MysurveyDas Ipsos Access Panel I-say (Wikipedia) ist im Grunde genommen kein gänzlich neuer Vertreter auf dem Markt für Online-Befragungen, sondern ging aus einem Umbau der ursprünglich schlicht als Ipsos Acess Panel bekannten Plattform hervor, die hierzulande einen Mitgliederstamm von mehreren hunderttausend aktiven Community-Membern vorzuweisen hatte. Im Zuge des Umbaus

wurde dem bereits lange am Markt befindlichen Panel sowohl ein technologisches als auch ein designspezifisches Facelift verpasst, im Rahmen dessen das Portal an steigende Nutzerzahlen sowie die Ausbreitung der Digitalisierung und des mobilen Internets angepasst wurde. Abgesehen davon steckt hinter der Plattform noch immer das erfahrene Markt- und Meinungsforschungsunternehmen Ipsos, das bereits im Jahr 1975 gegründet wurde. Allein die Ipsos GmbH, die für den Betrieb der deutschen Panels verantwortlich ist, beschäftigt an seinen fünf deutschen Standorten 500 Mitarbeiter sowie schätzungsweise 3300 freiberufliche Interviewer, was die Seriosität des Ipsos Access Panels I-say zusätzlich unterstreicht.

Wie ist das Panel aufgebaut?

Wenig überraschend erfindet Ipsos im Zuge der Neugestaltung seines alten Panels das Rad nicht neu, aber kann dennoch auf ganzer Linie überzeugen. Das Ipsos Access Panel I-say verzichtet dementsprechend auf überschüssigen optischen Ballast und zeichnet sich im Gegenzug durch ein klar strukturiertes Layout mit nur wenigen Menüelementen aus, die allerdings alle notwendigen Optionen beinhalten. Darüber hinaus ist das Panel, wie auch viele andere Plattformen, mit dynamischen Templates ausgestattet, wodurch sich die Nutzung mit Mobilgeräten wie Smartphones und Tablet-PCs deutlich komfortabler gestaltet. Interessant ist allerdings die Möglichkeit, ein umfangreicheres Nutzerprofil einzurichten, was bei vielen anderen Panels nicht möglich ist. Nutzer können in diesem Kontext nicht nur bestimmen, wer aus der Community die im Profil hinterlegten Daten einsehen kann, sondern verfügen auch über die Option, einen Urlaubsmodus zu aktivieren, sodass in diesem Zeitraum keine Umfrageeinladungen im E-Mail-Postfach landen. Bevor Nutzer allerdings damit beginnen können Geld mit Umfragen zu verdienen, ist die obligatorische Registrierung auf der Plattform notwendig, die auch bequem über den Facebook-Zugang erfolgen kann, was jedoch datenschutztechnische Nachteile hat. Abgesehen davon werden im Rahmen der Registrierung, die ab einem Mindestalter von 18 Jahren möglich ist, die obligatorischen Stammdaten zum Zweck der Geschäftsprozessabwicklung erhoben. Nach der Erstellung des Nutzerkontos erfolgt dann eine typische Eingangsbefragung, im Zuge derer das Nutzerprofil gemäß spezifischen Hobbys, Interessen und Lebensumständen ausgefüllt wird, damit das System individuell passende Umfragen heraussuchen kann.

Wie viel kann ich mit dem Ipsos Access Panel I-say verdienen?

Beim Ipsos Access Panel I-say gibt es mehrere Möglichkeiten, Geld zu verdienen. Zum einen betrifft dies selbstredend klassische Umfragen, zum anderen offeriert das Portal jedoch auch die Option, an speziellen Studien und Telefoninterviews teilzunehmen, die nochmals deutlich besser vergütet werden als Befragungen. Wie hoch der Verdienst im Einzelfall ist, lässt sich schwer sagen, Nutzer des Panels berichten jedoch insbesondere im Fall von standortgebundenen Gruppeninterviews von Vergütungen in Höhe von bis zu 50 Euro. Nichtsdestotrotz dürfte diese Variante nur für Panelteilnehmer interessant sein, die ohnehin im näheren Umfeld der großen Standorte in Hamburg, Mölln, Frankfurt am Main, München und Berlin wohnen oder berufstätig sind. Abgerechnet wird beim Ipsos-Panel I-say nicht direkt in Euro, sondern in Bonuspunkten, die im Verhältnis von eins zu hundert in die europäische Gemeinschaftswährung umgerechnet werden kann. Die Vergütung für die Teilnahme an einer konkreten Umfrage richtet sich dabei nach dem Umfang und der Komplexität der vorliegenden Befragung, sodass diesbezüglich eine Spannweite von 50 Cent bis 2,50 Euro besteht. Pro Minute, die eine Befragung in Anspruch nimmt, kann jedoch grob mit 10 Cent gerechnet werden. Ein interessanter Aspekt des Panels ist zudem, dass die regelmäßige Teilnahme an Umfragen durch das sogenannte Loyalitätsprogramm belohnt wird. Für das Erreichen einer bestimmten Anzahl an vollständig ausgefüllten Umfragen erhalten Nutzer jeweils eine gestaffelte Gutschrift, womit sich auf Jahressicht bis zu 8,25 Euro zusätzlich verdienen lassen.

