Forschungsgruppe WahlenWer insbesondere sonntags den Fernseher einschaltet oder durch die Seiten des durchaus antiquierten Videotextes blättert, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit schon einmal über diverse Wahlprognosen gestolpert. Im Rahmen dieser Umfragen geht es mitunter um die prozentuale Stimmenverteilung im Parteienspektrum unter der Headline »Wenn am kommenden Sonntag Bundestageswahlen wären« oder um ähnlich politisch gefärbte Fragestellungen, die als Stimmungsindikatoren dienen. Dabei stellt sich durchaus

die interessante Frage, wie diese Umfragen zustande kommen und wer dahinter steckt – einer der durchführenden Initiatoren ist die Forschungsgruppe Wahlen.

Was hat es mit der Forschungsgruppe Wahlen auf sich?

Die Forschungsgruppe Wahlen e.V. ist ein Institut für Wahlanalysen und Gesellschaftsbeobachtung, das bereits seit dem Jahr 1994 als eingetragener Verein existiert. Das Institut arbeitet in diesem Zusammenhang eng mit dem öffentlich-rechtlichen TV-Sender ZDF zusammen und dient diesem im Rahmen seiner politischen Berichterstattung sowie im Umfeld der regelmäßig stattfindenden Wahlsendungen als wissenschaftlicher Berater und Kooperationspartner. Aufgabe der Forschungsgruppe Wahlen ist es dabei, Meinungen zu politischen sowie gesellschaftlichen Themen einzuholen und durch Wählerbefragungen möglichst präzise Prognosen zu liefern. Umgesetzt werden diese Ziele durch telefonische Umfragen, die in der Praxis von einem eigens zu diesem Zweck gegründeten Unternehmen für Felddienstleistungen, der FGW Telefonfeld GmbH, durchgeführt werden. Wer sich indes genauer über das Vorgehen der Forschungsgruppe Wahlen informieren oder die aktuellen Publikationen des Instituts einsehen möchte, kann dies auf der Homepage der FGW tun oder den Newsletter abonnieren.

Wie funktioniert die Datenerhebung bei der Forschungsgruppe Wahlen?

Wer an den Telefonumfragen der Forschungsgruppe Wahlen teilnehmen möchte, muss auf den Zufall hoffen, denn die aktive Registrierung oder Anmeldung zur Teilnahme ist nicht möglich. Dies ist im Hinblick auf die Intention, ein möglichst repräsentatives Meinungsbild aus dem Bevölkerungsquerschnitt zu erhalten, auch gut so, denn andernfalls könnten keine konsistenten und präzisen Ergebnisse erzielt werden. Der Befragungsvorgang basiert dementsprechend auf dem Zufallsprinzip, indem aus allen im Telefonbuch eingetragenen Privatnummern sowie aus den dort nicht zu findenden Rufnummern eine computergenerierte Zufallsstichprobe gezogen beziehungsweise errechnet wird. Diese Nummern, zu denen die Forschungsgruppe Wahlen keine weiteren Informationen hat, werden anschließend von der einheitlichen Nummer 0621/1233500 angerufen und zu aktuellen Themen befragt. Die Ergebnisse lassen sich in der Regel wenige Tage später auf den unterschiedlichen Plattformen des ZDF einsehen.

Wie behandelt die Forschungsgruppe Wahlen den Datenschutz?

Die Forschungsgruppe Wahlen greift bewusst auf telefonische Umfragen zurück, um den Umgang mit Adressdaten überflüssig zu machen. Darüber hinaus werden im Zuge der Befragung ausschließlich Daten erhoben, die den gesetzten Zielen der Umfrage dienen, sodass die Angabe von Vorname, Nachname oder anderen persönlichen Daten nicht notwendig ist. Im Gegensatz zu anderen Umfrage-Anbietern, wenn man die Forschungsgruppe Wahlen denn so nennen möchte, treten die Befragten selbst nicht in Erscheinung, sondern bleiben gänzlich anonym. Des Weiteren werden die zum Zweck der Stichprobenerhebung herangezogenen Telefonnummern nur für den Zeitraum von drei Tagen zwischengespeichert, bevor diese wieder gelöscht werden. In puncto Datenschutz ist im Fall der Forschungsgruppe Wahlen also alles in bester Ordnung, wenngleich es dem einen oder anderen Bundesbürger seltsam erscheinen mag, ohne Vorwarnung und vorherige Einverständnis kontaktiert zu werden – Telefonbefragungen zum Zweck der Gesellschaftsforschung sind, entgegen der weit verbreiteten Ansicht, nämlich grundsätzlich erlaubt.

Unsere Erfahrungen mit der Forschungsgruppe Wahlen

Zugegebenermaßen ist die Forschungsgruppe Wahlen kein Meinungsforschungsinstitut wie jedes andere, zumal die Teilnahme an deren Umfragen weder aktiv gesteuert werden kann, noch in irgend einer Form vergütet wird. Warum wir uns dennoch der FGW widmen, liegt schlicht daran, dass wir selbst telefonisch kontaktiert worden sind und dementsprechend kurz darüber aufklären wollten, dass es sich um einen seriösen Anbieter handelt, der ausschließlich mit der Erhebung gesellschaftlicher und politischer Stimmungslagen befasst ist. Im Sinne der repräsentativen Meinungsrepräsentation ist es kein Fehler, sich kurz eine Minute Zeit zu nehmen, um die Fragen der Forschungsgruppe Wahlen zu beantworten.

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