FlimmerIm Zuge der Digitalisierung tummeln sich in den Weiten des World Wide Web immer mehr Anbieter und Plattformen, die sich das Potenzial der kollektiven Intelligenz zunutze machen wollen und ihren Usern damit den sinnbildlichen schnellen Euro in Aussicht stellen. Bis dato drehte sich die Aufmerksamkeit vorrangig um Online-Umfragen, im Rahmen derer Nutzer für ihre Meinung bezüglich Produkten und Marken mit Geld und diversen Prämien entlohnt wurden. Ein prinzipiell ähnliches Konzept verfolgt das Portal Flimmer, das von der in Berlin ansässigen

gleichnamigen Flimmer GmbH betrieben wird. Im Detail werden Nutzer jedoch nicht für die Beantwortung von Online-Umfragen entlohnt, sondern für das Anschauen von Filmtrailern, was vor allem für Fans von Filmen und Serien besonders interessant sein dürfte. Über genaue Nutzerzahlen des jungen Unternehmens, das seinerzeit mit Hilfe einer Anschubfinanzierung via Smava gegründet wurde, ist derzeit noch nichts bekannt, alleine auf Facebook hat Flimmer aber bereits jetzt mehr als 17.000 Likes.

Intuitiv bedienbare Plattform á la Netflix

Potenzielle neue Nutzer werden auf der Homepage gleich von einem Design begrüßt, das an das interaktive User-Interface von Video-Streaming-Plattformen wie Amazon Prime Video, Maxdome oder Netflix erinnert. Folglich geht die Navigation auf der Seite zumindest Nutzern, die einschlägige Erfahrungen mit den genannten Video-On-Demand-Diensten gesammelt haben, leicht von der Hand. Um aber für das Ansehen von Film- und Serientrailern bezahlt werden zu können, muss zunächst ein Nutzerkonto angelegt werden, was aber auch aufgrund der Zusatzoption, sich via Facebook einzuloggen, binnen weniger Augenblicke erledigt ist. Im Gegensatz zu der bekannten Anmeldeprozedur bei Umfrage-Portalen werden in diesem Zusammenhang lediglich die typischen personenbezogenen Stammdaten erhoben. Auf weitere Profilumfragen oder Ähnliches verzichtet der Anbieter aber, sodass Nutzer umgehend mit dem Geldverdienen beginnen können.

Wie funktioniert das »Flimmer-Prinzip«?

Das Konzept gestaltet sich dabei überraschend simpel, denn alles, was Nutzer tun müssen, ist, aus den Kategorien Kino, DVD oder Video on Demand einen beliebigen Trailer auszuwählen und sich diesen zu Gemüte zu führen. Ist der Trailer vorüber, fordert das Portal den Nutzer dazu auf, eine Quizfrage zu dem soeben gesehenen Trailer zu beantworten. Um sicherzustellen, dass der Trailer auch wirklich aufmerksam verfolgt wurde, gestalten sich die mit jeweils drei Antwortmöglichkeiten ausgestatteten Multiple-Choice-Fragen erfahrungsgemäß nicht unbedingt trivial und verfügen zudem über eine Antwortzeit von nur 20 Sekunden. Wurde die Frage schlussendlich richtig beantwortet, erfolgt eine Vergütung in Höhe fünf bis zehn Cent. An dieser Stelle ist jedoch anzumerken, dass in der Praxis im weit überwiegenden Teil der Fälle 10 Cent auf dem User-Konto eingezahlt werden.

Welche Prämien bietet Flimmer

Ist schließlich die bei zwei Euro verortete Auszahlungsgrenze erreicht, kann das angesammelte Guthaben im Flimmer-Prämien-Shop in Gutscheine und Sachprämien umgetauscht werden. Zur Wahl stehen neben Gutscheinen für Video on Demand-Portale wie Videoload sowohl Kinogutscheine als auch Sachprämien in Form von DVDs. Wer sein Guthaben nicht in Prämien umtauschen möchte, kann dieses über die Homepage des Anbieters selbstredend auch an soziale Einrichtungen wie die Deutsche AIDS-Hilfe oder Ein Herz für Kinder spenden. Darüber hinaus setzt der Anbieter Flimmer auf ein Raking-System, das besonders Eifrige Mitglieder, die angesehene Trailer fleißig in sozialen Netzwerken teilen und liken, mit Punkten belohnt. Wer im Rang aufsteigt, erhält neben der Möglichkeit, an der Verlosung von Sachprämien und exklusiven Kinokarten teilzunehmen, auch einen Rabatt auf alle Artikel des unternehmenseigenen Online-Shops.

Datenschutz bei Flimmer

Wie auch bei der klassischen Marktforschung in Gestalt von Online-Umfragen geht es im Rahmen des Geschäftsmodells von Flimmer um die Gewinnung von wertvollen Daten bezüglich der Medienkonsumgewohnheiten, die insbesondere für die Filmschaffenden dieser Welt von großer Bedeutung sind. Folglich werden die generierten Daten an die Auftraggeber aus der Filmindustrie weitergereicht. Aufgrund der Tatsache, dass Flimmer jedoch an das strenge Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) gebunden ist, ist jedoch sicher, dass Daten weder in die Hände unbefugter Dritter geraten, noch in Verbindung mit der Person des Nutzers gebracht werden können. Nutzer können sich also sicher sein, dass bei Flimmer alles mit rechten Dingen zugeht.

Fazit

Die Auswahl an verfügbaren Film und Serientrailern ist groß, sodass vor allem Filmfreunde, die sich die kleinen Filmschnipsel ohnehin ansehen würden, zu den größten Profiteuren von Flimmer gehören. Positiv hervorzuheben ist ebenfalls, dass die Auszahlungsgrenze sehr schnell erreicht wird, wenngleich der Anbieter die Anzahl der anschaubaren Trailer im Zuge eines individuellen Tagesvolumens deckelt. Wer also auf der Suche nach etwas Abwechslung ist, sollte sich Flimmer in jedem Fall einmal anschauen.

Auszahlung: ab 2€

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