Dozent werden – so geht’s!

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Job als DozentOhne Hochschulabschluss kann man nicht als Dozent arbeiten? Irrtum.

Mit einer tollen Idee und einem guten Konzept können Sie Ihren Schülern auch ohne einen Abschluss Erleuchtung bringen. Wenn Sie einige Voraussetzungen erfüllen, steht Ihrer Tätigkeit als Dozent nichts im Weg.

Für Dozenten gibt es vielfältige Möglichkeiten an einen Job zu kommen. Es müssen nicht immer gleich Fremdsprachen oder IT-Kenntnisse sein, die ein Dozent vermittelt. Sie können an der VHS auch künstlerische Kurse unterrichten oder einen Aerobic-Kurs leiten. Für den Job als Dozent können Sie ruhig ein bisschen kreativ sein. Dadurch setzen Sie sich von der Konkurrenz ab.

Dozent – Fachliche Voraussetzungen

Wenn Sie bereits einen Abschluss haben oder vielleicht sogar Promotionsstudent sind, haben Sie besonders gute Aussichten auf einen Job als Dozent. Das ist aber nicht der einzige Weg: Als Fremdsprachendozenten werden sehr gerne Muttersprachler eingestellt, und gerade mit Sprachunterricht können Sie sich als Dozent eine goldene Nase verdienen, wenn Sie es clever anstellen.

Vielleicht sind Sie auch Wirtschaftsstudent und können Ihren Schülern Wirtschaftsenglisch nahe bringen oder ihnen andere nützliche Fähigkeiten vermitteln. Besonders gute Chancen haben Sie auch als Informatiker: IT-Kenntnisse sind Gold wert.

An vielen Volkshochschulen unterrichten nicht nur ausgebildete Dozenten, sondern auch Studenten. Geisteswissenschaftler können sich ebenfalls begründete Hoffnungen auf einen Job als Dozent machen. An vielen privaten Einrichtungen oder an der Volkshochschule gelten Geisteswissenschaftler für flexible und fähige Dozenten.

Auch wenn Sie ein enormes Fachwissen besitzen, bedeutet das nicht automatisch, dass Sie ein guter Dozent sind. Sie hatten in der Schule oder an der Uni bestimmt Dozenten, die gut unterrichten konnten, und Dozenten, die es einfach nicht geschafft haben den Lehrstoff „rüberzubringen“. Eine gute Vorbereitung für den Job als Dozent ist der Besuch von Vorlesungen oder Seminaren, die Ihnen Unterrichtsgestaltung oder Didaktik vermitteln.

Bei der Industrie- und Handelskammer können Sie Lehrgänge buchen, in denen Sie die nötigen Kompetenzen erwerben können. Die Lehrgänge sind leider nicht ganz billig und für einen Job über die Semesterferien ist der Aufwand wahrscheinlich zu hoch.

Wenn Sie vorhaben später als Dozent tätig zu sein oder Privatdozent sind, lohnt es sich aber vielleicht doch. Die IHK stellt Ihnen für einen absolvierten Lehrgang ein Zertifikat aus, das sich in Ihren Bewerbungsunterlagen gut macht.

Dozent – Persönliche Voraussetzungen

Wenn Sie sich im Internet Erfahrungsberichte von Dozenten durchlesen, werden Sie feststellen, dass nicht jeder Dozent vor seiner Tätigkeit noch Zusatzqualifikationen erworben hat. Einige haben erst während des Unterrichtens eine Begabung für die Wissensvermittlung bei sich festgestellt, obwohl sie niemals vor hatten als Dozent oder Lehrer tätig zu sein.

Der sichere Umgang mit Menschen, gerade in stressigen Situationen, ist eine Fähigkeit, die Sie besitzen sollten.

Als Dozent stehen Sie Schülern gegenüber, die vielleicht nicht motiviert sind etwas zu lernen, die sich weigern Ihren Anweisungen Folge zu leisten, die alles besser wissen oder Sie sogar persönlich angreifen. Diese Einwände sollen Ihnen den Job nicht verleiden, aber es handelt sich um mögliche Situationen, die ein Dozent bewältigen können muss.

