Was ist Betreuungsgeld?

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Betreuungsgeld

©shutterstock – FoxyImage

Das Betreuungsgeld war Bestandteil vom Elterngeldgesetz und wurde in 2013 eingeführt. Leider wurde es teilweise in 2015 wieder abgeschafft.

Für wen es gedacht war und welche Bundesländer es weiterhin auszahlen, erklärt der nachfolgende Ratgeber.

Was versteht man unter Betreuungsgeld?

Bei dieser Leistung handelt es sich um einen staatlichen Zuschuss, der an Eltern ausgezahlt wird, die sich in den ersten Lebensjahren des Kindes in Vollzeit um die Betreuung kümmern wollen und daher keinen Krippenplatz oder eine Kindertagesstätte in Anspruch nehmen. Verabschiedet wurde es bereits am 1. August 2013 und zwar bundesweit.

Wie hoch ist das Betreuungsgeld?

Das Geld wird vom 15. bis zum 36. Lebensmonat und zwar in Höhe von 150 Euro monatlich für jedes Kind ausgezahlt. Wichtig ist hierbei, dass das Kind nicht vor dem 1. August 2012 geboren worden sein darf.

Des Weiteren darf es nicht gleichzeitig zum Elterngeld bezogen werden. Beides darf nur nacheinander beansprucht werden, sprich entweder nach dem 13. oder ab dem 15. Lebensmonat des Kindes, je nachdem ob das Elterngeld für 12 oder 14 Monate beantragt wurde.

Die Förderungshöchstdauer beläuft sich auf 22 Monate.

Warum wurde Betreuungsgeld abgeschafft?

Diese Leistung wurde leider in 2015 abgeschafft. Begründet wurde dies, indem es laut der Bundesrichter nicht mit der deutschen Verfassung konform geht, da es sich dabei um eine familienpolitische Leistung handelt.

Daher urteilte das Verfassungsgericht, dass für das Betreuungsgeld die Bundesländer zuständig sind.

Betroffene, dessen Antrag bereits bewilligt wurde, erhalten weiterhin ihr Betreuungsgeld. Wurde der Antrag zwar eingereicht aber noch nicht bewilligt, wird leider kein Geld gezahlt.

Auch Eltern, die das Elterngeld zu diesem Zeitpunkt noch bezogen haben, erhalten weiterhin die Zahlungen und zwar bis zum Ende des Anspruchs.

Wo kann man noch Betreuungsgeld beantragen?

Diese Geldleistung kann von jedem Bundesland einzeln festgelegt werden. Die meisten Bundesländer bieten es allerdings nicht mehr an, da die Gelder lieber für die Förderung der Kindertagesstätten genutzt werden sollen.

Eine Ausnahme bildet Bayern und Sachsen, wo es als Landeserziehungsgeld bezeichnet wird. In Sachsen ist es vom Einkommen des Beziehers abhängig.

Bundesländer mit Betreuungsgeld:

  • Bayern
  • Sachsen

Bundesländer ohne Betreuungsgeld:

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  • Schleswig-Holstein
  • Bremen
  • Hamburg
  • Nordrhein-Westfalen
  • Niedersachsen
  • Rheinland-Pfalz
  • Baden-Württemberg
  • Saarland
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Sachsen-Anhalt
  • Hessen
  • Thüringen
  • Mecklenburg-Vorpommern
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2017-11-23T20:44:47+00:00 Leistungen vom Staat|

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