Minijobber in diesem Fall aber nicht.

Der in Deutschland vor kurzem eingeführte Mindestlohn gilt auch für die Minijobber. Pro geleisteter Arbeitsstunde müssen mindestens 8,84 Euro gezahlt werden, der Arbeitgeber muss Stundenaufzeichnungen führen (außer man arbeitet in Privathaushalten) und diese Aufzeichnungen auch mindestens zwei Jahre lang aufbewahren.

Die Minijob-Zentrale

Die Minijob-Zentrale ist in Deutschland eine öffentliche Stelle. Seit sie 2003 im Zuge der Hartz-Reformen eingerichtet wurde, dient sie als Vermittlungsplattform zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern, wenn es um geringfügige Beschäftigung geht. Daneben übernimmt die Minijob-Zentrale auch alle organisatorischen Aufgaben in Bezug auf Minijobs. Kommuniziert dabei aber vor allem mit den Arbeitgebern, die ihre geringfügig Beschäftigten zwingend bei der Minijob-Zentrale anmelden müssen.

Als Institution untersteht die Minijob-Zentrale der Deutschen Rentenversicherung Knappschaft-Bahn-See (KBS). Verwaltungssitze für die Aufgaben der Minijob-Zentrale sind Essen, Gelsenkirchen und Cottbus. Als zentrale Ansprechstelle für die Arbeitgeber kommuniziert die Zentrale auch mit allen zuständigen Institutionen (Finanzamt, Krankenversicherungen, Krankenkassen), wenn es um geringfügig Beschäftigte geht.

Für den Arbeitgeber ist ein solcher zentraler Ansprechpartner eine wesentliche bürokratische Erleichterung. Auch alle für den Arbeitgeber anfallenden Pauschalsteuern und Abgaben werden direkt von der Zentrale eingezogen – auch damit werden Arbeitgeber entlastet.

Als Minijobber kann man sich bei Fragen zu Minijobs, Versicherungspflicht und Mindestlohn ebenfalls jederzeit an die Minijob-Zentrale wenden. Auch anzufragen, ob man tatsächlich vom Arbeitgeber angemeldet wurde, ist bei der Minijob-Zentrale möglich.

Hauptarbeitgebern und anderen Personen wird keine Auskunft darüber erteilt, ob man einem Minijob nachgeht – dem Arbeitsamt auf Anfrage allerdings schon. Am besten ist es, wenn man sich mit seinen Fragen zum Minijob an die von 7 – 17 Uhr besetzte Hotline wendet: 0355 – 2902-70799.

Im Bereich Basiswissen auf der Seite der Minijob-Zentrale findet man allerdings sehr übersichtlich Antworten auf wohl die allermeisten Fragen. Der Wissensbereich ist sehr umfangreich angelegt und deckt so ziemlich alle Bereiche ab, zu denen es Fragen geben könnte. Dazu stehen noch eine Vielzahl von Broschüren und Infoblätter zu vielen wichtigen Themen zur Verfügung, die kostenlos heruntergeladen werden können.

Minijob finden bei der Minijob-Zentrale

Minijob Zentrale Job findenIn der Minijob-Zentrale selbst werden keine offenen Stellen ausgeschrieben. Die Minijob-Zentrale ist nur die Verwaltung von Minijobbern in Deutschland zuständig, und versteht sich als Informationsplattform.

Seit 2014 gibt es aber ein Portal der Minijob-Zentrale, über das man Jobs in privaten Haushalten finden kann. Die Haushaltsjob-Boerse.de wird von der Zentrale verwaltet und soll Menschen eine einfache Möglichkeit bieten, schnell und unkompliziert Minijobs oder auch umfangreichere Beschäftigungen im Haushaltsbereich zu finden.

Private Auftraggeber können einfach und unkompliziert Inserate aufgeben. Mögliche Aufträge sind dabei:

  • Alle alltäglich anfallenden Arbeiten in Wohnung, Haus oder Garten
  • Kinderbetreuung
  • Seniorenbetreuung
  • Haustierbetreuung

Als Jobsuchender kann man die aufgegebenen Anzeigen durchsuchen und mit den Auftraggebern Kontakt aufnehmen. Der Auftraggeber muss auch im privaten Haushalt Mindestlohn (8,84 Euro pro Stunde) bezahlen.

