GfK Internet MonitorIn Zeiten, in denen sich das Leben immer mehr im Netz abspielt und auch die Geschäftstätigkeit zusehends in den digitalen Raum verlagert wird, muss sich auch die Marktforschung anpassen und die ausgetretenen Pfade der letzten Jahre und Jahrzehnte verlassen. Neben Online-Umfragen dient somit beispielsweise auch das Tracking des Nutzerverhaltens im Internet der Gewinnung von tiefgreifenden Erkenntnissen, die von werbetreibenden Unternehmen genutzt werden können. Einer der Vorreiter und zugleich Marktführer auf diesem Gebiet ist die GfK mit

ihrem Internet Monitor, der im Rahmen unseres Tests genauer unter die Lupe genommen wird.

Wer steckt hinter dem GfK Internet Monitor?

Wenn es um das Tracking von Daten geht, werden viele User verständlicherweise besonders hellhörig, zumal es in der Vergangenheit eine Fülle von Negativbeispielen bezüglich des Missbrauchs personenbezogener Daten gab. Dementsprechend stellt sich natürlich die Frage danach, wer hinter dem GfK Internet Monitor steckt und wie es mit dessen Seriosität bestellt ist. Glücklicherweise handelt es sich bei der GfK um einen sehr seriösen Anbieter, und genau genommen sogar um das mit 100.000 Mitarbeitern größte und zudem älteste Marktforschungsunternehmen Deutschlands. Die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist bereits seit 1930 in der Marktforschung aktiv und zeichnet sich unter anderem für die Veröffentlichung relevanter Kennzahlen wie den TV-Einschaltquoten oder dem Konsumklimaindex verantwortlich. Der GfK Internet Monitor ist damit einer der vielen Projekte der GfK, die aktuell auf einen Stamm von mehr als 500.000 Nutzern zurückgreift.

Wie funktioniert der GfK Internet Monitor?

Da es sich um kein Panel im eigentlichen Sinne handelt, sondern um eine Software, erhalten Nutzer im Verlaufe ihrer aktiven Mitarbeit kaum einen sichtbaren Kontakt zum GfK Internet Monitor. Lediglich für die Registrierung sowie für die Auszahlung der Prämien muss das Portal besucht werden, das insgesamt sehr nutzerfreundlich gestaltet ist und sich auch auf Mobilgeräten sehr intuitiv bedienen lässt. Voraussetzung für die Teilnahme am Internet Monitor ist die Zugehörigkeit zur Zielgruppe des Marktforschungsunternehmens, die einen Altersbereich von 14 bis 29 Jahren umfasst. Sobald die Registrierung abgeschlossen ist, wird eine kleine Software als Browser-Plug-in installiert, die fortan Daten über das Surfverhalten des Nutzers sammelt und an die GfK übermittelt.

Wie kann ich mit dem GfK Internet Monitor Geld verdienen?

Die Haupteinnahmequelle ist passiver Natur und beruht einzig und allein auf der Aufzeichnung des Surfverhaltens des Nutzers. Pro Monat werden dem Nutzerkonto dabei 25 Bonuspunkte gutgeschrieben. Darüber hinaus werden für die regelmäßige und ununterbrochene Nutzung halbjährlich weitere 50 Punkte auf das Nutzerkonto übertragen. Zusätzlich werden Nutzer von Zeit zu Zeit zu themenspezifischen Meinungsumfragen eingeladen, im Zuge derer es weitere Punkte zu verdienen gilt. Ein solcher Bonuspunkt entspricht dabei einem Gegenwert von 10 Eurocent, was also unter dem Strich bedeutet, dass Nutzer, die den GfK Internet Monitor auf ihrem Rechner installiert haben, jährlich inklusive des Registrierungsbonus von 25 Punkten mit mindestens 42,50 Euro entlohnt werden. Allerdings muss jedem Nutzer in diesem Zusammenhang bewusst sein, dass jeder Seitenbesuch inklusive der dort ausgeführten Useraktionen aufgezeichnet wird. Erfreulich ist die niedrige Auszahlungsgrenze von 100 Punkten. Ab dieser kann das angesammelte Guthaben in Form von Konsumgutscheinen von Unternehmen wie Amazon, iTunes, Douglas oder Eventim eingelöst werden.

Knackpunkt Datenschutz

Die wichtigste Frage hinsichtlich des GfK Internet Monitors ist jene nach dem Datenschutz, denn der Umfang der erhobenen Daten umfasst zwar keine persönlichen Informationen oder Inhalte von verschlüsselten Seiten, stellt jedoch einen tiefgreifenden Eingriff dar. Da es es sich aber um einen seriösen Marktforscher handelt, der auf Basis des strengen deutschen Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) handelt, ist zumindest garantiert, dass die gewonnenen Informationen ausschließlich zu Marktforschungszwecken verwendet und nicht an unbefugte Dritte weitergereicht werden.

Fazit

Wer damit einverstanden ist, dass sein Suftverhalten aufgezeichnet wird, kann mit Hilfe des GfK Internet Monitors jährlich ohne großen Aufwand leicht verdiente 42,50 Euro einstreichen. Auch die Auszahlung der Gutscheine, die in der Regel binnen zwei bis drei Stunden im E-Mail-Postfach landen, funktioniert reibungslos. Wer aber unter dem Strich nicht möchte, dass ihm beim Surfen jemand über die Schulter schaut, sollte einen Bogen um das Browser-Plug-in machen.

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