Um mit so etwas fertig zu werden, sollten Sie über Humor verfügen und nicht immer alles zu ernst nehmen. Das allerwichtigste an dem Job des Dozenten ist jedoch, dass Sie fähig sind Wissen zu vermitteln. Können Sie anderen gut Sachverhalte erklären? Können Sie frei sprechen oder hängen Sie sklavisch an Ihren Notizen?

Auch wenn der Dozent seinen Unterricht noch so gut vorbereitet, manchmal muss er doch von seinen vorbereiteten Unterlagen abweichen. Vielleicht funktionieren Laptop oder Beamer nicht. Können Sie in einer solchen Situation improvisieren?

Wenn Sie längerfristig als Dozent tätig sein möchten, müssen Sie sich mit dem Gedanken anfreunden, dass von Ihnen die regelmäßige Teilnahme an Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen erwartet wird. Aber Bildung schadet ja nicht, oder?

Dozent – Finanzielle Aspekte und Einsatzorte

Die Entlohnung für Dozenten ist sehr unterschiedlich. Abhängig ist sie von Ihren Fächern und von der Einrichtung für die Sie arbeiten. In den Stellenausschreibungen an Unis können Sie manchmal interessante Angebote für Dozenten finden.

Aber meist bezahlt die Uni schlecht oder gar nicht. Häufig fordern Unis auch einen Abschluss. Am liebsten vergeben sie Jobs für Dozenten an Promotionsstudenten, die nach Möglichkeit umsonst arbeiten sollen.

Aber auch hier gibt es je nach Fach Unterschiede. Für die Vermittlung von IT-Kenntnissen werden auch gerne einmal Studenten eingesetzt, die dann auch ganz gut bezahlt werden.

Wenn Sie einen Hiwi-Vertrag haben und als Tutor arbeiten, bekommen Sie einen Stundenlohn von 9 €. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter verdienen Sie pro Stunde ein paar Euro mehr.

An Volkshochschulen werden immer Dozenten gesucht, die interessante Unterrichtskonzepte zu bieten haben. Es gibt mehrere Möglichkeiten an einen solchen Job zu kommen. Am besten liest man sich den aktuellen Katalog der VHS erst einmal durch.

Entweder schreiben Sie dann ein Konzept, das sich an ein bereits vorhandenes Konzept anlehnt. Dann können Sie möglicherweise Vertretungen übernehmen, oder, wenn es sich um einen gut besuchten Kurs handelt, einen Teil der Teilnehmer für einen eigenen Kurs übernehmen.

Besser ist es natürlich, wenn Sie ein neues Thema finden, das gute Aussichten bietet, dass sich viele Leute dafür interessieren. Dann können Sie bei den Gehaltsverhandlungen etwas mehr verlangen. Die VHS bieten ihren Dozenten häufig Honorarverträge.

Pro Stunde bezahlen sie etwa 12-16 €. Sie müssen allerdings bedenken, dass Sie jede Stunde, die Sie unterrichten, gut vor- und nachbereiten müssen. Auch die Arbeit für das Konzept ist in der Bezahlung enthalten. Das Konzept muss der VHS schon vor Seminarbeginn vorliegen.

Wenn man Sie nicht sofort einstellt, dann bewerben Sie sich ruhig häufiger und fragen Sie in regelmäßigen Abständen telefonisch nach, ob man Sie gebrauchen kann. Einerseits bekunden Sie dadurch regelmäßig Interesse, und andererseits sorgen Sie dafür, dass man sich an Sie erinnert. Auf diese Art und Weise kommen Sie vielleicht an ein paar Vertretungsstunden für andere Dozenten.

Zusätzlich gibt es noch eine Menge private Bildungsinstitute, die teilweise erheblich besser bezahlen als die VHS oder Unis.

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2017-03-27T13:21:33+00:00 Nebenjob|

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