Als Jobsuchender hat man hier den Vorteil, dass man vom Auftraggeber auch sicher bei der Minijob-Zentrale angemeldet wird, und damit unfallversichert ist. Das ist nicht unerheblich, da im Haushalt Jahr für Jahr immerhin dreimal so viele Unfälle passieren, wie im Strassenverkehr. Wer nicht angemeldet ist, und damit auch nicht unfallversichert ist, kann ernsthafte Probleme bekommen, wenn er sich bei seiner Tätigkeit verletzt, oder noch schlimmer, einen schweren Unfall erleidet.

Zudem ist eine nicht angemeldete Tätigkeit gegen Bezahlung Schwarzarbeit und damit auch strafbar. Die Abgaben für den Auftraggeber sind äußerst gering, zudem kann er Steuervorteile geltend machen. Ein Argument gegen die Anmeldung von Seiten des Auftraggebers gibt es also nicht.

Ein weiterer Vorteil bei der Haushaltsbörse ist, dass gewerbliche Dienstleister und Firmen nicht zugelassen sind. Auf diese Art und Weise kann man nicht von Unternehmen bei der Jobsuche ausgebootet werden, und hat keine Konkurrenz aus diesem Bereich.

Lohnt sich die Suche nach einem Minijob in der Haushaltsbörse?

Wer schnell ein paar Euro nebenberuflich dazuverdienen möchte, und kein Problem mit Arbeiten im Haushalt (vorwiegend Reinigungsarbeiten) hat, ist bei der Haushaltsbörse natürlich richtig. Ein unbestreitbarer Vorteil ist dabei sicherlich, dass man sich auf jedem Fall im legalen Bereich bewegt, unfallversichert ist, und somit alles legal läuft.

Bei anderen Jobs auf anderen Plattformen, die ebenfalls von Privat zu Privat vergeben werden, hat man diese Sicherheit oft nicht. Nicht alle Auftraggeber sind dort bereit, einen auch anzumelden. Zudem ist es bei einer offiziellen Anmeldung auch schwieriger, einfach bei der Bezahlung nach Gutdünken Abstriche zu machen.

Das Angebot ist aber sicherlich auf anderen Plattformen deutlich größer. Oft wird auch heute noch über Kontaktanzeigen gesucht. Wer ernsthaft auf der Suche ist, sollte diese Jobquellen also keinesfalls vernachlässigen. Das meiste wird sich wohl immer noch außerhalb der Haushaltsbörse finden.

Das ist verständlich: Das Interesse des Staates liegt vermutlich nur wenig im Bereich der Vermittlung. Es geht wahrscheinlich viel eher darum, Schwarzarbeit in Haushalten so gut wie möglich zu unterbinden und den geringfügig Beschäftigten so viel Sicherheit wie möglich zu geben, indem man Auftraggeber dazu bringt, ihre Haushalts- und Betreuungshilfen anzumelden.

Lohnen sich Putzjobs überhaupt?

Putzjob lohnt es sichDas hängt natürlich von den persönlichen Fähigkeiten ab, und den Möglichkeiten, in einem anderen Bereich einen Job zu finden. Grundsätzlich sind Putzjobs aber gar nicht so schlecht entlohnt, vor allem im Vergleich zu anderen Tätigkeiten. In sehr vielen Fällen bekommt man schon von vornherein deutlich mehr Geld als der Mindestlohn fordert. Wer zudem flott arbeitet und eine gute Leistung bringt, kann sich häufig auch noch einiges an Empfehlungen holen und damit häufig durchaus auch mehr Geld verdienen.

So schlecht wie ihr Ruf sind Putzjobs also keineswegs, gerade in privaten Haushalten nicht. Sieht man sich zum Vergleich beispielsweise die äußerst schlecht entlohnte Arbeit von Zimmermädchen in Hotels an, liegt man mit den meisten privaten Putzjobs auch finanziell sehr gut. Putzen und Gartenarbeit sind natürlich nicht jedermanns Sache. Für die, die damit aber kein Problem haben, ist es sicher recht gut verdientes Geld.

Fazit

Die Minijob-Zentrale ist als Informationsquelle für alle Minijobber unschlagbar. Nirgendwo anders findet man so umfangreiches und übersichtlich aufbereitetes Wissen über alle rechtlichen und sozialversicherungsrechtlichen Aspekte von Minijobs.

Die Haushaltsbörse der Minijob-Zentrale ist sicherlich eine gute Möglichkeit, einen Job in einem privaten Haushalt zu finden – wenn auch ganz bestimmt nicht die einzige. In den meisten Fällen wird man wohl auch auf vielen anderen Plattformen suchen müssen. Der Versuch ist aber immerhin lobenswert und wird sicherlich vielen Nebenjobsuchenden eine Hilfe sein.

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2017-02-26T07:58:57+00:00 Nebenjob|

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