Geld verdienen mit MüllWir leben in einer Wegwerfgesellschaft, in der viele Dinge viel zu schnell im Müll landen, ob aus Bequemlichkeit oder Unwissenheit. Denn viele wissen nicht, dass sich mit Müll durchaus noch Geld verdienen lassen kann.

Es kann sich also mitunter lohnen, bei sich selbst, aber auch bei den Menschen in seiner Umgebung einmal genauer darauf zu achten, was so alles im Müll landet und welches Verdienstpotential sich damit vielleicht noch ausschöpfen lässt.

Das Geld nicht länger in den Müll werfen

Es gibt einige Unternehmen, die sich auf den Ankauf von Müll spezialisiert haben. Dazu gehört auch geldfuermuell.de. Hier handelt es sich um einen Recycler und Dienstleister der Recyclingindustrie, der gebrauchte, gängige Tintenpatronen und Tonerkartuschen ankauft und wiederaufbereitet. Dies schont nicht nur die Umwelt, sondern bringt auch Geld in die Kasse für Dinge, die sonst einfach im Müll gelandet wären.

Die Vergütung hängt dabei von dem jeweiligen Modell ab. Eine Liste mit den Ankaufspreisen kann auf geldfuermuell.de eingesehen werden. Und nicht nur Tintenpatronen und Toner werden durch das Unternehmen angekauft, sondern u.a. auch alte Smartphones und Handys, verschiedene Kabel, CDs, DVDs, BlueRays, Digitalkameras und Tablet-PCs.

Hier kann es sich also lohnen, einmal Schränke, Kommoden und Schubladen auszumisten und sich den ein oder anderen Euro mit seinen ausrangierten Gegenständen dazu zu verdienen.

Auch Altpapier kann Geld einbringen

Wer einen Dachboden oder einen Keller zur Verfügung hat, kann den Platz nutzen, um Altpapier zu sammeln. Denn auch damit lässt sich Geld verdienen. Allerdings erst, wenn größere Mengen zusammenkommen. Für eine Tonne können knapp 100 Euro verdient werden. Die Preise hier schwanken jedoch, so dass man sich vorher über seine Verdienstmöglichkeiten informieren sollte.

Und was mit Altpapier funktioniert, klappt auch mit Altmetall. Gefragt sind beispielsweise Zink, Kupfer und Aluminium. Hier wird in der Regel pro Kilo bezahlt beim Ankauf. Und weil wertvolle Metalle auch in alten Handys zu finden sind, lassen sich auch hierfür spezielle Ankaufsstellen finden.

In einer Zeit, in der viele Menschen regelmäßig Wert auf ein neues Modell legen, dürften sich daher im Freundes- und Familienkreis schnell einige ausrangierte Handys ansammeln, die es lohnt, zu verkaufen.

Flaschenpfand

Auch seit der Einführung der Pfandflaschen, werden dennoch weiterhin sorglos PET-Flaschen in den Müll geworfen. Dabei kann es hier pro Flasche bis zu 25 Cent zurück geben, wenn man diese zu einer Annahmestation bringt. Dies scheint auf den ersten Blick nicht viel, doch ganz klar macht es hier die Masse. Manch einer hat daraus sogar eine clevere Geschäftsidee entwickelt. Denn viele Pfandflaschen lassen sich dort sammeln, wo viele Menschen aufeinandertreffen.

Geschäftstüchtige Flaschensammler besuchen daher regelmäßig größere Festivals und sammeln dort den Müll der anderen Besucher auf. An einem Festivalwochenende können hier immense Mengen an Flaschen zusammenkommen, die eine durchaus stolze Summe einbringen.

Natürlich ist es nicht jedermanns Sache, Pfandflaschen von fremden Leuten einzusammeln. Dies ist auch nicht nötig. Denn jeder, der selbst Getränke in PET-Flaschen kauft, hortet somit bares Geld. Die Flaschen sollten also nicht aus Bequemlichkeit entsorgt, sondern beim nächsten Einkauf im Supermarkt zurückgegeben werden. Kleine Veränderungen eigener Gewohnheiten können auf das Jahr gerechnet also auch einiges an Geld einbringen.

Anlaufstellen, wenn man Müll verkaufen möchte

Müll verkaufen AnlaufstellenWer sich dazu entschieden hat, aus Müll Geld zu machen, muss natürlich auch wissen, an wen er sich hierzu wenden kann. Zum einen lassen sich online verschiedene Ankaufsdienste finden.

Eine Suche mit entsprechenden Schlagworten wie zum Beispiel “Ankauf gebrachte Handys” o.ä. erhält man schnell einen Überblick. Bei den meisten Ankäufern erfolgt die Abwicklung sehr unkompliziert auf dem postalischen Weg.

Ebenso lohnt ein Blick in die Gelben Seiten, um örtliche Schrott- und Altstoffhändler ausfindig zu machen. Da auch hier der Ankaufspreis immer schwankt und sich meist nach den aktuellen Marktpreisen richtet, kann man zuvor einen Blick auf die Börse werfen, um eine erste Orientierung zu bekommen, was man für seinen Müll erwarten kann.

Eventuell ist im näheren Umkreis auch eine Papierfabrik ansässig. Auch dort kann es sich lohnen nachzufragen, ob diese beispielsweise Pappe annehmen.

Freunde und Familie mit einbeziehen

Die Verdienstmöglichkeiten mit Müll rechnen sich meist nur, wenn größere Mengen zusammenkommen. Daher kann es nicht schaden, bei Freunden und Familie nachzufragen und diese zu bitten, ihren Müll fortan zur Seite zu legen, damit dieser eingesammelt werden kann.

Bei Zeitungsausträgern bleiben nach ihrer Route meist größere Stapel an Zeitungen und Werbeblättern übrig. Wer also seinen Austräger einmal anspricht und ihn darum bittet, ihm dieses Altpapier abnehmen zu können, tut ihm letztlich vielleicht sogar einen Gefallen, da es sonst unnötig Platz in der Papiertonne einnehmen würde.

Sehr schnell kommt Altpapier auch in Mehrfamilienhäusern zusammen. Fast täglich sammelt sich Werbematerial im Briefkasten. Wer mit den anderen Hausbewohnern abspricht, dass beispielsweise ein Korb im Flur aufgestellt wird, in den jeder seine unerwünschte Werbung wirft, kommt vergleichsweise schnell an größere Mengen an Papier, das sich zu Geld machen lässt.

Über den Onlineauftritt des Papiernetzwerks www.altpapierkauf.de lassen sich auch entsprechende Ankaufstellen in der Nähe finden.

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