Welche Prämien erhalte ich beim Ipsos Access Panel I-say?

Im Gegensatz zu vergleichbaren Panels zeichnet sich die durch das Unternehmen Ipsos betriebene Plattform durch eine vergleichsweise hohe Anzahl an Umfragen aus. Durchschnittlich erhalten Panelnutzer dabei acht bis zwölf Einladungen pro Monat, was sich in Kombination mit dem Loyalitätsprogramm äußerst positiv auf den erzielbaren Verdienst auswirkt. Die Auszahlungsgrenze liegt indes bei nur 1000 Bonuspunkten, was einem Gegenwert von 10 Euro entspricht und binnen eines Monats leicht erreicht werden kann. Ist diese Grenze schließlich überschritten, haben Panel-User die Möglichkeit, die Punkte im Prämienshop gegen attraktive Prämien einzutauschen oder an wohltätige Organisationen wie das Deutsche Rote Kreuz oder Handicap international zu spenden. Zwar bietet das Ipsos Access Panel I-say nicht die Option zur Barauszahlung der Punkte an, was im Angesicht der unterschiedlichsten Konsumgutscheine aber durchaus zu verschmerzen ist. Neben klassischen E-Gutscheinen von Amazon und mytoys.de stehen derzeit diesbezüglich auch acht auf dem postalischen Weg zustellbare Gutscheine der Unternehmen Saturn, Media Markt, ATU, Douglas, OBI, Ikea, H&M sowie Galeria Kaufhof zur Wahl. Während die per E-Mail versendeten Konsumgutscheine in der Regel bereits wenige Stunden nach der Anforderung eintreffen und dementsprechend verwendet werden können, dauert es im Fall der Geschenkkarten und Papiergutscheine erfahrungsgemäß aber bis zu vier Wochen, bis diese im Hausbriefkasten landen.

Datenschutz und Transparenz werden bei Ipsos ernst genommen

Das für die Plattform verantwortliche Unternehmen Ipsos gehört in der Markt- und Meinungsforschungsbranche zu den etablierten und global aktiven Playern, weshalb es sich Patzer im Bereich des Datenschutzes nicht leisten kann. Demzufolge hält sich Ipsos auch an die hierzulande besonders strengen Datenschutzregularien des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG), die unter anderem eine Weitergabe von Daten an unbefugte Dritte kategorisch ausschließt. Darüber hinaus garantiert der der ESOMAR angehörige Anbieter gemäß seinen Datenschutzrichtlinien dafür, dass die erhobenen Nutzerdaten ausschließlich für die wissenschaftliche Forschung verwendet und nicht etwa für Marketingzwecke zweckentfremdet werden. Da Transparenz bei Ipsos sehr groß geschrieben wird, verweist das Unternehmen die User zudem darauf, dass sie jederzeit Einsicht in die über sie gespeicherten Informationen nehmen und gegebenenfalls auch eine gemäß dem BDSG mögliche Berichtigung respektive Löschung der Datensätze anweisen können.

Fazit – Ein Panel, das auf ganzer Linie überzeugt

Am Ende des Tages ist das Ipsos Access Panel I-say eine der exponierteren Plattformen, die aus unterschiedlichen Gründen auf ganzer Linie überzeugen kann, sodass über eine kleine Schwäche, nämlich die fehlende Möglichkeit für Barauszahlungen, hinweg gesehen werden kann. Hervorzuheben ist neben der außerordentlichen Transparenz hinsichtlich des Datenschutzes überdies die hohe Frequenz an ordentlich vergüteten Umfragen, die das schnelle Erreichen der Auszahlungsgrenze begünstigen. Erfahrungsgemäß funktionieren alle Formen der Auszahlung reibungslos und im Rahmen der anbieterseitig genannten Fristen, womit nichts gegen den Anbieter spricht.

Auszahlung: ab 5 € z.B. als Amazon eGutschein

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