ClickworkerDass das Online-Business nicht nur eine wahre Goldgrube für einige findige Unternehmer ist, sondern auch erhebliche wirtschaftliche Potenziale für kleine Unternehmen und Privatpersonen birgt, beweist die Entwicklung der letzten Jahre. Das Crowdsourcing bietet dabei eine lukrative Möglichkeit, die Nachfrage nach kleineren Dienstleistungen mit freien Zeitkontingenten von ambitionierten Privatpersonen zu verbinden, sodass dabei ein netter Nebenverdienst herausspringt. Die Plattform clickworker ist ein solches Portal, das es seinen Nutzern

ermöglicht, unkompliziert und durch einfache Tätigkeiten am eigenen Rechner etwas Geld hinzuzuverdienen. Ob sich die Registrierung lohnt, klärt der folgende Artikel.

Wer steckt hinter dem Portal clickworker?

Hinter dem Portal clickworker steckt die gleichnamige clickworker GmbH, die im Jahr 2005 ins Leben gerufen wurde und somit bereits seit über zehn Jahren am Markt aktiv ist. Nach einer mehrjährigen Entwicklung etablierte sich die Brand clickworker, was bis zum Launch des Self-Service-Marketplace für Mikrodienstleistungen im Jahr 2011 zu einem Wachstum des Mitgliederstocks auf 150.000 sogenannte Clickworker führte. Unter anderem die fortwährende Mobiloptimierung der Angebote für Nutzer und Businesskunden hat den Nutzerstamm bis dato auf über 700.000 aktive Mitglieder anwachsen lassen, die seit dem Jahr 2015 nun auch an bezahlten Online-Umfragen teilnehmen können.

Wie ist das Portal aufgebaut?

Auf den ersten Blick unterscheidet sich der Online-Auftritt von clickworker deutlich von anderen Online-Panels, was aber vorwiegend daran liegt, dass anderweitige Portale in der Regel ausschließlich auf Online-Umfragen spezialisiert sind. Clickworker verfügt in dieser Hinsicht nicht nur über zusätzliche Optionen wie einen Reiter im Rahmen dessen Qualifizierungen für bestimmte Tätigkeiten erworben werden können. Abgesehen davon nimmt der sogenannte Auftragsmarktplatz, über den unterschiedlichste Tätigkeiten angenommen werden können, eine zentrale Rolle auf der Homepage ein. Abgesehen davon lassen sich bei clickworker aber auch die von anderen Anbietern bekannte Funktionen wie die Profilverwaltung oder der Link zum plattformeigenen Forum finden.

Wie funktioniert die Anmeldung?

Die Anmeldung bei clickworker funktioniert trotz der offensichtlichen Unterschiede zu anderen Anbietern ähnlich und umfasst dabei die Erhebung der obligatorischen Stammdaten. Nach dem Abschluss des Registrierungsprozesses, der im Übrigen nur von volljährigen Personen abgeschlossen werden kann, sollte das individuelle Nutzerprofil vervollständigt werden. Im Detail geht es an dieser Stelle aber nicht um das Ausfüllen von klassischen Profilfragebögen, sondern um die Angabe von Sprach- und Fremdsprachkenntnissen, Hobbys, Fachwissen sowie der beruflichen Ausbildung nebst optionaler Arbeitsproben. Diese Angaben sind sowohl sinnvoll als auch notwendig, da auf clickworker auch Textaufträge bezüglich der Erstellung und Übersetzung von Inhalten vermittelt werden.

Auf welche Weise kann ich bei clickworker Geld verdienen?

Clickworker spezialisiert sich nicht auf einen einzigen möglichen Verdiensttyp, sondern hat es sich zum Ziel gesetzt, das Potenzial der Crowd möglichst breitflächig zu nutzen. Den registrierten Nutzern stehen daher verschiedene Auftragstypen zur Auswahl, die über den Marktplatz vermittelt werden. Das Spektrum reicht dabei von Rechercheaufgaben via Google, über die Kategorisierung von Produkten bis hin zur Erstellung von einfachen Übersetzungen und der Teilnahme an Online-Umfragen. Die Vergütung ist dabei sehr variabel und wird bei den meisten Aufträgen nicht durch clickworker selbst, sondern durch die Auftraggeber bestimmt, die die entsprechenden Jobs und Umfragen im Self-Service-Marketplace platzieren.

