CrowdeeDas Geldverdienen im Internet ist dank der rasant um sich greifenden Verbreitung der Digitaltechnologie für viele Menschen bereits zum Alltag geworden. Neben klassischen Online-Umfragen, drängen jedoch immer mehr Anbieter auf den Markt, die auf alternativ Konzepte wie das Crowd-Working setzen. Zu diesen Anbietern gehört seit jüngster Zeit auch die Smartphone-App Crowdee, die derzeit noch ausschließlich für Android-Geräte erhältlich ist und sich auf die Vermittlung von kleinen Aufgaben via Smartphone versteht. Hinter dem Projekt steht die gleichnamige

Crowdee GmbH aus Berlin, die im Jahr 2016 vom Institute for Quality and Usability der TU Berlin initiiert wurde. Bei der Plattform handelt es sich also nicht um ein windiges Start-up, sondern um ein Projekt, das durch seine akademischen Grundlagen als fundiert und seriös bezeichnet werden kann. Die Nutzerzahlen liegen derzeit bereits im mittleren vierstelligen Bereich – Tendenz steigend.

Wie ist die Crowdee-App aufgebaut?

Um mit dem Geldverdienen via Smartphone beginnen zu können, ist wie bei allen anderen Anbietern zunächst eine Registrierung erforderlich. Diese Registrierung, für die ein Mindestalter von 18 Jahren erforderlich ist, kann entweder auf dem gewohnten Weg per E-Mail oder auch ganz bequem mit Hilfe von Facebook erfolgen. Nach der erfolgten Anmeldung erwartet Nutzer der App ein sehr schlicht gehaltenes, um nicht zu sagen, spartanisches Interface, was aber kein Nachteil ist, da sich die Navigation durch die Reiter damit sehr unkompliziert gestaltet. Bevor es allerdings wirklich losgehen kann, wartet eine kleine Einführung in die Funktionsweise der Plattform inklusive einigen wertvollen Hinweisen in puncto Qualitätssicherung, denn wer den Auftraggebern gegenüber dauerhaft unzureichende Qualität abliefert, wird für weitere Aufträge gesperrt. Herzstück der Crowdee-App ist die Auftragsdatenbank, die sich in mehrere Reiter unterteil, sodass die Aufträge nach Bezahlung, Beliebtheit oder Aktualität gefiltert werden können. Abgesehen davon gestaltet sich der Funktionsumfang sehr übersichtlich, denn im Rahmen des ebenfalls vorhandenen Account-Menüs lassen sich lediglich Jobs und Auszahlungen verwalten.

Wie funktioniert das Crowdee-Prinzip?

Das Geldverdienen funktioniert bei Crowdee im Grunde genommen nach dem Marktplatz-Prinzip, im Zuge dessen Unternehmen oder andere Auftraggeber kleine Aufträge auf der Plattform einstellen, die von den Usern schließlich angenommen und erledigt werden können. Nachdem der Auftraggeber die Erledigung des Auftrags samt der verlangten Qualität geprüft hat, erfolgt die Gutschrift der Vergütung auf dem Nutzerkonto. Das Unternehmen setzt dabei auf ein Rangsystem, in dem Nutzer nach und nach aufsteigen können. Wer also gewissenhaft arbeitet und von den Auftraggebern dauerhaft gute Bewertungen bekommt, erhält Zugang zu immer lukrativeren Aufträgen. Das Aufgabenspektrum ist sehr breit gefächert und reicht von Meinungsumfragen über das Teilen von Beiträgen auf Facebook, das Bewerten von Videos oder die Durchführung von Sprachtests bis hin zur Korrektur von kleinen Texten. Auch in puncto Datenschutz sind Nutzer auf der sicheren Seite, zumal der Anbieter an die strengen Regularien des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) gebunden ist.

Wie viel kann ich mit Crowdee verdienen?

Die Frage nach dem möglichen Verdienst ist für die meisten Nutzer zu recht die wichtigste Frage überhaupt. Im Fall von Crowdee schwanken die offerierten Honorare aufgrund der Tatsache, dass verschiedenste Unternehmen als Auftraggeber auftreten mitunter stark. Insgesamt hängt die Vergütung jedoch eng mit dem Aufwand zusammen, der mit einer Aufgabe verbunden ist. Während also beispielsweise das Teilen eines Beitrages auf Facebook mit fünf Cent vergütet wird, gibt es für das Bewerten von Videos, was in etwa 15 Minuten in Anspruch nimmt, bereits 1,50 Euro. Zugegeben, reich wird durch diese Mikrobeträge niemand, dies ist aber auch nicht der Anspruch der App, denn diese eignet sich in erster Linie dazu, unproduktive Wartezeiten zu nutzen. Besonders interessant ist in diesem Zusammenhang aber, dass keine Auszahlungsgrenze existiert, sodass der Verdienst im Grunde genommen umgehend ausgezahlt werden kann. Dazu stehen Nutzern zum einen PayPal und zum anderen ClickandBuy zur Auswahl, wobei nach Unternehmensangaben derzeit auch an der Möglichkeit der Banküberweisung gearbeitet wird. Auf Sachprämien und Gutscheine verzichtet der Anbieter hingegen bewusst, was für viele Nutzer auch deutlich attraktiver sein dürfte.

Fazit

Unter dem Strich handelt es sich bei Crowdee um einen zwar jungen aber dennoch verheißungsvollen Crowd-Working-Anbieter, der sein Potenzial bereits jetzt offen zeigt. Auch wenn die Menge der zur Verfügung stehenden Aufträge derzeit noch überschaubar ist, so konnten wir im Rahmen unseres Tests doch feststellen, dass die gesamte Abwicklung schon jetzt problemlos funktioniert. Auch auf die Auszahlung der Vergütung auf das Nutzerkonto muss nicht lange gewartet werden, zumal dies in der Regel binnen drei Tagen geschieht. Wer seine Wartezeit sinnvoll nutzen möchte, sollte die App also zumindest im Auge behalten.

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