Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) – Anspruch, Höhe, Antrag.

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BAB Berufsausbildungsbeihilfe

©shutterstock – ByEmo

Wenn das Bewerbungen schreiben, die Vorstellungsgespräche und Einstellungstests endlich Früchte getragen haben und man seinen ersten Ausbildungsvertrag in den Händen hält, ist die Freude sehr groß.

In der Regel fällt das Gehalt in der Ausbildung nicht sehr hoch aus, so dass es schwierig werden kann den Lebensunterhalt alleine zu bestreiten.

Aus diesem Grund wurde die Berufsausbildungsbeihilfe ins Leben gerufen.

Aber wer hat Anspruch darauf? Welche Ausbildungen werden damit gefördert? Und wie wird die BAB beantragt?

Welchen Zweck hat die Berufsausbildungsbeihilfe?

  • finanzielle Unterstützung während der Ausbildung
  • eigene Wohnung, falls Ausbildung zu weit entfernt ist

Bei der Berufsausbildungsbeihilfe handelt es sich um eine staatliche Förderung der Bundesagentur für Arbeit, die dafür sorgen soll, dass Auszubildende während ihrer Ausbildung finanziell unterstützt werden und zwar dann wenn diese eine eigene Wohnung beziehen müssen.

Eine eigene Wohnung ist zum Beispiel dann notwendig, wenn die Ausbildungsstätte zu weit vom Elternhaus entfernt liegt.

Wo wird der Antrag auf BAB gestellt?

Der Antrag muss beim zuständigen Arbeitsamt gestellt werden, welches sich in der Region befindet, wo der Auszubildende wohnt.

Hier können Sie den Antrag online stellen.

Für den Antrag werden folgende Unterlagen benötigt:

  • gültiger Personalausweis
  • abgestempelter Ausbildungsvertrag
  • Mietvertrag
  • Geburtsurkunde
  • erforderlichen Einkommensnachweise der Eltern/Lebenspartner/Ehepartner.

Das Antragsformular selbst kann ebenfalls beim Arbeitsamt abgeholt werden und muss das zusammen mit allen relevanten Unterlagen eingereicht oder per Post an das zuständige Arbeitsamt versendet werden.

Welche Ausbildungen werden mit BAB gefördert?

  • berufsvorbereitende Maßnahme
  • berufliche Ausbildung
  • betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung
  • anerkannte Ausbildungsberufe

Eine finanzielle Förderung mittels BAB ist dann möglich, wenn eine berufsvorbereitende Maßnahme oder eine berufliche Ausbildung absolviert wird.

Aber auch hier gibt es Einschränkungen. Es muss sich um eine betriebliche oder außerbetriebliche Ausbildung handeln und zwar in einem anerkannten Ausbildungsberuf nach dem Berufsausbildungsgesetz.

Nicht förderungsfähig sind duale und schulische Ausbildungen sowie Zweitausbildungen. Bei letzterem gibt es aber Ausnahmeregelungen.

Was sind die Voraussetzungen, um BAB zu bekommen?

Neben der Ausbildungsform müssen auch noch weitere Kriterien für den Bezug von BAB erfüllt werden.

Der Auszubildende muss die deutsche Staatsangehörigkeit aufweisen und einen gültigen Ausbildungsvertrag vorweisen können.

Ganz wichtig ist außerdem, dass während der gesamten Ausbildung eine eigene Wohnung bezogen werden muss, da der Anfahrtsweg über die elterliche Wohnung zur Ausbildungsstätte sonst zu groß wäre.

Ist der Auszubildende älter als 18 Jahre, verheiratet oder lebt in einer eingetragenen Lebenspartnerschaft in einem eigenen Haushalt, dann besteht auch ein Anspruch, wenn sich die Wohnung in der Nähe vom Elternhaus befindet.

Auch wenn all diese Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein Anspruch auf die Berufsausbildungsbeihilfe nur, wenn die Ausbildungsvergütung nicht ausreicht, um sein Leben selbstständig zu bestreiten.

Kann ich die BAB beantragen, wenn ich meine Ausbildung im Ausland mache?

Ja. Es besteht auch die Möglichkeit einer Förderung durch BAB, wenn eine Ausbildung im Ausland absolviert wird.

Hier unterscheidet man zwischen einer teilweisen und einer vollständigen Ausbildung. Für den Bezug von BAB darf die teilweise Ausbildung nicht länger als 12 Monate im Ausland stattfinden oder wenn die Dauer des Auslandsaufenthalt in Relation zur Gesamtdauer der Ausbildung als angemessen eingestuft wird.

Bei einer Ausbildung, die in Vollzeit im Ausland stattfindet, muss nachgewiesen werden, dass diese für das Berufsziel des Auszubildenden besonders wichtig ist.

Hinzu kommt, dass bestätigt werden muss, dass diese Ausbildung mit der betrieblichen Ausbildung in Deutschland gleichgestellt ist.

Wie hoch ist die BAB?

Die Höhe der BAB richtet sich nach dem Gesamtbedarf und dem Einkommen, welches angerechnet wird.

Zum anrechenbaren Einkommen zählt das Einkommen des Auszubildenden, der Eltern und wenn vorhanden, des Ehepartners oder Lebenspartners. Hier wird aber nur der Betrag berücksichtigt, der über dem Freibetrag liegt.

  • Unterstützung zum Lebensunterhalt beläuft sich aktuell auf rund 348 Euro
  • Mietkosten maximal 224 Euro
  • Fahrtkosten werden individuell berechnet: maximal 476 Euro

Des Weiteren gibt es 17 Euro an Fernunterrichtsgebühren, 12 Euro für Arbeitskleidung und wenn Kinder vorhanden sind, Kinderbetreuungskosten in Höhe von 130 Euro.

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2017-12-11T15:02:18+00:00 Leistungen vom Staat|

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