Wie viel kann ich bei clickworker verdienen?

Die Bandbreite des möglichen Verdienstes erstreckt sich in Abhängigkeit von der Komplexität der zu erledigenden Aufgaben von einem Cent bis hin zu zehn oder mehr Euro, wenngleich derart hoch dotierte Aufträge erfahrungsgemäß nur selten anzutreffen sind. Gerade kleinere Suchaufträge werden gerne im niedrigen Centbereich vergütet, was aber auch nicht weiter schlimm ist, da ein angenommener Verdienst von 5 Cent mitunter in deutlich weniger als 30 Sekunden erzielt werden kann. In puncto Online-Befragungen weist der Anbieter seine Businesskunden darauf hin, die Vergütung am hierzulande gültigen Mindestlohn auszurichten. In der Theorie wären damit Honorare von durchschnittlich 15 Cent pro Umfrageminute möglich. In der Praxis wird dieses Ziel jedoch selten erreicht. Ausnahmen, in denen einzelne Umfragen mit einer Dauer von 30 Minuten rund 5 Euro einbringen, bestätigen jedoch die Regel.

Welche Auszahlungsmöglichkeiten gibt es bei clickworker?

Insgesamt bewegt sich der Anbieter hinsichtlich der Umfragevergütung aber im soliden Mittelfeld. Was hingegen gemäß unseren über mehrere Monate gemachten Erfahrungen problematischer ist, ist die vergleichsweise geringe Anzahl an Umfragen beziehungsweise generell an Aufträgen. Eine Ursache ist selbstredend die große Community, die dafür verantwortlich ist, dass viele Aufträge extrem schnell vergeben sind. Unter dem Strich führt dies aber dazu, dass die Auszahlungsgrenze von 10 Euro erst nach mehreren Monaten erreicht werden kann. Die Auszahlung selbst erfolgt jeweils automatisch zum 7. eines jeden Monats, sofern die Auszahlungsgrenze erreicht wurde. Reicht das Guthaben nicht für eine Auszahlung aus, verfällt dieses nicht etwa, sondern verbleibt auf dem Nutzerkonto und wird im Rahmen der nächsten Auszahlung berücksichtigt. Die Auszahlung selbst erfolgt dabei entweder per Paypal oder auf ein hinterlegtes europäisches Bankkonto.

Fazit

Unter dem Strich verfolgt clickworker eine hervorragende Idee, die sich in erster Linie dazu eignet, Wartezeiten mit kleineren Tätigkeiten in klingende Münze zu verwandeln. Wesentlich einträglicher wäre das Portal jedoch, wenn die Anzahl der Aufträge wieder zunehmen würde, denn User, die bereits seit mehreren Jahren Mitglieder der Community sind, bestätigen, dass der mögliche Verdienst aufgrund größerer Auftragsvolumen in der Vergangenheit höher war. Nichtsdestotrotz arbeitet der Anbieter zuverlässig, was sich nicht nur anhand des freundlichen Supports zeigt, sondern auch an der erfahrungsgemäß reibungslosen Auszahlung, die in der Regel binnen zwei bis drei Werktagen auf dem hinterlegten Konto eintrifft. Wer Wartezeiten produktiv nutzen möchte, für den ist clickworker auch derzeit einen Blick wert. Es sollte jedoch klar sein, dass das Portal für einen größeren Verdienst nicht infrage kommt.

➪Mit Umfragen Geld verdienen

: 1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars 5,00 von 5 Punkten, basieren auf 2 abgegebenen Stimmen.
Loading...
jetzt Teilnehmen!

Proband werden und Geld verdienen:

Einladungen zu Studien und Produkttests