Geld verdienen als HundesitterIn den USA gehört Hundesitter zu den anerkannten Berufen. Auch in Deutschland lohnt es sich immer mehr, nebenbei als Hundesitter zu arbeiten oder sich damit selbstständig zu machen.

Nicht nur in großen Städten gibt es viele Hundebesitzer, die mit ihrem Hund nicht an jedem Tag ins Freie können. Wer Zeit hat, gern spazieren geht und etwas von Hunden versteht, kann sein Hobby ausbauen, Geld als Hundesitter verdienen und regelmäßig Hundebetreuung anbieten.

Das macht ein Hundesitter

Hundesitter führen die Hunde ihrer Auftraggeber regelmäßig oder sporadisch spazieren und spielen eine vorher ausgemachte Zeit lang mit ihnen. Der Hundesitter bestimmt selbst, wie lange er am Tag für seine Auftraggeber arbeiten will und wie viele Auftraggeber er annimmt.

Manche Kunden brauchen für ihre Hunde einen kurzen Gassiservice, andere wiederum wollen Betreuung über mehrere Stunden oder tageweise. Neben dem Ausführen der Hunde in der Wohn- oder Arbeitsgegend des Besitzers findet ein Tages-Service auch in den Räumen des Hundesitters statt.

Diese Voraussetzungen bringt ein Hundesitter mit

Die wichtigste Voraussetzung für einen Hundesitter ist Tierliebe. Dazu kommt Spaß an der Beschäftigung mit Hunden, Flexibilität, Freude an der Bewegung einschließlich Wetterfestigkeit. Denn Hundesitter arbeiten natürlich auch, wenn das Wetter schlecht ist.

Genügend Fitness ist gut wegen des großen Bewegungsdrangs der Tiere. Viele Hundebesitzer wünschen Erfahrung mit Hunden. Manchmal ist es nötig, Krallen oder Fell zu pflegen oder sich anderweitig um das Tier zu kümmern.

Hundesitter sollten ohnehin die Wünsche der Besitzer erfragen und eine vertrauensvolle Beziehung zum Tier aufbauen, bevor sie ein neues Tier übernehmen. Hat er Besonderheiten, ist er dominant oder ängstlich? Kümmert sich ein Betreuer gleichzeitig um mehrere Hunde, muss jeder einzelne im Rudel klarkommen.

Ideal ist es, wenn ein Hundesitter einen Führerschein besitzt. Dann kann er als zusätzliche Dienstleistung das Tier abholen und es so auch besser an den Wochenenden oder in den Ferien betreuen. Als mobiles Hundetaxi kann er außerdem Fahrten für Hundehalter übernehmen und den Hund sicher zu den gewünschten Orten, etwa dem Tierarzt oder zu einem vereinbarten Treffpunkt, transportieren.

Das bringen Versicherungen für Hundebetreuung

Wer regelmäßig als Hundesitter arbeitet, sollte sich um den Versicherungsschutz kümmern. Pflegt ein Hundesitter einen Hund für einen festgelegten Zeitraum, wird mit dem Besitzer stillschweigend ein so genannter Verwahrungsvertrag abgeschlossen. Dadurch haftet der Hundesitter laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) für alle Schäden, die der Hund unter seiner Obhut anrichtet. Das Thema Haftung sollte deshalb vorher ausdrücklich mit dem Besitzer besprochen werden.

Wichtig ist vor allem zu klären, ob der Hundehalter eine Tierhalterhaftpflicht hat. Diese schließt Haftung für Schäden ein, die der Hund während der Betreuung anrichtet. Hundesitter sind dann prinzipiell gegen Schäden an Personen und Gegenständen oder abgesichert. Sicher ist man auch, wenn man in seine eigene private Haftpflichtpolice das “Hüten fremder Hunde” als Zusatz aufnimmt.

So stehen die Chancen auf einen Job

Hundesitter Chancen auf einen JobDie Chancen stehen gut. Am sichersten ist es, sich aktiv um einen Job zu bemühen. Das können Inserate in Anzeigenblättern oder Aushänge im Supermarkt sein. Beim Tierarzt können nach Rücksprache kleine Flyer ausgelegt werden.

Auch einige Fachgeschäfte für Tierbedarf erlauben das Anbringen von Zetteln auf eigens vorgesehenen Tafeln.

Wer professionell als Hundesitter auftreten möchte, kann sich eine Website bauen und dort für seine Dienste werben oder sich auf speziellen Webseiten anmelden, die Tierbetreuer vermitteln. Die Erfahrung zeigt übrigens, dass es einfacher ist, weitere Auftraggeber zu finden, wenn man erst einmal den Einstieg geschafft hat. Es lohnt sich also auch, die eigenen Dienste einfach in der Nachbarschaft anzubieten.

Das verdient ein Hundesitter

Ein Hundesitter verdient im Nebenjob zwischen fünf und zehn Euro die Stunde. Der Verdienst für das Ausführen wird meist individuell ausgehandelt. Pauschale Vergütungen richten sich danach, wie lange mit dem Hund spazieren gegangen wird, welche Fähigkeiten und Kenntnisse der Hundesitter vorweisen kann, ob er vielleicht sogar mit ihm lernt oder mit ihm in die Hundeschule fährt.

Dann steigen die Chancen auf Verdienste über zehn Euro. Wird das Tier über das Wochenende oder im Urlaub länger betreut, sind höhere Pauschalen möglich. Zur Vergütung kommen Ausgaben für Futter und Hundespielzeug.

: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 1 abgegebenen Stimmen.
Loading...
jetzt Teilnehmen!

Proband werden und Geld verdienen:

Einladungen zu Studien und Produkttests